Jahresarchiv (alle Beiträge)

20242023202220192018

2024 (1)
  • 29. Februar | Corona-Potpourri 3 (Jan. 24 bis ??) (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19)
    Vorbemerkungen / Inhalt Corona-Potpourri, wie der Name schon sagt: Allerlei, Kuddelmuddel, Mischmasch, Vielerlei. Hier wird alles Mögliche zur Sache Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19 dargeboten. Der Vollständigkeit halber noch der Verweis auf weitere Seiten von mir zu diesem Thema: Corona-Potpourri 2 (Nov. 22 bis Dez. 23) Corona-Potpourri 1 (April 22 bis Nov. 22) Corona-Schlaglichter Covid-19-Impfstoffe: Wirksamkeit nach 7 – 8 Monaten negativ! RKI: intensivmedizinisch (ITS) behandelte COVID-19-Patient*innen Covid-19-Patienten bei Helios Kliniken nach Impfstatus Covid-⁠19 Schweiz Sterberisiko: COVID-19 vs. allgemein   Inhalt   FEBRUAR 2024       JANUAR 2024         Post Views: 75
2023 (1)
  • 21. Dezember | Corona-Potpourri 2 (Nov. 22 bis Dez. 23) (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19)
    Corona-Potpourri, wie der Name schon sagt: Allerlei, Kuddelmuddel, Mischmasch, Vielerlei. Hier wird alles Mögliche zur Sache Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19 dargeboten. Der Vollständigkeit halber noch der Verweis auf weitere Seiten von mir zu diesem Thema: Corona-Potpourri 3 (Jan. 24 bis ??) Corona-Potpourri 1 (April 22 bis Nov. 22) Corona-Schlaglichter Covid-19-Impfstoffe: Wirksamkeit nach 7 – 8 Monaten negativ! RKI: intensivmedizinisch (ITS) behandelte COVID-19-Patient*innen Covid-19-Patienten bei Helios Kliniken nach Impfstatus Covid-⁠19 Schweiz Sterberisiko: COVID-19 vs. allgemein Inhalt                   Post Views: 75
2022 (11)
  • 27. November | Covid-⁠19 Schweiz (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19)
    Vorbemerkungen Nachdem uns nun – exemplarisch – die Helios Kliniken über den Impfstatus der COVID-19 Patienten im Dunkeln lassen bzw. uns vor nicht gerechtfertigten Rückschlüssen schützen und das RKI mehr schlecht als recht Daten liefert, habe ich mich nach anderen Quellen umgeschaut. Fündig wurde ich in der Schweiz. Das schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG) zeigt entsprechendes auf der Seite Covid-⁠19 Schweiz – Informationen zur aktuellen Lage – Fälle nach Impfstatus und den dort verlinkten Inhalten. Mal sehen, wie lange noch? Für den Moment ist das jedenfalls sehr lobenswert. Für Deutschland können wohl ähnliche Verhältnisse angenommen werden. Die Angaben des BAG beinhalten auch Liechtenstein. Liechtenstein hat gerade mal knapp 37.000 Einwohner und wird hier daher nicht weiter erwähnt. Da die Thematik des Impfstatus der COVID-19 Patienten einen zentralen Punkt der pauschalen Impfvermarktung darstellt(e), versuche ich diesbzgl. am Ball zu bleiben. Solange das BAG die Seite weiterführt, werde ich nach Möglichkeit regelmäßig aktualisieren. Es geht allerdings nicht nur um den Impfstatus. Altersklassen, Grund der Spitaleintritte und Sterbefälle werden ebenso betrachtet. Lasst euch nicht von der Länge des Beitrags abschrecken. Ein Drittel besteht aus Grafiken, der reine Leseteil ist schaffbar . Ergebnisse Insgesamt ist es  – insbesondere bei den Todesfällen – glücklicherweise verhältnismäßig „ruhig“ (nach einer kurzen Spitze Anfang Juli); die Fallzahlen sind relativ niedrig. Was rein statistisch jedoch bedeutet, dass – vorwiegend bei den Todesfällen – jeder einzelne Fall größere Ausschläge verursacht. Das sollte im Weiteren gedanklich berücksichtigt werden. Dennoch, was auch betrachtet wird, ein Impfschutz scheint – insbesondere für „Geboosterte“ – nicht (mehr) bzw. nur noch rudimentär vorzuliegen. Im Gegenteil: So langsam könnte man sogar auf den Gedanken kommen, dass mehrfach Geimpfte besonders empfänglich für das Virus sind? Es ist jedem selbst überlassen, ob diese Entwicklungen zur persönlichen, medial „angefütterten“ Einschätzung der Lage – insbesondere der „Vorimpfzeit“ – passen. Covid-⁠19 Schweiz – Fälle nach Impfstatus Bevölkerung nach Impfstatus   Hospitalisierungen Verteilung nach Altersklassen Grund des Spitaleintritts Fälle nach Impfstatus (aktualisiert: 26.08.2022) Die Hospitalisationen können im 7-Tage-Schnitt als absolute Zahlen, anteilig in % oder pro 100.000 Einwohner/innen (siehe nachstehende Erläuterung) angezeigt werden. Absolute Zahlen Anteile (%) Pro 100.000 Einwohner   (Stand: 02.10.2022) ICU*-Hospitalisierungen nach Impfstatus und Alter Nachstehend eine Ausarbeitung zu den intensivstationären Hospitalisierungen (*intensive care unit).   Todesfälle (Aktualisiert: 14.08.2022, Datenstand: 04.08.2022) Bericht „Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in der Schweiz“ Todesfälle nach Impfstatus Nachlassender Impfschutz!?   Nachstehendes ist für mich persönlich im Grunde der interessanteste Teil. Hängen die Entwicklungen lediglich mit den jahreszeitlich bedingt allgemein stark rückläufigen Fallzahlen zusammen, oder schwächelt die Wirkung der „Boosterungen“ tatsächlich? Nochmaliger Hinweis: Die Original-Daten des BAG stehen hier zum Herunterladen bereit. Einleitung / Erläuterungen Zum Verständnis der weiteren Ausführungen komme ich leider nicht umhin, zunächst etwas auszuholen. Wer darauf keine Lust hat, kann sich die „Erläuterungen“ natürlich sparen . Verhältnis Anteil an Hospitalisierungen zu Anteil an Impfstatus Bevölkerung (aktualisiert 26.08.22, Datenstand: 18.08.2022) Verhältnis Anteil an Todesfällen zu Anteil an Impfstatus Bevölkerung (aktualisiert 14.08.2022, Datenstand: 04.08.2022)   Post Views: 75
  • 23. Oktober | Corona-Potpourri (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19)
    Corona-Potpourri, wie der Name schon sagt: Allerlei, Kuddelmuddel, Mischmasch, Vielerlei. Hier wird alles Mögliche zur Sache Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19 dargeboten. Der Vollständigkeit halber noch der Verweis auf weitere Seiten von mir zu diesem Thema: Corona-Schlaglichter Covid-19-Impfstoffe: Wirksamkeit nach 7 – 8 Monaten negativ! RKI: intensivmedizinisch (ITS) behandelte COVID-19-Patient*innen Covid-19-Patienten bei Helios Kliniken nach Impfstatus Covid-⁠19 Schweiz Sterberisiko: COVID-19 vs. allgemein   Inhalt               Obwohl der unmittelbar nachstehende Beitrag vom 30.04.2022 auch Bestandteil von Corona-Schlaglichter ist, wird er hier nochmals als „Einzelstück“ präsentiert. Ich halte ihn für wichtig. Er zeigt exemplarisch recht eingängig auf, wie „vertrauenswürdig“ die offiziellen Kanäle zum Thema Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19 sind.   https://reitschuster.de/post/lauterbachs-long-covid-panik-ad-absurdum-gefuehrt/ Post Views: 75
  • 22. Juli | RKI: Monitoring des COVID-19-Impfgeschehens in Deutschland (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19, Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Vorbemerkungen Nachdem in den RKI-Wochenberichten vom 16.06.22 bis 30.06.22 „der Impfstatus der COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf Intensivstation zeitweilig nicht bereitgestellt werden konnte“, war die berechtigte Frage, wann, ob überhaupt und in welcher Form (bspw. inkl. Altersklassen?) entsprechende Daten vorgelegt werden. Das RKI hat nun mit dem „Monitoring des COVID-19-Impfgeschehens in Deutschland“ geliefert. Die Ergebnisse des ersten Berichts vom 07.07.22 sind – und darum geht es vorliegend in erster Linie – bei großzügiger Auslegung allerdings nur bedingt tauglich. Bei etwas stringenterer, realitätsnäheren Deutung sind sie nahezu nutzlos. Oder gar bewusst irreführend? (Bericht bitte wenigstens „Querlesen“). Allerdings sind auch ein paar interessante „Offenbarungen“ enthalten. Da sich an der Art der Berichtserstattung des RKI in Zukunft vermutlich nichts ändern wird, ist es fraglich, ob ein regelmäßiges Monitoring des RKI-Monitorings sinnvoll ist. Ich werde es weiter beobachten, Aktualisierungen des vorliegenden Beitrags werden aber wahrscheinlich nicht erfolgen (wenn doch, dann vermutlich unter Corona-Potpourri). Mal sehen, wie es weitergeht. Sinniger ist es wohl, den vorliegenden Beitrag im Hinterkopf zu behalten und regelmäßig selbst beim RKI vorbeizuschauen. Altersklassen / Wie wirksam sind Covid-Impfstoffe wirklich? Das RKI weist in seinen Wochenberichten zurecht darauf hin, dass bspw. in Bezug auf Intensivpatientinnen und -patienten grundsätzlich „die generelle Altersverteilung sowie die Entwicklung der allgemeinen Impfquote der Bevölkerung berücksichtigt werden muss.