Corona-Schlaglichter

(fragwürdiges zu Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19)

Inhalt

KöderzeitVon Anfang an klar waren ...BewertungsänderungenImmunschutz gegen Infektion und damit auch gegen Weitergabe der InfektionNebenwirkungen Impfstoffe

Vorbemerkungen

Von Beginn an war ich hinsichtlich der „offiziellen Geschichte“ skeptisch. Ich bin zwar kein „Leugner“ (allein diese in vielen Medienbeiträgen bewusst gewählte, verunglimpfende Wortwahl von „gesunden Skeptikern“ wäre schon einen eigenen Beitrag wert), jedoch war mir von Anfang an vieles suspekt. Die offizielle Narrative schien mir hinterfragenswert.

Die „Impfungen“ bspw. sind keine Kopfschmerztablette. Da geht es ans Eingemachte. Zu einer dermaßen elementaren Frage – Impfen? Ja? Nein? – reichen für mich persönlich daher bereits „erste Verdachtsmomente“ bzw. „milde Zweifel“, um dies abzulehnen.
Vor allem, wenn es sich um Impfstoffe handelt, welche gemäß RKI „umfassend geprüft“ sind, zu denen trotzdem seit Beginn regelmäßig neue – sich tlw. widersprechende – Studien veröffentlicht werden. Offensichtlich bestand und besteht doch noch Klärungsbedarf.

Kleine Anekdote (ist mir WIRKLICH passiert): Ich als Ungeimpfter kam vor etwa einem dreiviertel Jahr über die ganze „Corona-Sache“ –

Meine Einstellung ist wie folgt: Es ist mein Körper, es ist meine Leben. Ich habe das selbst zu entscheiden! Die Risikoabwägung hat mir allein zu obliegen!
Das gestehe ich auch jedem anderen zu. Jeder, der es wünscht, soll sich impfen lassen.Es ist jedoch immer von Vorteil, wenn man zur Entscheidungsfindung über genügend Wissen verfügt. Dies betreffend war und ist mal wieder einiges im Argen (siehe z. B. Kasten rechts).

Der Gipfel war der Versuch eines Impfpflicht-Gesetzes, welches eher einem diktatorischen Freifahrtschein als einer Schutzmaßnahme glich. Dass dergleichen überhaupt ernsthaft angedacht wurde, ist eine Unglaublichkeit. Ich dachte, solche Zeiten hätten wir ein für alle Mal hinter uns.

Leider habe ich zu spät mit regelmäßigem Sammeln von entsprechenden Unterlagen begonnen (wer konnte aber auch ahnen, dass die Sache dermaßen ausartet). Das ein oder andere von Interesse sollte dennoch dabei sein.

Außerdem habe ich vor, regelmäßige Ergänzungen vorzunehmen. Die entsprechende Seite wird noch erstellt.

Denn: ES IST MIT SICHERHEIT NOCH NICHT VORBEI! Lauterbach hetzt ja bereits wieder kräftig drauf los.

Selbstverständlich weiß die Kristallkugel jetzt schon, wer Schuld an den „massiven Freiheitsbeschränkungen“ hat. Das sind nämlich „die vielen Ungeimpften“, die für die erheblichen Probleme im Herbst jetzt schon verantwortlich sind.

Bei Nachstehendem handelt es sich um „Schlaglichter“! Nicht mehr, nicht weniger! Wenn man so will, „lediglich“ Bruchstücke des gesamten Puzzles. Sie sollten als „Impulsgebung“ für eigene Recherchen verstanden werden.

Die entscheidende Frage, die sich jeder stellen sollte, ist, ob die angewandten und zukünftig ggf. geplanten Maßnahmen angesichts der nachstehend aufgezeigten Dinge wirklich gerechtfertigt waren / sind / sein werden. Oder ist vielleicht tatsächlich etwas nicht ganz koscher?

Vorsorglich weise ich noch darauf hin, dass ALLES nachstehende IMMER auch vor dem Hintergrund des Debitismus zu sehen ist

JEDER sollte sich die Frage stellen, ob 650 Milliarden Euro zusätzliche Staatsverschuldung auch nur ansatzweise gerechtfertigt sind.
Es gibt nicht umsonst!

Wird bspw. Umweltschutz für die gegenwärtig alten bzw. sehr alten Menschen betrieben? Nein! Es geht dabei einzig und allein um die Zukunft unserer Kinder!
Was bedeuten die 650 Milliarden Euro zusätzliche Staatsverschuldung für die Zukunft unserer Kinder? Kinder, welche nur marginal von SARS-CoV-2 / COVID-19 betroffen sind.

 

Köderzeit

19.03.2020

Armee transportiert Leichen mit Lkw ab – Ausnahmezustand im Land verlängert

https://www.tagesspiegel.de/images/bergamotrucks/25660946/2-format6001.jpg

 

 

 

 

LKW der Armee transportieren die Corona-Toten in Bergamo ab, weil die örtlichen Friedhöfe überfüllt sind.

26.10.2021

WAS SEHEN WIR AUF DEM FOTO VON BERGAMO

In Wahrheit war das Militär nicht etwa eingesetzt worden, weil Berge von Leichen nicht anders hätten transportiert werden können. Die Anzahl der Verstorbenen war nicht höher als bei manchen Grippewellen in Italien. Es war die Angst vor dem im Frühjahr letzten Jahres noch “Killervirus” genannten Erreger.