“ Hinsichtlich der Impfstatus bei den Hospitalisierungen, -Fällen und Todesfällen werden seitens des RKI beim „Monitoring des COVID-19-Impfgeschehens in Deutschland“ die Altersklassen seitens wie folgt unterteilt: 5 – 11 Jahre 12 – 17 Jahre 18 – 59 Jahre ab 60 Jahre Diese Aufteilung ist völlig unzureichend; und das ist ebenso unverständlich. Anmerkung: Die Altersklassen 5 – 17 Jahre bleiben in allem Folgenden weitgehend unberücksichtigt, da sie bei sämtlichen Fallzahlen im Grunde keine Rolle spielen.   Impfeffektivitäten? Eine kritische Betrachtung! „Gewürfelte“ Impfeffektivitäten? Die Impfeffektivitäten wurden vom RKI anscheinend ausgewürfelt. Wie sonst kann man signifikant unterschiedliche Angaben zu denselben Zeiträumen erklären? Berechnungsmethode Das RKI verwendet für die Berechnung der Impfeffektivität die „Screening-Methode nach Farrington“. Nachstehend wird die „Impfeffektivität“ kritisch betrachtet!   Offenbarungen Okay, „Offenbarungen“ ist zugegebenermaßen ein etwas reißerisches Wort. Einige – im negativen Sinne – bemerkenswerte / lesenswerte Aussagen und Darstellungen sind jedoch erhalten.   Schlussfolgerungen Im Wesentlichen sind zwei Dinge auffällig: Erstens kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass eine regelmäßige Überprüfung der Impffolgen bzw. der Impfeffektivität nie geplant war. Man hat sich dann halt irgendwann dem Druck gebeugt und doch noch irgendwas „hingezaubert“. Dass der Zauber unterschiedliche Werte der „alten“ im Vergleich zu den „neuen“ Werten aufweist, ist an sich bereits mehr als befremdlich. Das die aktuelle Berichterstattung nun plötzlich in der Mehrzahl auch noch bessere Werte der Impfeffektivitäten aufzeigt, ist einfach nur noch unglaubhaft. Zweitens sind die verwendeten Alterseinteilungen 5 – 11 Jahre, 12 – 17 Jahre, 18 – 59 Jahre und ab 60 Jahre völlig unzureichend. Die deutliche Mehrheit der Todesfälle entfällt auf die ≥ 80-Jährigen, diese werden zur Impfeffektivität jedoch nicht einzeln betrachtet. Die 50 – 59-Jährigen werden in einen Topf mit den 18 – 49-Jährigen geworfen, obwohl letztere kaum betroffen sind. Die Analysen des RKI zur Impfeffektivität […]
  • 17. Juni | Covid-19-Impfstoffe: Wirksamkeit nach 7 – 8 Monaten negativ! (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19)
    Schwedische Studie Am 26.02.2022 wurde in „The Lancet“ – also keinem Schmierblatt – zur Wirksamkeit der Covid-19-Impfstoffe die Studie „Risk of infection, hospitalisation, and death up to 9 months after a second dose of COVID-19 vaccine: a retrospective, total population cohort study in Sweden.“ „Risiko von Infektionen, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bis zu 9 Monaten nach einer zweiten Dosis des COVID-19-Impfstoffs: eine retrospektive Kohortenstudie an der Gesamtbevölkerung in Schweden.“ (Übersetzung von deepl, auch im Weiteren) veröffentlicht. Die Autoren sind alle bei der Universität Umeå angestellt. Die Wirksamkeit der Impfstoffe hängt gemäß Studie nachvollziehbarerweise von vielen verschiedenen Faktoren ab (bspw. Art des Impfstoffes, Alter der Probanden, Lebensumstände usw.). Da es sich im Folgenden jedoch um Grundsatzbetrachtungen und keine wissenschaftliche Abhandlung handelt, wird das Gesamtergebnis herangezogen (welches wohlgemerkt aus der Studie stammt und nicht etwa in Eigenregie erstellt wurde). Für mehr Details bleibt nur die eigene Durchsicht des Dokuments. Die Studie bewertet die Wirksamkeit der Covid-19-Impfstoffe ausschließlich an 2-fach-Geimpften; Geboosterte sind nicht Bestandteil der Untersuchungen.   Wirksamkeit der Covid-19-Impfstoffe gegen SARS-CoV-2-Infektionen Nachlassende Wirksamkeit der Covid-19-Impfstoffe Negative Wirksamkeit der Covid-19-Impfstoffe Falls vorstehendes noch nicht gelesen wurde: kein Scherz! Die Studie weist ab dem siebten / achten Monat tatsächlich eine negative Wirksamkeit der Covid-19-Impfstoffe aus. Schlussfolgerungen Nichts des Vorliegenden ist ein wissenschaftlich fundierter Beleg für irgendwas (außer der Studie selbst natürlich ). Es handelt sich lediglich um interessante Beobachtungen (mit großem Interpretationsspielraum). Es ist daher durchaus möglich, dass die kommenden Entwicklungen das hier Aufgezeigte vollständig hinfällig machen. Sollte jedoch auch nur in Teilen etwas dran sein, dass ein ggf. durch die Impfungen dauerhaft negativ verändertes Immunsystem die Impflinge nach gewisser Zeit wesentlich anfälliger für SARS-CoV-2-Infektionen macht, als dies bei Ungeimpften der Fall ist, dann rollt eine sehr unschöne Lawine auf uns zu. Denn das Virus wird nicht verschwinden. Weitere „Boosterungen“ werden im Wesentlichen ins Leere laufen. In jedem Fall ist es unbedingt erforderlich, die weiteren Entwicklungen der Impfstatus-Anteile an den Hospitalisierungen usw. im Auge zu behalten. Dass dies nicht gewünscht ist, wird zunehmend offensichtlich (siehe bspw. rechts). Man kann nur hoffen, dass die Schweiz diesbzgl. durchhält. Wenn die Schweiz auch den Stecker ziehen sollte bzw. der Stecker von wem auch immer gezogen wird, gibt es keine Möglichkeit mehr, sich über dieses essenzielle Thema zu informieren. Allein das sollte bereits alle Alarmglocken klingen lassen. Was nicht geschehen wird. „Zur Not“ wird sich eben die vierte, fünfte und sechste Impfung abgeholt.   Post Views: 75
  • 17. Juni | RKI: intensivmedizinisch (ITS) behandelte COVID-19-Patient*innen (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19)
    Vorbemerkungen Hinsichtlich der intensivmedizinisch / intensivstationär (ITS) behandelten COVID-19-Patient*innen ist für Dinge hinterfragende Individuen natürlich der Impfstatus von Interesse. Da die zuständigen Institutionen – einschließlich Medien – in Deutschland offensichtlich nicht fähig – bzw. wohl eher nicht willens – sind vernünftige Datenpräsentationen zu liefern, habe ich das selbst in die Hand genommen. Das RKI macht in seinen Wochenberichten seit dem Bericht vom 13.01.2022 unter dem Punkt „Daten aus dem Intensivregister“ entsprechende Angaben (wobei die ersten Ergebnisse in einer externen Presseinformation „versteckt“ sind); „selbstverständlich“ nur in Textform. Grafische – und somit für jedermann übersichtliche –  Aufbereitungen dieser wichtigen Aspekte sind zu viel verlangt. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Die Daten zu den Impfquoten der Bevölkerung stammen vom „digitalen Impfquotenmonitoring“ des RKI. Intensivmedizinisch (ITS) behandelte COVID-19-Patient*innen (bezogen auf Impfstatus) Direkt zum Wesentlichen: nachstehende Grafik zeigt die Anteile der jeweiligen Impfstatus an den COVID-19-ITS-Behandlungen. Zum Abgleich der jeweiligen Anteile sind die Impfquoten der Bevölkerung ergänzt. Anmerkung: Zu den „roten Datenpunkten •“ folgt weiter unten die Erläuterung. Recht eingängige Verläufe. Kein Wunder, dass seit einiger Zeit niemand „offizielles“ näher darauf eingeht . Wer will, folgend die ausführliche „Besprechung“, mit einigen weiteren interessanten Punkten.   Definitionen Impfstatus Schon gewusst? Trotz zweifacher Impfung nicht vollständig geimpft! Mit Impfstoff von Johnson & Johnson leider ungeimpft!   Auswertungen der Grafik   Resümee Wo gibt es eine brauchbare Aufbereitung der ITS-Fälle nach Impfstatus? Oder besser gefragt: Warum gibt es keine? Das DIVI weist in der ersten und letzten Pressemitteilung zu Impfstatus Ergebnissen vom – man beachte das Datum!! – 17.01.2022 selbst explizit daraufhin: WARUM ZUM TEUFEL MACHEN SIE ES DANN NICHT? Beispiel ZDF: Im Artikel „Wie viele sich infizieren und sterben“ ist jeder – vorsicht, ich werde vulgär – Scheiß aufgeführt. So etwas Elementares wie die Impfstatus der Hospitalisierten bzw. ITS-Fälle usw. sucht man dagegen vergebens. Bereits diese Tatsachen allein sollten bei jedem noch einigermaßen unabhängig denkenden Menschen die Alarmglocken angehen lassen. Irgendwas stimmt da nicht! Egal, ob Todesfälle, ITS-Belegungen (wie vorliegend aufgezeigt), Hospitalisierungen oder was auch immer, überall zeigt sich das gleiche Bild: Die anfängliche Erfolgsstory der Impfungen (zumindest rein statistisch – Grundlage natürlich die obskuren offiziellen Datenermittlungen, Fallzuordnungen usw. – lag diese viel umjubelt mglw. tatsächlich vor, Nebenwirkungen unberücksichtigt!) schnurrt etwa seit Beginn des Jahres kräftig zusammen. Im gleichen Maße, wie „es“ zusammenschnurrt, verstummen die entsprechenden Berichte darüber. Man mache den Selbsttest und versuche aktuelle Daten / Berichte / Nachrichten von n-tv, Tagesschau, ZDF & Co. bspw. über den Impfstatus der Hospitalisierten zu finden. Wer es schafft, bitte E-Mail an mich (siehe Impressum). Beleg gefällig? Der Kreis Offenbach gibt regelmäßig die neuesten Corona-Entwicklungen zum Besten. Bisher war ein Bestandteil aller Meldungen eine Aussage wie folgende: In der neuesten Meldung vom 10.06.2022 ist nun das hier nachzulesen: JETZT KAPIERT? Post Views: 75
  • 13. Mai | Covid-19-Patienten bei Helios Kliniken nach Impfstatus (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19)
    Propaganda durch Weglassungen Helios Kliniken hat die Berichterstattung eingestellt Wer es jetzt immer noch nicht kapiert, dem ist nicht mehr zu helfen. Tarnen, Tricksen und Täuschen ist angesagt! Die unten verlinkte Seite https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/impfstatus mit Angaben über den Impfstatus der stationären Covid-19-Patienten bei Helios existiert nicht mehr. Page Not Found – Reason: ID was not an accessible page Heimlich, still und leise, ohne ein Wort der Erklärung bzw. über die Gründe der Tilgung wurde die Seite einfach gelöscht (man vergleiche die Seite, welche auf den „Impfstatus der stationären Covid-19-Patienten bei Helios“ verwies; hier der letzte verfügbare Stand vom 29.04.22, hier die aktuelle Version. Welches „Kästchen“ fehlt?) Hat Helios bspw. im September 2021 noch großspurig getönt, ihre „Transparenz-Offensive“ fortzusetzen … … ist nun Schluss mit Transparenz. Transparenz ist schließlich nur dann sinnvoll, wenn sie einem in den Kram passt. Allgemeingültige Transparenz als Grundlage für einen offenen Diskurs? Nein, nein, nein, wo kämen wir denn da hin? [Ironie Ende]. Transparenz? Geschenkt! Es geht um die Aufrechterhaltung der offiziellen Narrative. Wenn die Daten damit nicht mehr übereinstimmen, dann werden sie eben gelöscht. Wer von den deutschen Schlaf-Schafen bekommt das schon mit und hinterfragt es vielleicht sogar konkret? Impftermin? Hier lang! Meine Anfrage bei Helios Kliniken über die Gründe der Löschung blieb – wie überraschend – unbeantwortet. Das RKI macht’s vor Helios ist in guter Gesellschaft. Seit einschließlich dem RKI-Wochenbericht vom 05.05.2022 taucht dort NICHT MEHR EINMAL das Wort Impfdurchbruch auf. Stattdessen wird uns im Wochenbericht vom 05.05.2022 folgendes mitgeteilt: „Regelmäßige Abstände“ können auch einmal im Jahr sein. „Einzelne Aspekte“ riecht kräftig nach selektiver, nicht gerade umfassender und objektiver Berichterstattung. Weiteres Beispiel: München Klinik Propaganda durch Weglassungen Stand jetzt haben wir praktisch keine Möglichkeit mehr, etwas aussagekräftiges über den Impfstatus der hospitalisierten „COVID-19-Fälle“ zu erfahren. Man hält uns blind! Stand 06.05.22: Die fehlende Aktualisierung liegt nicht an mir. Helios hat diese Woche einfach keine frischen Daten eingestellt. Wer weiß, vielleicht passt das Bild ja immer weniger zur offiziellen Geschichte und man will uns vor Fehlschlüssen bewahren .   Untenstehend werden auf Grundlage von Daten der Helios Kliniken erstellte Grafiken aufgezeigt – welche ich im Übrigen laufend aktualisieren werden. Brauchbare zur Verfügung stehenden Werte liegen leider erst ab dem 12.12.2021 vor. Für Mitte Januar 2022 bis Anfang Februar 2022 besteht eine Datenlücke. Helios ist nach eigenen Angaben Europas führender privater Krankenhausbetreiber, gehört zum Fresenius-Konzern und ist – wie ich selbst nachgeschaut habe – in Deutschland der größte, „private“ Klinikbetreiber. Das ist kein Tante-Emma-Laden. Die Zahlen und Entwicklungen sollten demnach von Bedeutung und hinreichend repräsentativ sein. Helios erfasst deren COVID-19 Fälle der letzten zwei Wochen; diese liegen als Einzeldaten und kumuliert vor. Aktualisiert wir wöchentlich. Für die Betrachtungen / Bewertungen wird ganz nüchtern so getan, als ob die ganzen „Fragwürdigkeiten“ – wie z. B. folgendes … In Einklang mit den internationalen Standards der WHO und des ECDC wertet das RKI alle labordiagnostischen Nachweise von SARS-CoV-2 unabhängig vom Vorhandensein oder der Ausprägung der klinischen Symptomatik als COVID-19-Fälle. Unter COVID-19-Fällen werden somit sowohl akute SARS-CoV-2-Infektionen als auch COVID-19-Erkrankungen zusammengefasst. […]
  • 08. Mai | Der Kern des Problems ist für mich der Kern des Systems (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19)
    Eigenes, kurzes Vorwort: Wenn sonst schon nichts zur „Corona-Krise“ gelesen wird, dann bitte das hier!! Denn die eigentliche Corona-Krise ist nicht eine pandemische, sondern eine – im weitesten Sinne – journalistische! Ole Skambraks arbeitete 12 Jahre als redaktioneller Mitarbeiter und Redakteur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Am 5. Oktober 2021 veröffentlichte er bei multipolar den offenen Brief „Ich kann nicht mehr“, in dem er sich kritisch zu anderthalb Jahren Corona-Berichterstattung äußert. Am 8. Oktober 2021 wurde Ole Skambraks vom Dienst beim SWR freigestellt. Am 27. Oktober 2021 wurde ihm dort die fristlose Kündigung aus­gesprochen. Herr Skambraks betreibt nun die Seite … meinungsvielfalt.jetzt ... in der sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks über die ebendort bestehenden „Verwerfungen“ auslassen. Meiner bescheidenen Meinung nach ein MUSS, sich dort umzuschauen! Eins der „Statements“ wird nachstehend vollständig wiedergegeben. Ein wirklich augenöffnender Appell; wenn man denn überhaupt sehen will. Unterstreichungen und ergänzende Links von mir. Mitarbeiterin / Mitarbeiter ARD-Anstalt Der Kern des Problems ist für mich der Kern des Systems Bei der Arbeit in meiner Anstalt sind mir während der Corona-Krise viele Missstände noch bewusster geworden, die es nach meiner Wahrnehmung im öffentlich-rechtlichen Umfeld schon lange vorher gab. Diese Missstände behindern an vielen Stellen ein sauberes journalistisches Arbeiten, wie ich es verstehe – und machen es manchmal sogar unmöglich. Den Grund dafür vermute ich in bestimmten ideologischen Prägungen, politischen Aus­richtungen und streitbaren Welt­anschauungen verschiedener Entscheidungs­träger in unserem Haus. Bei der Auswahl und der Umsetzung von Themen im Programm erachte ich den Korridor von Meinungs­vielfalt und Pluralismus dadurch als von vornherein stark eingeengt. Konstruktive Kritik dazu, wie wir als Redaktion methodisch und inhaltlich an bestimmte Themen heran­gehen, wurde in meinem direkten beruflichen Umfeld schon mehrfach abgetan oder wegdiskutiert. Zum ersten Mal aufgefallen ist mir das im Zusammenhang mit islam­kritischen Bewegungen in unserem Sendegebiet. Themen, die bei unseren Empfängern stark konservative Reaktionen hervorrufen könnten, wurden vermieden. Wer die für mein Empfinden einseitige und teilweise manipulative Bericht­erstattung zur Corona-Krise zur Diskussion stellen wollte, wurde innerhalb der Redaktion schnell zum Verschwörungs­theo­retiker erklärt und spöttisch belächelt. Echte inhaltliche Auseinander­setzung habe ich persönlich mit derartiger Kritik nie erlebt. In der Masse unserer Programm­beiträge zum Thema Corona habe ich Gesprächs­partner wahrgenommen, die den politischen Kurs in dieser Sache stützen und propagieren. Maßnahmenkritiker oder Experten, die vom vermeintlichen Mainstream-Konsens abweichen, sind mir maximal in Neben­sätzen von Beiträgen aufgefallen. Was ich hierbei zu spüren glaube, ist eine diffuse unaus­gesprochene Übereinkunft innerhalb vieler Redaktionen darüber, dass sämtliche Krisenmaßnahmen der Politik richtig und nicht zu hinterfragen seien. Dieses Gefühl deckt sich mit der Aussage eines älteren Kollegen, der mir schon vor vielen Jahren erklärt hat, dass in unserer Anstalt niemand Karriere mache, der sich zu Regierungs­entscheidungen kritisch äußert. So sind wir in unserem Programm meines Wissens nie darauf eingegangen, dass die offiziell propa­gierten Zahlen der Corona-Toten nach­weislich verfälscht sind, dass der PCR-Test von vielen an­er­kannten Wissen­schaftlern als in diesem Zusammen­hang nichts­sagend eingestuft ist, dass bei den Zahlen der belegten Klinik­betten getrickst und betrogen wurde oder dass die „Corona-Schutzimpfungen“ offenbar mit starken Gesundheits­schäden und vielen Todesfällen weltweit einhergehen. Der […]