 

15.04.2020

Arzt: „Will mir gar nicht ausmalen, was Corona für Afrika bedeutet“

Doch auf Afrika könnte noch eine Katastrophe zukommen, warnt Virologe Christian Drosten. Er erwartet steigende Zahlen von Infizierten im Sommer dieses Jahres auf dem afrikanischen Kontinent und malt Schreckensbilder:

  „Zwischen Juli und August werden wir Bilder sehen, die wir sonst nur aus Kinofilmen kennen. Da wird es Szenen geben, die wir uns heute noch nicht vorstellen können.“
Christian Drosten

 

Anfang April 2021

https://reissverschluss-verfahren.de/wp-content/uploads/drei.jpg
Kampagne #Ärmelhoch für die Impfung des Bundesgesundheitsministeriums

28.10.2021

„Klar ist aber, dass die meisten Ungeimpften von heute bis dahin entweder geimpft, genesen oder leider verstorben sind, denn das Infektionsgeschehen mit schweren Verläufen betrifft vor allem Impfverweigerer“

 

Von Anfang an klar waren …

… Altersstruktur und „symptomlose“ Infektionen

Wenn man es denn abseits der Medienhysterie wahrnehmen wollte, waren u. a. beispielsweise zwei Dinge von Anfang an klar : die hauptsächlich betroffenen Altersgruppen sowie dass ein Großteil der Infizierten nicht mal wusste, dass sie infiziert waren.

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Wenn man es denn abseits der Medienhysterie wahrnehmen wollte, waren u. a. beispielsweise zwei Dinge von Anfang an klar: die hauptsächlich betroffenen Altersgruppen sowie dass ein Großteil der Infizierten nicht mal wussten, dass sie infiziert waren.

https://reissverschluss-verfahren.de/wp-content/uploads/19.03.20-Italien_Nur-fuenf-Tote-unter-40.jpgErstes Bild rechts: Fotografie einer Meldung vom 19.03.2020 im Videotext von ntv. Durchschnittsalter der Verstorbenen in Italien: 79,5 Jahre.

Zweites Bild rechts: Infografik von statista.com (Stand: 02.04.2020), Deutschland: Todesfälle < 60 Jahre: ca. 5,5 %; vice versa: ca. 94,5 % Todesfälle ≥ 60 Jahre, hiervon wiederum rd. 67 % ≥ 80 Jahre.

02.04.2020-Statista-Coronavirus - Todesfälle in Deutschland nach AlterDaran hat sich bis heute NICHTS geändert (drittes Bild rechts, RKI, aus Wochenbericht 14.14.2022)!

Fügt man im Geiste hinzu, dass bspw. in Schleswig-Holstein, mit Stand 18.12.2020, „Fast 89 Prozent der Corona-Toten aus Heimen“ stammten, wird die „Zielgruppe“ für Schutzmaßnahmen überdeutlich.

https://reissverschluss-verfahren.de/wp-content/uploads/14.04.22-An-das-RKI-uebermittelte-COVID-19-Todesfaelle-nach-Sterbewoche.jpgVon Anfang an!

19.03.2020, Kreuzfahrtschiff Diamond Princess: Rund die Hälfte der positiv auf Corona Getesteten zeigten keine Symptome. Alle sieben Verstorbenen waren älter als 70 Jahre.

Gemäß Stern-Artikel vom 25.06.2020 haben seinerzeit in Ischgl mehr als 40 Prozent der Bewohner eine Infektion durchgemacht. 85 Prozent der Infizierten haben das nicht mal gemerkt.

Ein Artikel von scinexx vom 28.05.2020 berichtet über drei Studien, nach denen 22 Prozent, 40 Prozent und 80 Prozent „versteckte“ Infektionen auftraten.

Die diesbzgl. stets vorgebrachte Argumentation, dass exakt dies das Gefährliche sei, weil sich dadurch noch mehr Menschen unerkannt anstecken können ist m. E. nicht stichhaltig.
Denn von diesen im weiteren Verlauf Neuinfizierten ist wiederum die Mehrheit symptomlos usw. usf.

Unabhängig vom exakten Anteil, eine sehr hohe Zahl der Infizierten merkt(e) nichts davon.

Von Anfang an!

Was bleibt? Ein sehr hoher Anteil merkt(e) nichts von der Infektion. Vom verbleibenden Rest war / ist zu über 90 Prozent die Altersklasse > 60 Jahre bzw. zu rd. 60 – 70 Prozent die Altersklasse > 80 Jahre betroffen.
Ist unter diesen Voraussetzungen die angewandte Holzhammermethode oder das Skalpell das richtige Werkzeug der Wahl?

… fragwürdige Datenerfassungen und Berichterstattungen

Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Institut (RKI), 23.03.2020:

Wir melden alle Fälle, die COVID-19 positiv sind und gestorben sind als COVID-19 Sterbefälle.“

... fragwürdige Datenerfassungen

Coronavirus: RKI-Pressekonferenz vom 23.03.2020, Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Institut (RKI):

„Also in Deutschland ist es so, dass alle Menschen, bei denen COVID-19 diagnostiziert wurde, und wenn sie dann sterben, es COVID-19-Fälle sind. D. h., sie zählen einfach [Versprecher] das Entscheidende ist das Ergebnis des Tests COVID-19, da wird nicht unterschieden, ob sie dann Grundkrankheiten hatten oder nicht, sondern im Nachhinein erhalten wir dann die Informationen, ob die Menschen Grundkrankheiten hatten, die verstorben sind oder nicht. Wir melden alle Fälle, die COVID-19 positiv sind und gestorben sind als COVID-19 Sterbefälle.“

RKI Tagesberichte seit September 2020:

In Einklang mit den internationalen Standards der WHO und des ECDC wertet das RKI alle labordiagnostischen Nachweise von SARS-CoV-2 unabhängig vom Vorhandensein oder der Ausprägung der klinischen Symptomatik als COVID-19-Fälle. Unter COVID-19-Fällen werden somit sowohl akute SARS-CoV-2-Infektionen als auch COVID-19-Erkrankungen zusammengefasst.

Etwas Aktuelleres am Beispiel Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg …

Für die Berechnung der 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz werden die nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) an das LGA übermittelten COVID-19 Fälle herangezogen, für die aktuell in der Meldesoftware eine Hospitalisierung angegeben ist; unabhängig von Angaben zu einzelnen Symptomen, zum Grund der Hospitalisierung oder zum klinischen Bild. Für die Berechnung ist das Meldedatum maßgeblich, also das Datum, an dem das Gesundheitsamt zum ersten Mal vom Fall Kenntnis nimmt.

… und den Helios Kliniken (September 2021):

Für die Interpretation der Daten ist zu berücksichtigen, dass bei den Covid-19-Patienten nicht unterschieden wird, ob sie ursächlich wegen Covid-19 in stationärer Behandlung sind oder Covid-19 eine Nebendiagnose ist. Es ist daher durchaus möglich, dass ein Teil der vollständig geimpften stationären Patientinnen und Patienten nicht aufgrund ihrer Coronainfektion behandelt werden.

Die gelb unterlegte Aussage – welche „merkwürdigerweise“ nur auf Geimpfte bezogen wurde; wieso nicht auch auf Ungeimpfte? – ist übrigens seit Mitte November nicht mehr auf der Seite existent. Warum nur?

Stadt Krefeld, 6. Juli 2020:

Obwohl es laut Feststellung des städtischen Fachbereichs Gesundheit keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen gibt, muss die Zahl der Verstorbenen systemrelevant um einen Fall auf nun 23 heraufgesetzt werden, um die Statistik an die des Robert-Koch-Institutes anzupassen. Grund ist, dass Personen, die einmal positiv auf das Coronavirus getestet wurden und später versterben grundsätzlich in dieser Statistik aufgeführt werden. Im vorliegenden Krefelder Todesfall galt die Person (mittleren Alters und mit multiplen Vorerkrankungen) nachdem es mehrfach negative Testergebnisse gab inzwischen seit längerem als genesen.

Resultat:

„90 % der Patienten der Uni Hannover, bei denen ein pos. PCR-Test vorliegt, werden nicht wegen Covid-19 sondern wegen anderen Erkrankungen behandelt.“ (Prof. Tobias Welte, 12.03.22 im NDR) und „Großteil der Covid-Patienten in Helios-Kliniken nicht wegen Covid hospitalisiert.“ (>>)

COVID-19 Wochenberichte des Landesuntersuchungsamtes (LUA) Rheinland-Pfalz:

Beispiele Berichterstattungen:

COVID-19 Wochenberichte des Landesuntersuchungsamtes (LUA) Rheinland-Pfalz:

  1. In den Wochenberichten wird in die Kategorien „Verstorben mit SARS-CoV-2 pos . PCR“ und „davon mit Angabe zur Todesursache und ursächlich an COVID-19 Erkrankung“ unterschieden. Diese Unterteilung ist in den für die Presse bestimmten – und von der Presse nahezu ausnahmslos „blind“ zitierten – „Kurz- bzw. Zusammenfassungen“ nicht mehr vorhanden. Hier steht einfach nur noch „Verstorben“. Was „selbstverständlich“ die größere Zahl darstellt.
  2. Die Differenz zwischen den beiden vorstehenden Kategorien beträgt so um die 30 Prozent; also kein Pappenstiel. Diese 30 Prozent bieten reichlich Luft, für eine signifikante Überzeichnung der Situation (siehe oben … fragwürdige Datenerfassungen).
  3. Bei der Unterschlagung der Fußnote durch die EMZ handelt sich NICHT um eine verzeihbares Versehen. Auch nach mehrfachen Hinweisen von mir hat sich bis dato nichts geändert. Die Fußnote fehlt immer noch.
    Gemäß Fußnote der „Kurz- bzw. Zusammenfassungen“ des LUA „gelten als „verstorben“ Fälle, die als „an“ und „mit“ COVID-19 verstorben übermittelt wurden.“ Bspw. die Eifel-Mosel-Zeitung (EMZ) vermeldet regelmäßig die neuesten „Coronazahlen“ und kopiert dafür „blind“ die vorgenannte Presse-Seite des LUA Rheinland-Pfalz. Was bei dieser „Blindkopie“ jedoch genauso regelmäßig fehlt, ist die vorstehend zitierte, wenigstens rudimentär erläuternde Fußnote des LUA! Schön, dass die Bevölkerung vor dummen Ideen – wie z. B. dem einfachen, ergebnisoffenen Hinterfragen der Zahlen – von vornherein geschützt wird.

Zu diesen Sachverhalten kontaktierte ich das LUA. Eine der Aussagen der am 07.02.2022 antwortenden Pressesprecherin des LUA war folgende (Zitat):

Insofern stellt diese Differenzierung meist eine künstliche Trennung dar und ist in diesem Falle auch nicht hilfreich, denn für die Interpretation des Pandemiegeschehens würde es wohl kaum einen Unterschied machen, wenn wir von, sagen wir, 4.000 anstelle von 4.800 Todesfällen mit Bezug zu SARS-CoV-2 im Verlauf der Pandemie berichten würden.