  • 02. Mai | Überlastung des Gesundheitssystems durch COVID-19 Fälle? (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19, Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Argument Überlastung des Gesundheitssystems Eines DER Argumente für eine Impfpflicht bzw. sämtliche „Bekämpfungsmaßnahmen“ war / ist die Gefährdung bzw. Überlastung des Gesundheitssystems durch COVID-19 Fälle bei einer zu niedrigen Impfquote. Hierzu ein Zitat aus einem der Gesetzentwürfe für eine Impfpflicht: Ein entsprechender Panik-Bericht des ZDF vom 03.04.2021: Intensivstationen – Wie sich die Lage wegen Corona zuspitzt Ein entscheidender Faktor zur Bewertung einer Überlastung des Gesundheitssystems ist die Intensivbettenbelegung. Intensivbettenbelegung mit COVID-19 Fällen Zum absoluten Hochpunkt am 03.01.2021 waren 5.745 bzw. ca. 24 % der Intensivbetten mit COVID-19 Patienten belegt (siehe Grafik unten). Wobei diese Zahlen aufgrund der „merkwürdigen“ Erfassungsart des RKI („In Einklang mit den internationalen Standards der WHO und des ECDC wertet das RKI alle labordiagnostischen Nachweise von SARS-CoV-2 unabhängig vom Vorhandensein oder der Ausprägung der klinischen Symptomatik als COVID-19-Fälle.„) durchaus in Zweifel zu ziehen sind. Was im Übrigen selbst die WELT inzwischen festgestellt hat: Diese in der Spitze ca. 24 % der Intensivbettenbelegung können realistischerweise als „Worst-Case-Szenario“ angesehen werden. Denn, der Lesart der Impf(pflicht)befürworter folgend, zu diesem Zeitpunkt war gemäß Impfdashboard des Bundesministeriums für Gesundheit bzw. Impfquotenmonitoring des RKI im Grunde noch niemand gegen COVID-19 geimpft; schlimmer kann es demnach nicht mehr kommen. Ohne es zu bagatellisieren, wenn dieses – relativ kurzfristige und, der Meinung der Impf(pflicht)befürworter zufolge, durch die Impfungen in Zukunft nicht mehr zu erwartende – „Worst-Case-Szenario“ eine Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems darstellt, dann ist mit dem Gesundheitssystem etwas grundsätzlich nicht in Ordnung. Die hunderte von Milliarden an Geldern sollten dann doch besser dort eingesetzt werden, als Bointech einen 10 Milliarden Euro Gewinn zu bescheren. Mit Sicherheit lagen lokal Überbeanspruchungen vor. Aber auch hier gilt: wenn lokale Ereignisse bereits eine Überlastung des Gesundheitssystems bedeuten, dann besteht ein tief liegendes, strukturelles, nicht COVID-19 spezifisches Problem. Impfquote vs. COVID-19 Fällen Gemäß oben verlinktem Bericht des ZDF vom 03.04.2021 wurde damals folgendes geweissagt: Neun Monate später – Mitte Dezember 2021 – waren von der Gesamtbevölkerung rund 70 % geimpft (davon knapp 25 % zusätzlich „geboostert“). Bei diesen Impfquoten kann man wohl berechtigterweise von einer „wesentlichen Beeinflussung des Infektionsgeschehens“ ausgehen? Trotz1) dieser im Vergleich zu Anfang Januar 2021 bereits relativ hohen Impfquoten lag die letzte Spitze der Intensivbettenbelegung durch COVID-19 Fälle Mitte Dezember 2021 insg. in etwa auf dem vollkommen „impflosen“ Niveau aus Dezember / Januar 2020 / 2021; das Gesundheitssystem existiert noch. Umkehrschluss Überlastung des Gesundheitssystems zukünftig erwartbar? 1) Nicht trotz… Wegen der bereits relativ hohen Impfquoten lag die letzte Spitze der Intensivbettenbelegung durch COVID-19 Fälle Mitte Dezember 2021 nicht noch wesentlich höher! Dieser Argumentation folgend, besteht angesichts der aktuellen Impfquoten für das Gesundheitssystem in Zukunft keine Gefahr. Folgt man dieser Argumentation nicht, zeitigen auch Impfquoten von 100 Prozent keinen Erfolg. Grundsatzdiskussion Gleichwohl kann argumentiert werden, dass sich die ungeimpften sozusagen hinter dem Schutz der geimpften Menschen verstecken und außerdem nur ihretwegen bei der nächsten Welle wieder verschärfte Maßnahmen zum Schutz des Gesundheitssystems eingeführt werden müssen. Hier kommt es zur Grundsatzdiskussion. Erstens wird als Grundlage für eine solche Diskussion dringend auf die vorliegenden Inhalte zum Thema Corona / […]
  • 30. April | Corona-Schlaglichter (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19, Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Von Beginn an war ich hinsichtlich der „offiziellen Geschichte“ skeptisch. Ich bin zwar kein „Leugner“ (allein diese in vielen Medienbeiträgen bewusst gewählte, verunglimpfende Wortwahl von „gesunden Skeptikern“ wäre schon einen eigenen Beitrag wert), jedoch war mir von Anfang an vieles suspekt. Die offizielle Narrative schien mir hinterfragenswert. Die „Impfungen“ bspw. sind keine Kopfschmerztablette. Da geht es ans Eingemachte. Zu einer dermaßen elementaren Frage – Impfen? Ja? Nein? – reichen für mich persönlich daher bereits „erste Verdachtsmomente“ bzw. „milde Zweifel“, um dies abzulehnen.Vor allem, wenn es sich um Impfstoffe handelt, welche gemäß RKI „umfassend geprüft“ sind, zu denen trotzdem seit Beginn regelmäßig neue – sich tlw. widersprechende – Studien veröffentlicht werden. Offensichtlich bestand und besteht doch noch Klärungsbedarf. Kleine Anekdote (ist mir WIRKLICH passiert): Ich als Ungeimpfter kam vor etwa einem dreiviertel Jahr über die ganze „Corona-Sache“ – Meine Einstellung ist wie folgt: Es ist mein Körper, es ist meine Leben. Ich habe das selbst zu entscheiden! Die Risikoabwägung hat mir allein zu obliegen!Das gestehe ich auch jedem anderen zu. Jeder, der es wünscht, soll sich impfen lassen.Es ist jedoch immer von Vorteil, wenn man zur Entscheidungsfindung über genügend Wissen verfügt. Dies betreffend war und ist mal wieder einiges im Argen (siehe z. B. Kasten rechts). Der Gipfel war der Versuch eines Impfpflicht-Gesetzes, welches eher einem diktatorischen Freifahrtschein als einer Schutzmaßnahme glich. Dass dergleichen überhaupt ernsthaft angedacht wurde, ist eine Unglaublichkeit. Ich dachte, solche Zeiten hätten wir ein für alle Mal hinter uns. Leider habe ich zu spät mit regelmäßigem Sammeln von entsprechenden Unterlagen begonnen (wer konnte aber auch ahnen, dass die Sache dermaßen ausartet). Das ein oder andere von Interesse sollte dennoch dabei sein. Außerdem habe ich vor, regelmäßige Ergänzungen vorzunehmen. Die entsprechende Seite wird noch erstellt. Denn: ES IST MIT SICHERHEIT NOCH NICHT VORBEI! Lauterbach hetzt ja bereits wieder kräftig drauf los. Selbstverständlich weiß die Kristallkugel jetzt schon, wer Schuld an den „massiven Freiheitsbeschränkungen“ hat. Das sind nämlich „die vielen Ungeimpften“, die für die erheblichen Probleme im Herbst jetzt schon verantwortlich sind. Bei Nachstehendem handelt es sich um „Schlaglichter“! Nicht mehr, nicht weniger! Wenn man so will, „lediglich“ Bruchstücke des gesamten Puzzles. Sie sollten als „Impulsgebung“ für eigene Recherchen verstanden werden. Die entscheidende Frage, die sich jeder stellen sollte, ist, ob die angewandten und zukünftig ggf. geplanten Maßnahmen angesichts der nachstehend aufgezeigten Dinge wirklich gerechtfertigt waren / sind / sein werden. Oder ist vielleicht tatsächlich etwas nicht ganz koscher?       28.10.2021 „Klar ist aber, dass die meisten Ungeimpften von heute bis dahin entweder geimpft, genesen oder leider verstorben sind, denn das Infektionsgeschehen mit schweren Verläufen betrifft vor allem Impfverweigerer“   … Altersstruktur und „symptomlose“ Infektionen Wenn man es denn abseits der Medienhysterie wahrnehmen wollte, waren u. a. beispielsweise zwei Dinge von Anfang an klar: die hauptsächlich betroffenen Altersgruppen sowie dass ein Großteil der Infizierten nicht mal wusste, dass sie infiziert waren. … fragwürdige Datenerfassungen und Berichterstattungen Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Institut (RKI), 23.03.2020: Wir melden alle Fälle, die COVID-19 positiv sind und gestorben sind als COVID-19 […]