Lockdowns! Hunderte Milliarden Euro zusätzliche Staatsverschuldung! Partielle Impfpflicht! Versuchtes „Durchdrücken“ der allgemeinen Impfpflicht durch die Hintertür, mit 3G am Arbeitsplatz! Alles Vor- und Nachstehende! U. v. m., usw., usf. … Und 20 Prozent mehr oder weniger Todesfälle machen keinen Unterschied? Eine gewisse „Linientreue“ ist bei den offiziellen Akteuren nicht zu verleugnen.

Dazu ein „Sub-Corona-Schlaglicht“: Laut einer Meldung der Hamburger Sozialbehörde lag die im Dezember 2020 vom RKI gemeldet Zahl der Verstorbenen um ca. 15 % höher als die rechtsmedizinisch evaluierte. Wer weiß, was bei stringenter Verfolgung dieser Thematik ans Licht kommen würde?

Etwas aktueller:

Beispiel Berichterstattungen RKI: Impfdurchbrüche gibt es nicht mehr

Thema: Darstellung der Impfdurchbrüche in den Wöchentlichen Lageberichten des RKI.

Man vergleiche die drei nachstehenden, aus den Wochenberichten des RKI entnommenen Bilder. Alternativ hier als *pdf.

30.09.21-Impfdurchbrueche-Woechentliche-Lageberichte-RKI
30.09.2021
20.01.22-Impfdurchbrueche-Woechentliche-Lageberichte-RKI
20.01.2022
27.01.22-Impfdurchbrueche-Woechentliche-Lageberichte-RKI
27.01.2022
Kein Fake!
Eine tabellarische Darstellung der Impfdurchbrüche gibt es in den Wochenberichten des RKI seit 27.01.2022 nicht mehr. Die von Beginn an vorhandene, textliche Beschreibung existiert zwar noch. Zurückhaltend ausgedrückt, ist diese im Vergleich zur tabellarischen Darstellung jedoch wenig übersichtlich. Und der entscheidende Punkt:

Es werden keine Angaben mehr über die Anteile der Impfdurchbrüche an symptomatischen-, hospitalisierten symptomatischen- und verstorbenen symptomatischen COVID-19 Fällen gemacht! Diese Daten wurden ab dem 27.01.2022 einfach weggelassen!

Dafür wird „krampfhaft“ darauf hingewiesen, dass „Je mehr Personen in einer Bevölkerung geimpft sind (hohe Impfquote), desto mehr Impfdurchbrüche beobachtet man.“ und „Auch der Anteil der Impfdurchbrüche an allen auftretenden Fällen erhöht sich bei einer hohen Impfquote.“

Dem kann man seriös kaum widersprechen. Das ist schlicht eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Es ändert jedoch nichts daran, dass mit den fehlenden Anteilswerten der Impfdurchbrüche eine wichtige Kenngröße zur realistischen Beurteilung der Lage verschwunden – bzw. verschwunden worden 🙂 – ist.

In diesem Zusammenhang lohnt ein Blick auf die Situation bei den Helios Kliniken.

Seit Mitte / Ende Januar 2022 steigt der Anteil der der „Geboosterten“ an den intensivstationär (ITS) behandelten Fällen drastisch an. Welch Zufall, dass das RKI exakt ab diesem Zeitpunkt die entsprechenden Anteilswerte für Gesamtdeutschland nicht mehr angibt.

COVID-19-Faelle-Helios-der-letzten-zwei-Wochen-ITS-Impfstatus

 

Bewertungsänderungen

Nichts Genaues wusste man nicht.

Epidemiologisches Bulletin des RKI vom 14. Januar 2021:

Wie lange der Schutz nach Impfung anhält und wie ausgeprägt er sein wird, ist derzeit nicht bekannt.

Daher ist man vorsorglich mal – sich selbst widersprechend – vom „Best-Case“ ausgegangen [Ironie aus]. Das RKI noch am 28.05.2021, bis ca. Ende September / Anfang Oktober 2021:

Können Personen, die vollständig geimpft sind, das Virus weiterhin übertragen?

Aus Public-Health-Sicht erscheint durch die Impfung das Risiko einer Virusübertragung in dem Maß reduziert, dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung keine wesentliche Rolle mehr spielen.

Im Weiteren mehr dazu.

Paul-Erhrlich-Institut

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen ist das deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. Es ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Die Bewertung der Impfstoffe durch das PEI auf der entsprechenden Internet-Seite „CO­VID-19-Impf­stof­fe, Nachweis eines vollständigen Impfschutzes“ verlief wie folgt:

Paul-Erhrlich-Institut

Die Bewertung der Impfstoffe durch das PEI auf der entsprechenden Internet-Seite „CO­VID-19-Impf­stof­fe, Nachweis eines vollständigen Impfschutzes“ verlief wie folgt:

  • von Dezember 2020 bis ca. Anfang September 2021:
    COVID-19-Impfstoffe schützen vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus.“
  • von ca. Anfang September 2021 bis ca. Anfang Oktober 2021:
    „COVID-19-Impfstoffe schützen vor einem schweren Verlauf einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus.“
  • ca. ca. Anfang Oktober 2021:
    „COVID-19-Impfstoffe sind indiziert zur aktiven Immunisierung zur Vorbeugung der durch das SARS-CoV-2-Virus verursachten COVID-19-Erkrankung.“

Das PEI selbst begründet die ursprüngliche Aussage in einer Antwort-E-Mail an mich wie folgt:

„Da die ursprünglichen Formulierungen zu eng gefasst waren und zum Teil missverstanden wurden, ist nun exakt die Formulierung übernommen worden, wie sie in den Produktinformationen der Impfstoffe in Kapitel 4.1 „Anwendungsgebiete“ aufgeführt sind – mit Ausnahme der Altersangabe, die bei den vier Impfstoffen differieren.“

Diese Begründung kann nicht unkommentiert bleiben:
 
  1. Zu eng gefasst? Im Gegenteil! Eine weiter gefasste Formulierung als „schützen vor Infektionen“ ist nicht vorstellbar. Dies ist die Definition eines allumfassenden Schutzes. Eines Schutzes, der bereits die Infektion verunmöglicht. Eine Erkrankung ist damit von vornherein ausgeschlossen. Dieses „Versprechen“ wurde rd. ein DREIVIERTELJAHR aufrechterhalten.
  2. Was kann an der Formulierung „COVID-19-Impfstoffe schützen vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus.“ missverstanden werden? Für den Empfänger – uns! – ist die Aussage klar und deutlich. Das „Missverständnis“ muss also beim Absender – dem PEI – liegen. Wie kann das sein? Wie kann es sein, dass DAS „Seucheninstitut“ der BRD bei einer dermaßen ernsten Angelegenheit eine dermaßen „stümperhafte“ Formulierung wählt. Was war der Grund, dass das PEI mit „COVID-19-Impfstoffe schützen vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus.“ gestartet ist?
    Saßen da Praktikanten dran?
    Wussten sie es tatsächlich nicht besser und sind wirklich von einem Schutz vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus ausgegangen? Was allerdings bedeuten würde, dass sie zu diesem Zeitpunkt offenkundig keine Ahnung von den Impfstoffen hatten.
    Jetzt haben Sie Ahnung und übernehmen deshalb „exakt die Formulierung , wie sie in den Produktinformationen der Impfstoffe in Kapitel 4.1 „Anwendungsgebiete“ aufgeführt sind.„? Das kann jeder! Was ist zwischenzeitlich passiert?
    Oder wurde diese „Anfangsformulierung“ wieder besseren Wissens mit Vorsatz gewählt? Um den Menschen die Impfstoffe „schmackhaft“ zu machen?
    Haben das Bundesgesundheitsministerium bzw. generell „die Politik“ dieses „Falschversprechen“ als Entscheidungsgrundlage herangezogen?
    Nichts passiert ohne Grund.

Robert Koch-Institut (RKI)

Warum Impfen?

„Warum sollte man sich gegen COVID-19 impfen lassen“ (>>)

Warum Impfen?
  • Anfangs:
    „Die Impfung bietet einen SEHR guten individuellen Schutz vor der Erkrankung.“
  • dann geändert und bis Feb. / März 21:
    „Die Impfung bietet einen guten individuellen Schutz vor der Erkrankung.“
  • bis heute:
    „Eine Impfung gegen COVID-19 trägt … zum individuellen Schutz … bei.“

Sehr guter Schutz >> guter Schutz >>> trägt zum Schutz bei  |   groß >> klein >>> winzig.

Risikobewertung

In der Risikobewertung des RKI zu COVID-19 ist vor dem 28.02.2022 die Rede von einer „sehr hohen Gefährdung der Bevölkerung durch die Omikron-Variante“. In der aktuellen Risikobewertung wird dies jedoch mit KEINEM WORT erwähnt! Die Ursächlichkeit durch Omikron war offenbar nicht haltbar. Sie ist nunmehr wieder der allgemeinen, „sehr hohen Gefährdung durch COVID-19“ gewichen.

Risikobewertung

In der Risikobewertung des RKI zu COVID-19 ist vor dem 28.02.2022 die Rede von einer „sehr hohen Gefährdung der Bevölkerung durch die Omikron-Variante“. In der aktuellen Risikobewertung wird dies jedoch mit KEINEM WORT erwähnt! Die Ursächlichkeit durch Omikron war offenbar nicht haltbar. Sie ist nunmehr wieder der allgemeinen, „sehr hohen Gefährdung durch COVID-19“ gewichen.

Erst wird die sehr hohe Gefährdung explizit mit Omikron begründet:

„Ursächlich hierfür ist das Auftreten und die rasante Verbreitung der Omikronvariante“.

Fällt das weg …

„es kam nicht in gleichem Verhältnis zu einer Erhöhung schwerer Erkrankungen und Todesfälle wie in den vorherigen Infektionswellen“

… wird wieder zurückgerudert auf die „allgemeine Gefährdung“ durch COVID-19?!

Was soll das? Das „riecht“ für mich nach krampfhaftem Bemühen zur Aufrechterhaltung des Status quo. Hauptsache, es steht „sehr hohe Gefährdung“ geschrieben. Die einzige diesbzgl. konkrete Äußerung der aktuellen Risikobewertung des RKI ist folgende:

„Die Zahl schwerer Erkrankungen an COVID-19, die im Krankenhaus behandelt werden müssen und die Zahl der Todesfälle sind ebenfalls noch hoch.“

Statistik: Anzahl der Corona-Patienten (COVID-19) in intensivmedizinischer Behandlung in Deutschland seit März 2020 (Stand: 14. April 2022) | Statista„Noch hoch“ ist eine durchaus interpretationswürdige Angabe. Insbesondere vor dem Hintergrund der oben dargestellten, recht fragwürdigen Datenerfassungen – aber auch per se -, sind die Zahlen tatsächlich noch hoch genug, um eine „sehr hohe Gefährdung“ zu rechtfertigen? Was für eine Gefährdung lag zu den Peaks vor? Eine sehr, sehr hohe, kolossale, Mega-Gefährdung?

https://reissverschluss-verfahren.de/wp-content/uploads/14.04.22-An-das-RKI-uebermittelte-COVID-19-Todesfaelle-nach-Sterbewoche.jpgZitat aus der Risikobewertung des RKI zu COVID-19 von vor dem 28.02.2022:

Nur durch Erreichen eines sehr hohen Anteils der vollständig
Geimpften in der Bevölkerung und einer möglichst kleinen Zahl an Neuinfizierten können sowohl Übertragungen als auch schwere Erkrankungen, Krankenhausaufnahmen und Todesfälle wirksam reduziert werden.

Diesen Satz sucht man in der aktuellen Risikobewertung vergeblich. Von der Impfung als Übertragungsschutz ist nicht mehr die Rede. Geändert, ohne ein auch nur ein Wort darüber zu verlieren. Widerhall in unseren „Leitmedien“? Nahezu null! Man muss schon gezielt suchen, um darüber etwas zu erfahren.

Können Personen, die vollständig geimpft sind, das Virus weiterhin übertragen?

Können Personen, die vollständig geimpft sind, das Virus weiterhin übertragen?
  • spät. von Mai 2021 bis ca. Ende September / Anfang Oktober 2021:
    Aus Public-Health-Sicht erscheint durch die Impfung das Risiko einer Virusübertragung in dem Maß reduziert, dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung keine wesentliche Rolle mehr spielen.“
  • ca. Ende September / Anfang Oktober 2021 bis ca. Mitte November 2021:
    „Aus Public-Health-Sicht erscheint durch die Impfung das Risiko einer Virusübertragung in dem Maß reduziert, dass Geimpfte zur Weiterverbreitung des Virus nur noch wenig beitragen.“
  • von ca. Mitte November 2021 bis heute:
    „In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden.“

Aspiration beim Impfen

Als Aspiration wird das Erzeugen von Vakuum durch zurückziehen des hinteren Teils der Spritze bezeichnet, um Auszuschließen, dass der Arzt bei Injektion ein Blutgefäß getroffen hat. Aspirieren kann zu leichten Schmerzen führen.

COVID-19-Impfungen, Aspiration

Aspiration beim ImpfenAls Aspiration wird das Erzeugen von Vakuum durch zurückziehen des hinteren Teils der Spritze bezeichnet, um Auszuschließen, dass der Arzt bei Injektion ein Blutgefäß getroffen hat. Aspirieren kann zu leichten Schmerzen führen. Die STIKO empfiehlt jedoch auf Aspiration zu verzichten, da die Gefäße der Muskel, in die geimpft wird schlichtweg zu klein sind, als dass es zu klinisch-relevanten Komplikation kommen könnte.

RKI: Allgemeine Hinweise zur Schmerz- und Stressreduktion beim Impfen, Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut:

Empfehlungen zu Injektionstechniken

Die intramuskuläre Injektion soll altersunabhängig ohne Aspiration erfolgen. Die Aspiration ist überflüssig, da an den Körperstellen, die zur Injektion verwendet werden, keine großen Blutgefäße existieren

17.02.2022: RKI, 7 / 2022, Epidemiologisches Bulletin, STIKO: 18. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung, Seite 14:

Im Tiermodell kam es nach direkter intravenöser Injektion eines mRNA-Impfstoffs zum Auftreten von Perimyokarditis (klinisch und histopathologisch).* Wenngleich akzidentielle intravasale Injektionen bei einer i. m.-Impfstoffapplikation nur selten auftreten, ist bei COVID-19-Impfungen eine Aspiration bei i. m.-Applikation zur weiteren Erhöhung der Impfstoffsicherheit sinnvoll.

  1. Reine Vorsichtsmaßnahmen .
  2. Offensichtlich bestehen doch Unterschiede zu „normalen“, nicht mRNA-COVID-19-Impfstoffen.
  3. Die entsprechende, vorstehend verlinkte Studie, auf die sich die STIKO bezieht, wurde am 03.11.2021 veröffentlicht. Die STIKO hat demnach knapp VIER Monate benötigt, um ihre COVID-19 spezifische „Empfehlung“ anzupassen.
  4. In Dänemark wurde die Aspiration für Covid-19-Impfstoffe bereits im März 2021 empfohlen.
  5. In „Schwurblerkreisen“ wurde auch frühzeitig darüber „geschwurbelt“ (Bsp. Juni 2021).

Helios Kliniken

Noch im Januar 2022 waren auf der Seite der Helios Kliniken „Impfstatus der stationären Covid-19-Patienten bei Helios“ folgende Aussagen zu lesen:

Helios Kliniken

Noch im Januar 2022 waren auf der Seite der Helios Kliniken „Impfstatus der stationären Covid-19-Patienten bei Helios“ folgende Aussagen zu lesen:

„Unsere Zahlen zeigen, dass im Vergleich wenige geimpfte Patient:innen auf den Intensivstationen behandelt werden – sprich: Die Geimpften haben seltener schwere Covid-Krankheitsverläufe als die Ungeimpften.“

„Derzeit steigt die Zahl der Geimpften auf den Normalstationen an. Hier sehen wir immer mehr ältere geimpfte Patient:innen. Die Ungeimpften sind im Vergleich durchschnittlich 20 Jahre jünger. Die Impfung ist der einzige sinnvolle Weg aus der Pandemie zurück in die Normalität. Wenn Sie sich gegen Corona impfen lassen können, tun Sie das. Nicht nur, um sich selbst zu schützen, sondern auch für ihre Mitmenschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.“
(Prof. Dr. Andreas Meier-Hellmann, Helios Geschäftsführer Medizin)

„Die Auswertung des Impfstatus zeigt über den Verlauf der Wochen, dass die Zahl der nicht geimpften Covid-19-Patientinnen und -Patienten bei Helios weiterhin größer ist als die der Geimpften. Auf den Intensivstationen ist der Unterschied besonders deutlich zu erkennen.“

Ungefähr Mitte Februar 2022 wurden diese Aussagen ohne jegliche Erläuterung von der Seite entfernt. Warum? Warum gibt es keine Aussagen zu den aktuellen Verläufen des Infektionsgeschehens?