  • 24. April | Sterberisiko: COVID-19 vs. allgemein (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19, Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Kurz vorab: Alles Nachstehende ist im Geiste mit den in Corona-Schlaglichter und im Corona-Potpourri dargestellten Sachverhalten zu bewerten. Bspw. … fragwürdige Fallerfassungen exorbitanter Zuwachs der Staatsverschuldung permanente, suspekte, klammheimliche „Korrekturen“ von Einschätzungen und Bewertungen fragwürdige Berichterstattungen usw. Nachstehende Tabelle zeigt die Mittelwerte und Mediane der Sterberisiko bzw. Sterberaten für COVID-19 und allgemein. Diese resultieren aus jeweils fünf Datenquellen. Die Details gehen aus nebenstehendem Bild bzw. der entsprechenden *pdf hervor. Für die Datenermittlung zu Deutschland wird der Vollständigkeit halber auf das zweite Bild rechts verweisen. Insgesamt sind die vorliegenden Zahlen – bspw. aufgrund nicht deckungsgleicher Alterseinteilungen bei den jeweiligen Datenquellen, Herauslesen der Grundwerte aus Grafiken, Rundungen bei den Umrechnungen in Prozent, usw. – mit einem nennenswerten Maß an Ungenauigkeiten verbunden. Ein direkter Wertevergleich sollte daher vermieden werden. Ein Abgleich der generellen Größenordnungen ist m. M. n. jedoch statthaft. Alters- kategorie Sterberaten: COVID-19 (für nicht geimpfte und nicht genesene Personen) Allgemeine(s) Sterberisiko / Sterberaten Prozent Mittelwert Median Mittelwert Median mit 10 Jahren: 0,05 0,002 0,012 0,010 mit 25 Jahren: 0,09 0,064 0,08 0,072 mit 55 Jahren: 0,80 0,60 0,70 0,73 mit 65 Jahren: 1,65 2,20 1,50 1,65 mit 75 Jahren: 6,1 5,75 4,0 4,0 mit 85 Jahren: 14 14,8 11,3 11,0 ab 90 Jahren: 20 20,1 20,1 20 Nebenbei, das Risiko bei „Bränden und Explosionen“ ums Leben zu kommen liegt bei 0,037 Prozent (>>).   Die Datenbewertung kann kurz gehalten werden. Es wird relativ deutlich, dass die Sterberaten für COVID-19 bis zur Alterskategorie 55 Jahre in etwa den allgemeinen Sterberaten entsprechen. Mit 65 Jahren noch mit Abstrichen, ab einschließlich 75 Jahren sehr deutlich, übersteigen die Sterberaten von COVID-19 die allgemeinen Sterberaten. Wobei … na ja, ab 90 Jahren ist sowieso alles egal . Vereinfacht formuliert: Covid-19 ist einzig und allein ein Senioren-Thema. Das Zwischenfazit ist nicht überraschend, sehr einfach, aber ungeheuer wichtig: jede SARS-CoV-2 / COVID-19 Statistik bzw. Berichte darüber müssen Alterskategorien wiedergeben. Pauschale Aussagen bspw. zu Übersterblichkeiten oder der Gefährlichkeit von „Corona“ (Bsp.) sind nutzlos bzw. (gewollt?) irreführend ohne diese Unterteilungen.   COVID-19 als zusätzliches Sterberisiko? Das durch COVID-19 bestehende Sterberisikos als zusätzlich zum allgemeinen, ohnehin existierenden Sterberisiko zu bewerten, ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Jedoch muss auch hier alters differenzierend vorgegangen werden. Niedrige Alterskategorien Die allgemeinen Sterberaten der niedrigen Alterskategorien liegen auf Bruchteil-Niveau; pro 100.000 Personen versterben einige, wenige Dutzend (siehe nochmals nachstehende Grafik; beachte: logarithmische Darstellung). D. h., jeder zusätzlich an COVID-19 Verstorbene schlägt relativ betrachtet sehr stark zu Buche. Nur ein Opfer mehr erhöht den Prozentsatz der Verstorbenen erheblich. Rein statistisch-rechnerisch ist damit das zusätzliche Risiko von COVID-19 für junge Menschen sehr hoch! Ein Prozent mehr Verstorbene bedeutet bei den niedrigen Alterskategorien einen Zuwachs bei den Sterbezahlen von – rein rechnerisch – nicht mal einer Person . Zusammengefasst: Das zusätzliche, relative Sterberisiko durch COVID-19 ist sehr hoch. Es ist im Eintrittsfall für die Zahl der Gesamtfälle jedoch nahezu ohne Bedeutung. Weiterhin ist das „COVID-19 Basisniveau“ dermaßen niedrig … „Angst frisst Hirn“. Hohe Alterskategorien Die allgemeinen Sterberaten der hohen Alterskategorien liegen auf Vollzahlen-, tlw. zweistelligem Niveau; […]
  • 08. April | Partielle Neuerföffnung 🙂 (!!! NEU !!! Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19, Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Hallo zusammen, ich nehme die Arbeit wieder auf (höre ich ausbrechenden Jubel? ). Allerdings nur partiell. Partiell bedeutet, dass ich mich hier die nächste Zeit voraussichtlich „nur“ bzw. „fast ausschließlich“ um das Thema Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19 kümmern werde. Alle anderen Themen bleiben vermutlich unberührt; das schaffe ich zeitlich einfach nicht. Vielleicht den ein oder anderen, vereinzelten Beitrag abseits von Corona, mehr sicher nicht. Hintergrund für meine „Wiederbelebung“ ist folgender: Von Beginn an war ich – natürlich – hinsichtlich der „offiziellen Geschichte“ skeptisch. Ich bin zwar kein „Leugner“ (allein diese in vielen Medienbeiträgen bewusst gewählte, verunglimpfende Wortwahl von „gesunden Skeptikern“ wäre schon einen eigenen Beitrag wert). Jedoch sind mir von Anfang an „Merk- und Fragwürdigkeiten“ aufgefallen, welche die offizielle Narrative als hinterfragenswert erschienen ließen. Leider habe ich zu spät mit dem Sammeln von entsprechenden Unterlagen begonnen (wer konnte auch schon ahnen, dass die Sache dermaßen ausartet). Das ein oder andere von Interesse sollte ich dennoch zu bieten haben. Der endgültige Auslöser für mich wieder an die „Arbeit“ zu gehen, war der kürzliche Versuch, eine von mir aus vielen unterschiedlichen Gründen kategorisch abgelehnte Impfpflicht einzuführen. Dabei glich insbesondere der „Entwurf eines Gesetzes zur Aufklärung, Beratung und Impfung aller Volljährigen gegen SARS-CoV-2 (SARSCovImpfG)“ eher einem diktatorischen Freifahrtschein als einer Schutzmaßnahme. bspw. Seite 18:(4) Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates von den Absätzen 1 bis 3 abweichende Anforderungen an einen Impf-, einen Genesenen- und einen Testnachweis zu regeln, sofern diese abweichenden Anforderungen für die jeweils betroffenen Personen vorteilhaft sind. In der Rechtsverordnung darf die Bundesregierung1. hinsichtlich des Impfnachweises abweichend von Absatz 1 regeln:a) die Intervallzeiten,aa) die nach jeder Einzelimpfung für einen vollständigen Impfschutz abgewartet werden müssenundbb) die zwischen den Einzelimpfungen liegen dürfen,b) die Zahl und mögliche Kombination der Einzelimpfungen für einen vollständigen Impfschutz undc) weitere Impfstoffe, deren Verwendung für einen Impfnachweis im Sinne des Absatzes 1 anerkannt werden, NIEMAND hätte sich sicher fühlen können; auch „geboostert“ Geimpfte nicht (obwohl sich die meisten ohnehin vollkommen lethargisch und klaglos die dritte, vierte usw. Spritze abholen würden . Ich dagegen habe vor Wut geschäumt. Und vor allem: ES IST MIT SICHERHEIT NOCH NICHT VORBEI! Lauterbach hetzt ja bereits wieder kräftig los. Selbstverständlich weiß die Kristallkugel jetzt schon, wer Schuld an den „massiven Freiheitsbeschränkungen“ hat. Das sind nämlich „die vielen Ungeimpften“, die für die erheblichen Probleme im Herbst jetzt schon verantwortlich sind. Ich werde also die nächste Zeit von mir gesammelte Inhalte zum Thema Corona einstellen. 10.04.2022: Der erste Beitrg steht: „Covid-19-Patienten bei Helios nach Impfstatus (knapp die Hälfte sind „geboostert“ – auch auf Intensivstationen)“ Dort werden auf Grundlage von Daten der Helios Kliniken Graphik zu COVID-19 Entwicklungen aufgezeigt.   Post Views: 75
2019 (14)
  • 27. Mai | Geld, Kredit, etwas Meta-Physik (Debitismus, Politik (und / oder ähnliches))
    Kurze Vorbemerkung Wie bereits an anderer Stelle mitgeteilt, werde ich beruflich bedingt die nächsten Wochen so gut wie keine Zeit haben, eigene Beiträge anzufertigen bzw. überhaupt irgendetwas beizusteuern. Daher folgend „auf die Schnelle“ wieder nur ein Foren-Beitrag. – DPD: DEBITISTISCHE PARTEI DEUTSCHLANDS – Angesichts der gestern stattgefundenen „Europawahl“ und dem damit einhergehenden üblichen, unerträglichen, inhaltsleeren Phrasengewäsch aller Politik- und Medienbeteiligten in aller Kürze folgendes: Debitismus ist die übergeordnete Realität, in der wir leben. ALLES andere ist belanglos bzw. sogar schädlich / kontraproduktiv, wenn diese Realität nicht berücksichtigt wird. In Anbetracht dessen, wie sind die aktuellen Wahlen – bzw. das entsprechende Parteienangebot – zu bewerten? Wen soll ein Debitist guten Gewissens wählen? Ich fordere daher die »DPD, die DEBITISTISCHE PARTEI DEUTSCHLANDS« Okay, das ist natürlich nicht ernst gemeint. Das dahinterstehende „Problem“ allerdings schon.     