Diese Fragen habe ich an Helios gestellt. Eine Antwort erhielt ich nicht.

 

Immunschutz gegen Infektion und damit auch gegen Weitergabe der Infektion

Auch zu dieser Thematik kann ich eine – sehr unschöne – Anekdote

 In Österreich wurde am 18. Dezember 2021 ein Corona-Expertengremium namens „Gesamtstaatliche COVID-Krisenkoordination (GECKO)“ zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie ins Leben gerufen. Die Geschäftsstelle befindet sich im österreichischen Bundeskanzleramt.

Immunschutz gegen Infektion & Weitergabe der Infektion

Zitat aus dem Executive Report der GECKO vom 18.02.2022:

Nach allen bisherigen wissenschaftlichen Ergebnissen schützt weder eine oder mehrere durchgemachte Infektionen noch einer der Impfstoffe auch nach mehrmaliger Verabreichung eine bestimmte, einzelne Person zuverlässig und langfristig gegen Infektion und Transmission des Virus.

Damit ist um Grund alles Wesentliche gesagt. Ergänzend dennoch ein weiteres Beispiel:

Anhörung im Deutschen Bundestag vom 21.03.2022: Immunologe Andreas Radbruch

Der Schutz vor Infektion ist kurzfristig. Er hängt von (neutralisierenden) Antikörpern auf den Schleimhäuten ab und beträgt nur wenige Wochen bis Monate, und das trifft für alle Impfungen und Boosterungen zu. Ausnahme: Infizierte, die zusätzlich geimpft wurden (Hallet al., NEJM 2022). Die schützenden Antikörper verschwinden sehr schnell aus den Schleimhäuten (Chan et al., Front Immunol 2021). Die Viruslast infizierter Geimpfter und Genesener ist hoch (Regev-Yochay et al. MedRxiv 2022).

Der Vollständigkeit halber ein ergänzender Link dazu:

„Das Risiko-Nutzen-Profil verschiebt sich in eine ungünstige Richtung“

Als Experte im Bundestag hat sich Andreas Radbruch vergangene Woche gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Im Gespräch mit Cicero begründet der Immunologe seine Position und erklärt, warum bei der Immunantwort nicht nur Antikörper eine Rolle spielen und zu häufiges Boostern sogar kontraproduktiv sein kann. (>>)

 

Nebenwirkungen Impfstoffe

Wie oben aufgezeigt, werden die Bewertungen bzw. Einschätzungen zu so ziemlich jedem relevanten Punkt ständig „angepasst“. Und diese Treppen führen nicht nach oben! Regelmäßig werden neue Studien, Untersuchungen, Ergebnisse vorgelegt. Nicht genaues weiß man nicht. Überspitzt formuliert: Die Halbwertzeiten der „offiziellen Wahrheiten“ entsprechen der Lebenserwartung einer Eintagsfliege .

Ausgerechnet hinsichtlich der möglichen Nebenwirkungen der COVID-19 Impfstoffe soll dies anders sein? Allein diese berechtigten Bedenken sind für mich – zumindest aktuell – Grund genug, um eine Impfung und insbesondere eine Impfpflicht abzulehnen.

Derzeit wird mRNA von der FDA als Gentherapieprodukt angesehen.

Nein, das ist kein „Verschwörungsgeschwurbel“. Das ist ein Zitat aus dem BioNTech-Quartalsbericht vom 30.06.2020, Seite 69.
 

Dennoch, zu einem abschließenden Urteil bin ich noch nicht gekommen. Die Meinungen reichen schließlich von „auch nicht schlimmer als ein Bonbon zu lutschen“ bis hin zu „Ausrottung der halben Menschheit“.

In jedem Fall ist das Thema Nebenwirkungen unter Berücksichtigung aller hier aufgeführten Punkte zu beurteilen.

Eine gesunde Skepsis ist Pflicht.

Zur Beurteilung der Nebenwirkungen ist bspw. die einfache Frage nach der Zahl der durch die COVID-19 Impfungen verursachten Sterbefälle nicht ausreichend.

Sterberaten (COVID-19 / Allgemein)

Zur Beurteilung der Nebenwirkungen ist bspw. die einfache Frage nach der Zahl der durch die COVID-19 Impfungen verursachten Sterbefälle nicht ausreichend. Hier muss unterschieden werden!

Fiktives Beispiel: Ein 25-Jähriger stirbt nachweislich an den Nebenwirkungen der Impfung. Für sich genommen geht dieser Fall im Verhältnis zu der sehr hohen Gesamtzahl an Geimpften in der Statistik unter. ABER … Wäre dieser Mensch bei einer Infektion überhaupt an den Folgen der Erkrankung gestorben? Wenn nicht, handelt es sich bei diesem Todesfall definitiv um ein ZUSÄTZLICHES Opfer. Ein Opfer, welches ohne die Impfung schlicht NICHT gegeben hätte!