Geld, Kredit, etwas Meta-Physik Geschrieben von dottore (alias Paul C. Martin) am 15. Juni 2001 15:17:11: Hi, der Mensch sucht Sicherheit in einer unsicheren Welt. Vertrauen in einer ihm nicht vertrauten Umgebung. Er will etwas, auf das er sich verlassen kann. Er möchte, dass die Zukunft in etwa so abläuft wie die ihm schon geläufige unmittelbare Vergangenheit und die ihm bekannte Gegenwart. Ungern nimmt er zur Kenntnis, das es derlei niemals geben kann. Daher nimmt er Zuflucht zu Kontruktionen und Gedanken, die ihm Sicherheit, Vertrauen und Verlass verheißen. Ein Gefühl, dass er auch damit scheitern muss, wäre ihm schier unerträglich. In der Geschichte nahm er gern das Angebot von Göttern, Halbgöttern, schließlich sogar von Diesseitigen an, die ihm Schutz und Hilfe versprachen, die ihm Land gelobten, die ihm Heil und Heilung offerierten und ein gutes, erfülltes sorgenfreies Leben in Aussicht stellten, wenn er sich nur an Gebote und Verbote hielt. Diese Suche nach etwas Sicherem und Festen können wir in der Ökonomie, was nichts anderes bedeutet, als eine Handweisung zu sein zu einem Sorglos-Leben, heute in vielerlei Gestalt beobachten: Der Arbeitnehmer weiß, dass ihm geholfen wird („soziales Netz“), wenn er aus seiner Arbeit fällt. Er denkt nicht sehr darüber nach, woher die Mittel kommen, ihm Unterhalt zu geben. Der Unternehmer weiß, dass er nur groß genug sein muss, um subventioniert zu werden. Er denkt nicht darüber nach, dass die „Mittel“, die ihm dann zufließen, in der Regel nichts anderes sind, als das Umbuchen seiner Verbindlichkeiten auf größere Konten, z.B. das des Staates. Der Rentner weiß, dass ihm wenigstens irgendeine Rente zustehen wird. Er denkt nicht darüber nach, das es nicht „sein“ Geld ist, das ihm über die Rentenzahlung zurückgegeben wird, sondern jenes, das andere zeitgleich verdienen. Er weiß nicht, dass es keine Rente geben wird, wenn diese Einzahlungen versiegen oder auch nur, dass sie sinken, wenn die Nettolöhne einmal sinken sllten. Der Beamte weiß sich unkündbar und er vertraut darauf, dass der Staat für ihn auch im Alter sorgen wird. Er denkt nicht darüber nach, wie dies der Staat wohl anstellen soll, wenn ihm die Mittel dazu fehlen, die er nur erhalten kann, wenn der Prozess des Wirtschaftens sich – rätselhaft aus sich selber erwachsend – […]
  • 12. Mai | Schonungsloser Debitismus, schonungslos beschrieben (Debitismus, Politik (und / oder ähnliches))
    Das debitistische Hamsterrad Das eigene Hamsterrad Die kommenden Wochen fordert das debitistische Hamsterrad seinen Tribut. Sprich, ich bin beruflich stark eingespannt und werde daher voraussichtlich nur sporadisch Zeit finden, mich um neue Beiträge zu kümmern. Niemand hat gesagt, dass einen die Kenntnis über den Debitismus auch für ihm schützt . Der vorliegende Beitrag ist bereits dem Drehen des Hamsterrads geschuldet; ich muss es mir einfach und zeitsparend machen. Ich gebe daher „nur“ einen Forenbeitrag wieder. Der hat es m. M. n. allerdings in sich. Das „jedermann“ Hamsterrad Debitismus ist kein Wunschkonzert. Debitismus ist systemische Hebamme und Scharfrichter in „Personalunion“. Dazwischen ist „er“ der Hamsterraderzwinger. Das Hamsterrad, dass – gnadenlos druckaufbauend – immer schneller gedreht werden muss … bis es aus den Angeln fliegt. So wie es gar nicht genug Schulden geben kann, um möglichst viele Menschen unter debitistischen Druck zu setzen, damit die Wirtschaft vorwärtsgeprügelt wird, damit es allen besser geht, so kann gar nicht genug konsumiert werden! („Der Kapitalismus-Ein System, das funktioniert“) Nachstehender Forenbeitrag beschreibt die Zusammenhänge – absolut angebracht – nüchtern und schonungslos. Denn „der Debitismus“ schert sich keinen Deut um die Befindlichkeiten der in ihm lebenden Menschen. „Nicht wahr haben wollen“ ändert nichts! Im Gegenteil, der unerbittlichen Fratze die Maske herunterzureißen hat sogar was Befreiendes! P.S.: Der Forenbeitrag bezieht sich u. a. auf diesen Artikel: „Machtlose EZB als Gefahr für die Märkte“. P.P.S.: Einige [Ergänzungen], Links und Texthervorhebungen wurden zum besseren Verständnis von meiner Wenigkeit integriert. ‎ Schonungsloser Debitismus, schonungslos beschrieben „Da stehen sich zwei Meinungen unversöhnlich gegenüber“: verfasst von Silke, 26.04.2019, 17:42 (editiert von Silke, 26.04.2019, 18:41) 1. Die, dass Geld zirkuliert, weil irgendwann irgendwie alle „Vertrauen“ darin haben. Der Driver ist „Gutgläubigkeit“. [auch Herr Stelter vertritt diese Meinung] 2. Die, dass Geld nur durch seine zentralmacht-verursachte Erklärung zum STZM [Steuerzahlungsmittel] und GZ [gesetzliches Zahlungsmittel] kurant gemacht werden kann. Der Driver ist der ex nihilo gesetzte Zwangs-, alias „Steuertermin“.“ @dottore 2004 Lieber Odysseus, ist die zweite (richtige) Gelderklärung verstanden, erübrigen sich alle Überlegungen zu Klempnereien jeglicher Art am bestehenden Geldsystem einschliesslich verschwörerischen Hoffens auf einen neuen Goldstandard, der dann alles, alles zum Guten wendet, weil dann das schöne Geld wieder mit richtig doll werthaltigem Zeug (hoher intrinsischer Wert von Gold) gedeckt sei. Der TBO-Blog [think beyond the obvious] wäre schlicht überflüssig, seine Lösungsvorschläge entbehrlich. Jeder würde begreifen, dass die EZB alles richtig macht, das System funktioniert bis es nicht mehr funktioniert, nicht heilbar ist, aber zu einem entsprechend hohen Preis per Aufrechterhaltung der Aufschuldung gestreckt werden kann wie der @dottore und Mitstreiter ausführlich beschrieben haben. So lange es machbar ist zediert das Zentralmachtsystem den Systemelementen Macht (die es ihnen allerdings immer erst davor rauben muss), räumt „Freyhaiten und Privilegien“ ein, dass die Untereigentümer rödeln können, um ihr Untereigentum zu mehren und sich reich und reicher zu fühlen, wenn sie nur mehr oder weniger brav dafür sorgen, dass das Obereigentum der Macht dabei verteidigt wird (Steuern zahlen, Aufschulden ermöglichen, Nachschuldner stellen und immer mehr neue Ressourcen auftun). Dadurch wiederum kann das ZMS [Zentralmachtsystem] seine Rechts- und Handlungsräume […]
  • 01. Mai | Unser Geld – Was ist das? (Debitismus, Geldentstehung / Geldbeschreibungen)
    Lesedauer: ca. 7 Min. Kurze Vorbemerkungen Aus Zeitgründen komme ich momentan nicht dazu, wirklich tiefgründige Recherchen zu irgendwas durchzuführen. Um es mir einfacher zu machen, habe ich deshalb einfach nachstehenden Artikel aus der Mottenkiste geholt. Was nicht heißt, dass dieser nicht lesenswert wäre. Adressaten sind ganz klar „Debitismus-Einsteiger“. „Alte Hasen“ werden die Augen rollen und die Inhalte als selbstverständlich und nicht weiter erwähnenswert halten; einiges werden sie berechtigterweise als „unsauber“ bzw. sogar inkorrekt bewerten. Ich mache jedoch tagtäglich die Erfahrung, dass „der Debitismus“ eine andere Welt jenseits des (fiktiven!!) Massendaseins darstellt und „Debitisten“ (wie ich) deshalb in einer unbekannten Parallelwelt leben. Um ggfs. weitere Menschen überhaupt erst mal auf die bloße Existenz dieser (realen!!) debitistischen Welt aufmerksam zu machen – und nur darum geht es an dieser Stelle -, ist nachstehender „Einstiegsartikel“ m. M. n. recht gut geeignet.     Unser Geld – Was ist das? „Geld“ – jetzt durch den EURO – hat ja ganz schön für Presse gesorgt. Geld liegt uns allen sehr am Herzen. Geld – technisch gesehen – ist ein Buch mit sieben Siegeln – eine Domaine von Wirtschafts- und Bankfachleuten.  Fast jeder verwendet Geld – allerdings versteht kaum jemand was davon. Geld ist viel stärker monopolisiert und reguliert als jedes andere legale Gut in der westlichen Welt. Die Geldbranche ist zudem hochprofitabel. Auf der Web-Site der Zentralbank steht viel über das Design der Geld-Münzen und Scheine – sehr wenig über deren Funktion und Wirkungsweise.  Rational betrachtet ist es offensichlich – die Farbe der Schecks oder Kreditkarte ist irrelevant. Viel mehr interessiert was eigentlich dahinter steckt. Und wenn Sie weiterlesen werden Sie feststellen dass es sich um eine Irreführung der Bevölkerung handelt – eine Irreführung die in einer reifen Demokratie wie in Deutschland eigentlich nicht vorkommen sollte.  Fangen wir mal mit einer einfachen Sache an. 1. Was ist eine EURO Banknote? Eine EURO Banknote ist ein bunt bedruckter Schuldschein der Zentralbank, der von der Zentralbank gegen Zinsen verliehen wird. Gut: Es ist kein 100% iger Schuldschein gemäss technischer Definition, aber es trifft den Charakter der Sprache weit besser als z.B. Kreditschein oder Wertpapier. 2. Was ist ein 2-EURO Geld-Stück? Eine Metallscheibe im Wert von vielleicht einem Cent, den Europäer im gewissen Rahmen Kraft Gesetzes als Geld akzeptieren müssen. Dieser Rahmen heisst beim EURO 50 Münzen oder E100. Mehr EURO Münzen müssen nicht angenommen werden.  3. Haben Sie schon mal eingekauft und BAR bezahlt? Wahrscheinlich nicht. Wenn Sie jünger als 60 Jahre sind dann ist das recht unwahrscheinlich. BAR bezahlt hat in Deutschland schon lange keiner mehr. Das geht auch gar nicht, denn Deutschland hat gar kein Bar-Geld mehr – jedenfalls keines mehr was den Namen „bar“ – von Schwere oder Gewicht – verdient hätte.  Deutsches und europäisches Geld – die EUROs – sind Schuldscheine der Zentralbank.  Wer mit einem Schuldschein zahlt, der „tritt“ seine Forderung gegenüber der Zentralbank an einen Dritten ab. Er reicht die Schuld faktisch weiter. Eine Bezahlung im klassischen Sinne, d.h. eine Erlöschung der Schuld, hat nicht stattgefunden. Die Schuld ist nach der […]
  • 22. April | Propagandasendung der ARD (Propaganda und Manipulation usw., Politik (und / oder ähnliches), Medien(schelte))
    Lesedauer: ca. 20 Minuten Die Propagandasendung der ARD sowie gegensätzliche, „alternative“ Darstellungen Am 06.04.2019 strahlte die Kindersendung neun ½ (ARD/WDR) einen Beitrag über das neu verabschiedete Urheberrecht aus: Urheberrecht im Netz – Wer darf was im Internet? „Gnadenlos“ werden unsere Kinder über die (potentiellen?) Gefahren des neuen Urheberrechts „aufgeklärt“. M. E. wird wieder mal über ein bereits vor Erstellung der Sendung feststehendes Ergebnis (= „alles halb so schlimm“) der Deckmantel einer seriösen, kritischen Berichterstattung gelegt. Wäre die Sendung eine wirklich objektive Darstellung der Thematik, hätten in irgendeiner Art und Weise die realistischen Möglichkeiten der „Upload-Filter-Zensur“ und damit einhergehender (potentieller?) Ausblendungen unliebsamer Meinungen angesprochen werden müssen. Wobei diese „Zensur“ nicht ausschließlich proaktiv erfolgen muss. Es reicht bereits aus, dass sich „alternative“ Inhaltsanbieter zunehmend zurückziehen (müssen). Übrig bleibt systemischer, Mainstream-Einheitsbrei. Kommentar: Urheberrechtsreform – Angriff auf den gesunden Programmiererverstand Artikel 13/17: heise online warnt vor negativen Auswirkungen der geplanten EU-Urheberrechtsreform Chance verpasst: Dieses Urheberrecht bleibt in der Vergangenheit stecken Lobby-Kampf gegen Freiheit im Netz EU-Urheberrechtsreform: Kaum Hoffnung für sterbende Zeitungen EU-Urheberrechtsreform: Das „absolute Unverständnis“ des Axel Voss Gemäß den „vormaligen“  Programmgrundsätzen der ARD – die es, so wie nachstehnd zitiert, anscheinend nicht mehr gibt, sondern seit 2021 wohl nur noch in der „weichgespülten“ Neufassung (Bsp. WDR) – bestand 4) die Pflicht, das gesellschaftliche Meinungsspektrum möglichst umfassend und fair widerzuspiegeln, 5) die Verpflichtung zu wahrheitsgetreuer und sachlicher Berichterstattung Man vergleiche die Inhalte der neun ½-Sendung mit den Inhalten der verlinkten Artikel (welche, wenn gewollt, auch kindergerecht hätten dargestellt werden können). Kann der neun ½-Beitrag danach wirklich als »umfassend und fair« sowie »wahrheitsgetreu und sachlich« bewertet werden? Die Ausmaße dessen, was uns bevorsteht, scheinen viele gar nicht zu begreifen. Offensichtlich soll dies auch so bleiben. Und wo könnte man dazu propagandistisch besser ansetzen, als bei unseren Kindern.  Propagandistisches Inhaltsbeispiel U. a. folgender Dialog findet in der neun ½ Sendung statt: Moderatorin: … Man hört ja bei den Demonstrationen usw., das Internet ist Tod, YouTube wird es nicht mehr geben … Antwort „Betroffener“ RobBubble (zu ihm weiter unten mehr): … Aber es ist jetzt nicht so, als würde es das Internet deswegen nicht mehr geben! … Thema verfehlt! Setzen! Sechs! Stilmittel von Propaganda (unabhängig ob Kinder oder Erwachsene) sind u. a. das bewusste Übertreiben sowie das Weglassen von (bekannten) Informationen. Übertreiben: »das Internet ist Tod« Weglassen von (bekannten) Informationen: bspw. mögliche Konsequenzen der Upload-Filter Um das m. M. m. bereits im Vorfeld feststehende Ergebnis der Sendung („alles halb so schlimm“) plausibel zu machen, wird die Grundthese bewusst übertrieben dargestellt („Tod des Internets“) um dann anschließend den verschreckten Zuschauer direkt wieder beruhigen zu können („das Internet wird weiter bestehen“). Dass es darum im Kern der Sache überhaupt nicht geht, spielt dann keine Rolle mehr (besonders nicht bei Kindern!). Einer der zentralen Punkte – der Kern der Sache: Upload-Filter – wird zwar angesprochen, die resultierenden, wahrscheinlich verheerenden Konsequenzen jedoch nicht weitergehend betrachtet (Weglassen von (bekannten) Informationen). Angesichts der beruhigenden Beseitigung des drohenden Damoklesschwerts „Tod des Internets“ wird dies dann zu einer Nebensächlichkeit, welche nicht weiter beachtet und hinterfragt […]
  • 31. März | AZ Direct: Datenhandel (Privatsphäre? 1984!)
    Lesedauer: ca. 15 Minuten Vorgeschichte In meinem Beitrag vom 22.12.2018 »Datenhandel – personalisierter Werbekatalog (hier: B2B Smart Data GmbH / Rajapack GmbH) – Robinsonliste: Verbraucherschutz vor unerwünschter Werbung / Der Bock zum Gärtner!? Trojanische Pferde!? -« bin ich auf den Handel mit meinen persönlichen Daten durch die B2B Smart Data GmbH eingegangen. Ich forderte B2B schriftlich (per E-Mail) auf, meine Daten aus ihrer Datenbank zu löschen. Gemäß des entsprechenden Antwortschreibens von B2B soll dies auch vollständig erfolgt sein. Werbung mit durch B2B weitergegebenem Daten-/ Adresssatz meiner Person erhalte ich bis dato nicht mehr. Widerspruch scheint demnach nicht vollkommen umsonst zu sein. Schon in obigem Beitrag ging ich auf weitere postalisch erhaltene Werbesendungen ein. Diesen wurden meine Adressdaten von der AZ Direct GmbH zur Verfügung gestellt (Details zur AZ Direct siehe meinen Beitrag »Datenhandel in Deutschland / Überwachung / Zensur(potential)«). Zwischenzeitlich erhielt ich noch weitere Werbungen. Auch bei diesen stammten die Adressdaten von der AZ Direct. Also habe ich die AZ Direct um Datenauskunft gemäß Art. 15 DS-GVO ersucht. Das vollständige Antwortschreiben ist hier einsehbar:  Az-Direct__18.03.2019. Erwägungsgrund 47 DS-GVO Zum „Aufwärmen“  verweise ich zunächst nochmal auf den „Freibrief“ Erwägungsgrund 47 der DS-GVO, welcher auch in obigem Antwortschreiben der AZ Direct explizit als Begründung der Rechtmäßigkeit des Datenhandels geliefert wird. Die Verarbeitung von Adressen für Werbezwecke ist zulässig, falls Sie darin eingewilligt haben, oder dies zur Wahrung unserer berechtigten Interessen oder der eines Dritten erforderlich ist,… Die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Direktwerbung wird nach Erwägungsgrund 47 DS-GVO als eine einem berechtigten Interesse dienende Verarbeitung betrachtet. Prima! Eine Datenschutz–Grundverordnung, die die Weitergabe von personenbezogenen Daten aus Gründen der Direktwerbung zulässt, ist keine Datenschutz-Grundverordnung. Sie ist eine Werbeschutz-Grundverordnung!! Und damit das niemand kapieren kann, wurde sie als undurchschaubares, aufgeblasenes Bürokratiemonster „entworfen“.   Weiter im Text: Von den sieben Seiten des Antwortschreibens sind für mich fünf Punkte besonders  bemerkenswert: Besonders bemerkenswerte Punkte 1.) Robinsonliste Im Begleitschreiben wird empfohlen: Wenn Sie generell nicht an Direktwerbesendungen interessiert sind, empfehlen wir Ihnen, sich kostenlos in die Robinsonliste eintragen zu lassen. Hierzu ist folgende Meldung interessant: DDV-Robinsonliste geht an die Deutsche Post Adress. Die Deutsche Post ist einer der größten Datenhändler überhaupt. Allerdings passt diese Meldung so gar nicht zu meinem oben verlinkten Beitrag (– Robinsonliste: Verbraucherschutz vor unerwünschter Werbung / Der Bock zum Gärtner!?). Das Impressum von robinsonliste.de weist als Zuständigen für Zustellanschrift & Service sowie Administrative Verwaltung ein Unternehmen Namens QUADRESS GmbH aus Bochum aus, nicht die Deutsche Post. Diese Widersprüche zeigen nur wieder mal, dass der Datenhandel-Sumpf nicht begehbar ist. Kein normaler Mensch hat die Möglichkeit, das auch nur ansatzweise zu Durchblicken. 2.) Adressvermietung und Anreicherung von Adressbeständen… Das Auskunftsblatt wird wie folgt eingeleitet: Ihre folgenden personenbezogenen Daten haben wir in der AZ Direct GmbH gespeichert: Adressdaten Verwendung für die Adressvermietung gem. Art. 6 Abs.1 f + Erwägungsgrund 47 DSGVO für eigene und fremde Werbezwecke, zur Anreicherung von Adressbeständen und zur Aktualisierung und Validierung von Adressbeständen, für Sperrzwecke (Will keine Werbung, Robinson-Liste) sowie Verwendung für den Adressverifizierungsservice AZ Pick (Prüfung der postalischen Zustellbarkeit). »Adressvermietung«! Entsprechend gibt es […]