Wie hoch ist das Risiko, an COVID-19 zu sterben?

 

 Sterberisiko COVID-19 nach Alter (für nicht geimpfte und nicht genesene Personen) Allgemeines
Sterberisiko
(circa, Jahr 2010)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mortalit%C3%A4t&oldid=119386966
 Prozent
mit 10 Jahren:0,0020,006
mit 25 Jahren:0,010,04
mit 55 Jahren:0,40,5
mit 65 Jahren:1,41,05
mit 75 Jahren:4,63,0
mit 85 Jahren:159,9
ab 90 Jahren:2520
 Quelle
Ähnliche Daten sind hier einsehbar.
Quelle
 Weitere, sehr ähnliche Zahlen:
The Economist
Weitere, tlw. sogar höhere Zahlen:
Number of deaths and death rates, by age, race, and sex: United States, 2006

Sicherlich bestehen bei diesen Statistiken Unschärfen. Die grundlegende Tendenz kann jedoch abgeleitet werden.

  1. Bis zum Alter von ca. 60 / 65 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit an COVID-19 zu versterben nicht höher als das allgemeine Sterberisiko. Selbst eine Bewertung des COVID-19 Sterberisiko als zusätzliches Risiko würde an dieser Grundaussage nichts ändern.
  2. Erst bei den Altersklassen ≥ 65 Jahre ergibt sich somit eine „Übersterblichkeit“ aufgrund von COVID-19.
  3. Jeder Sterbefall von Menschen in einem Alter von, sagen wir mal, < 60 / 55 Jahren aufgrund von Nebenwirkungen der Impfstoffe ist als ZUSÄTZLICHER TODESFALL zu werten, welchen es ohne die Impfung nicht gegeben hätte! Detailliert ist dies im Beitrag Sterberisiko: COVID-19 vs. allgemein ausgearbeitet.

Nebenbei, das Risiko bei „Bränden und Explosionen“ ums Leben zu kommen liegt bei 0,037 Prozent (>>). Eine 25-jährige Person kommt daher eher bei einem Brand ums Leben, als durch COVID-19.

Nachträglich gefunden: Impfrisiko-Rechner (nach Altersgruppen), welcher grundsätzlich ins selbe Horn bläst.

Nebenwirkungen sind zu erwarten bzw. Thema in Krankenhäusern und bei Betroffenen.

Nebenwirkungen

Zitat eines Bundestagsabgeordneten aus einer Antwort-E-Mail vom 25.03.2022 auf meine Anfrage hinsichtlich der Abstimmung zur Impfpflicht.

Ich bin selbstverständlich vollständig geimpft und ich habe mich bewusst boostern lassen, obwohl ich seit über sieben Monaten Schmerzen an der Einstichstelle nach der zweiten Impfung verspüre und obwohl mein Vater einen Tag nach seiner Impfung gegen COVID-19 verstorben ist, was offiziell keinen Zusammenhang mit der Impfung hatte, sich aber nach wie vor völlig anders anfühlt.

Österreich: Stellungnahmen zum Initiativantrag für das Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID 19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG) (2173/A)

Weiteres:

Dafür sind bei 80% der Geimpften lokale Nebenwirkungen zu beobachten, und bei 40% systemische Nebenwirkungen. (>>)

Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen der COVID-19-Impfungen der EudraVigilance der Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), in ausführlichen tabellarischen Übersichten zusammengefasst.

Datenstand Europa, 16.04.2022: Todesfälle: 24.264; alle Fälle mit Nebenwirkungen: 1.706.031
Wie viele dieser Menschen würde noch leben, wenn sie sich nicht hätten impfen lassen?

Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen

Die folgenden Daten stammen von https://impfnebenwirkungen.net/ und basieren auf der Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen (>>).

 

Datenstand: 16.04.2022

Europa

BioNTechAstraZenecaModernaJanssenNovavaxtotal
Todesfälle11.7915.2865.9031.284024.264
Lebensbedrohlich15.7399.4536.7611.610133.564
Krankenhausaufenthalt73.28132.36432.0085.62021143.294
Behindernd31.97726.22410.9941.658870.861
Geburtsfehler26813612450533
Schwerwiegende Fälle269.512132.03988.57115.64180505.843
Ernste Nebenwirkungen349.724234.394107.10921.95460713.241
Alle Fälle mit Nebenwirkungen905.088471.261273.22556.2102471.706.031

Das Ganze wird hinsichtlich Datenerfassung und Abrufbarkeit von der EMA schwer durchschaubar präsentiert. Die vorstehenden Zahlen stimmen jedoch, ich habe es stichprobeartig überprüft. Wer masochistisch veranlagt ist und selbst einsteigen will, kann diesen Artikel als Anleitung verwenden.

Interessant daran ist, dass die Altersgruppe 18 -64 Jahre mit 6.764 Todesfällen ca. 28 Prozent der o. g. Gesamtzahl von 24.264 Todesfällen stellt. Der größte Teil dieser Altersgruppe weist jedoch – wie oben unter Sterberaten (COVID-19 / Allgemein) dargestellt – ein verschwindend geringes Risiko auf, an COVID-19 zu versterben.

Unabhängig davon, ob die in der vorstehenden Tabelle aufgeführten Zahlen wirklich eins zu eins anzusetzen sind, muss zwingend folgende Frage beantwortet werden: Wie viele dieser Menschen würden noch leben, wenn sie sich nicht hätten impfen lassen?