  • 23. März | Zensor Facebook (Privatsphäre? 1984!, Propaganda und Manipulation usw., Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Lesedauer: ca. 15 – 20 Minuten Eckdaten zu Facebook Folgende Zahlen stammen von allfacebook.de. ‎ ‎ Deutschland (September 2013): Über 25 Millionen monatlich aktive Nutzer in Deutschland 18 Millionen monatlich aktive mobile Nutzer (65 % aller deutschen Smartphonenutzer) 19 Millionen täglich aktive Nutzer 13 Millionen täglich aktive mobile Nutzer Deutschland (März 2019): 32 Millionen Facebook Nutzer pro Monat (29 Million Mobile) 23 Millionen tägliche Facebook Nutzer (22 Millionen Mobile!) 91% Mobile Facebook Nutzer in Deutschland (29 von 32 Millionen) ‎ ‎ Weltweit Januar 2019 (Q4 / 2018) (>>): 2,7 Milliarden Menschen nutzen Facebook, Instagram, WhatsApp oder den Messenger, 2 Milliarden davon jeden Tag. 1,52 Milliarden täglich aktive Facebook Nutzer (9% Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr) 2,32 Milliarden aktive Facebook Nutzer 381 Millionen Nutzer in Europa (+ 11 Millionen im Vergleich zum Vorjahr) 93% des Werbeumsatzes werden über Mobile Ads generiert 35.587 Mitarbeiter hat Facebook 500 Millionen Menschen nutzen jeden Tag Instagram Stories 400 Millionen aktive „Facebook Watch“ Nutzer. Im Schnitt über 20 Minuten Videokonsum in Watch. 90 Millionen KMU nutzen Facebook. 7 Millionen aktive Werbetreibende ‎ Allein nur diese Zahlen sollten jeden alarmiert aufhorchen lassen. Unabhängig von Institution und Sachverhalt, wenn irgendetwas eine dermaßen weitreichende bzw. tiefe, monopolisierte Gesellschaftsdurchdringung erreicht hat, ist ein ächtenswerter Machtmissbrauch quasi vorprogrammiert bzw. ist mithin systemimmanent. Offensichtlich interessiert das angesichts der Nutzerzahlen jedoch kaum jemanden. Genauso wenig wie die Facebook’sche Manipulation der Nutzer durch „Dark Patterns“. Etwas krass ausgedrückt: FACEBOOK, die Stasiakte zum Selberschreiben für Profilneurotiker…ich frage, wie die Leute früher, als es diesen DRECK noch nicht gegeben hat, mit ihrem Leben zurechtgekommen sind. Ich kann die Frage gut beantworten…die verblödete Generation Facebook leider nicht mehr! (>>) Offensichtlich Geistesgestörter guckt aus Busfenster statt auf Smartphone Berlin (dpo) – Gruselig: Wie zahlreichen Social-Media-Posts besorgter Fahrgäste zu entnehmen ist, schaute ein offenbar geistesgestörter Mann heute in einem Berliner Bus minutenlang wortlos aus dem Fenster, anstatt wie ein normaler Mensch während der gesamten Fahrt auf den Bildschirm seines Smartphones zu starren. Facebook und Google als Inkarnation des LifeLog-Programms des Pentagon Das LifeLog-Projekt des Pentagon bzw. der DARPA1 hatte zum Ziel, den kompletten Lebenslauf jedes einzelnen Menschen auf der Welt zu erfassen. In der entsprechenden Ausschreibung wurde das Ziel wie folgt definiert: „Das Ziel: ein digitales Protokoll vom Leben eines Menschen zu erstellen, das nicht nur Dokumente wie Fotos, EMails und Bücher enthält, sondern per GPS-Sensor auch eine lückenlose Aufzeichnung des Aufenthaltsorts.“ LifeLog = haltlose Verschwörungstheorie? Wohl kaum: Heise.de / Telepolis: »Nichts geht verloren – oder: Totale Überwachung« zeit.de: »Vergessen kann man vergessen – Pentagon-Forscher wollen das ganze Leben im Computerspeicher archivieren« en.wikipedia.org: »DARPA LifeLog« Das Projekt wurde im Jahr 2004 urplötzlich fallen gelassen. »Nicht mal dem Projekt nahestehende Leute wussten, warum überhaupt. Einzige offizielle Erklärung sei gewesen, dass sich die Prioritäten geändert hätten.« Die Meldung von Wired zur Beendigung des Projekts erschien am 04.02.2004 (»Pentagon Kills LifeLog Project.«). Facebook ging offiziell am 04.02.2004 online (>>)! Die geplante, weltweite Totalüberwachung wird ohne ersichtliche Gründe urplötzlich – weil die Beteiligten einfach gute Menschen waren und sie ihren Fehler eingesehen haben?  […]
  • 14. März | »I don’t Like Mondays« (Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Fußball Bundesliga. Seit kurzem werden aus vertragsrechtlichen Gründen auch einige Spiele der 1. Bundesliga montags durchgeführt. Viele Fußballfans hassen diese terminliche Ansetzung. Aber anstatt einfach zu Hause zu bleiben, werden zur Meinungsäußerung „Strafaktionen“ wie „erst zur zweiten Halbzeit erscheinen“, „dem Spielfeld den Rücken zudrehen“ oder „Schweigeminuten ohne Fangesänge“ gestartet. Wie trotzige Kleinkinder, denen man im Sandkasten das Förmchen geklaut hat . Um ihrem Anliegen besonderen Nachdruck zu verleihen, wurde beim Spiel Düsseldorf gegen Eintracht Frankfurt vom 11.03.2019 mal wieder der Song »I don’t Like Mondays« von den „Boomtown Rats“ im Stadion abgespielt. (>>) Das Lied wurde von Bob Geldorf komponiert und getextet. Dabei geht es um die 16-jährige Brenda Ann Spencer, die am Montag, den 29. Januar 1979 mit einem halbautomatischen Gewehr aus einem Fenster ihres Elternhauses auf das gegenüberliegende Gelände der Grover Cleveland Elementary School in San Diego schoss. Es wurden zwei Menschen getötet und neun Menschen verletzt. Die Begründung von Brenda Ann Spencer: “I don’t like Mondays. This livens up the day.” („Ich mag keine Montage. Dies belebt den Tag.“  (>>) Fußballfans verwenden zur Untermauerung ihres wahrhaftig „weltbewegenden“ Anliegens einen Song, der von einer echten Tragödie handelt. Und das nur deshalb, weil der Titel so schön passt. Offensichtlich – wie bei so vielen anderen Dingen auch – ist der Hintergrund des Liedes nicht bekannt (wenn doch, umso schlimmer). Der Song soll aufrütteln und echte Missstände in der Gesellschaft aufzeigen. Missstände, die in „Massakern“ enden. „Banalitäten“ wie Fußballspiele am Montag hatte Herr Geldorf mit Sicherheit nicht im Sinn. Debile Fußballfans sind nicht die Mehrheit in unserer Gesellschaft. Eine vernachlässigbare Minderheit sind sie jedoch auch nicht. Was sagst das über unsere Gesellschaft aus? Insbesondere, wenn man zusätzlich auch noch einen Radio-Kommentar berücksichtigt. Sinngemäß wurde in HR 1 folgendermaßen kommentiert: »Tolle Choreografie der Eintracht-Fans, bei der sie I Don’t Like Mondays von den „Boomtown Rats“ spielten.« Fußballspiel / Massaker; Massaker / Fußballspiel. Tolle Choreografie? Ja, ja, unsere „bildenden“ Medien. Kritisch bis in die Haarspitzen. „Brot und Spiele“ dürfen nicht wirklich in Frage gestellt werden. Es gibt einfach zu viele Idioten. ‎ ‎ ‎‎ Post Views: 75
  • 10. März | Erwerbstätigenstruktur in Deutschland: wenige leisten für viele (Politik (und / oder ähnliches), Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Lesedauer: ca. 20 Minuten Vorbemerkungen Um es im Folgenden so einfach wie möglich zu halten, wird in diesem Beitrag auf den debitistischen Systemhintergrund ausnahmsweise mal nur am Rande eingegangen. Bewusst sollte dieser Fakt jedoch jedem sein! Es reicht aus, sich zu vergegenwärtigen, dass für alles von irgendjemanden Leistung erbracht werden muss. Nahrung, Wohnen, Energieversorgung, Mobilität usw., all das fällt nicht vom Himmel. Kurz und knapp, stark vereinfacht: Geld muss durch Leistung verdient werden! ‎ Wenige leisten für viele Ohne Umschweife direkt zum Thema. Untenstehende Tabelle 1 zeigt einige wirklich interessante Zahlen. Die „Übersetzung“ der wesentlichen Punkte folgt im Anschluss an die Tabelle. Die zu Grunde liegenden Datenquellen des Statistischen Bundesamtes sind am Ende des Beitrags angehängt. Definition von „Erwerbstätigen“ Zunächst kurz die Definition von „Erwerbstätigen“ im Sinne der Statistik: Erwerbstätige sind alle Personen im Alter von 15 und mehr Jahren, die im Berichtszeitraum mindestens eine Stunde gegen Entgelt irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachgehen bzw. in einem Arbeitsverhältnis stehen (Arbeitnehmer/innen einschl. Soldatinnen und Soldaten), selbstständig ein Gewerbe oder eine Landwirtschaft betreiben, einen freien Beruf ausüben oder als mithelfende Familienangehörige im Betrieb eines Familienmitglieds mitarbeiten, ohne dafür Lohn und Gehalt zu beziehen. Der Berichtszeitraum ist wie folgt definiert: Berichtszeitraum: Gleitende Berichtswoche über das gesamte Jahr Das heißt, der pubertierende, 15-jährige Neffe, der ohne Entlohnung ein Stunde in der Woche im Betrieb seines Onkels Briefmarken leckt, gilt bereits als erwerbstätig!! Auf die Art kann man sich statistisch prinzipiell alles Mögliche und Unmögliche zurechtbasteln. In diesem konkreten „Neffen-Beispiel“ scheint dies zwar nicht der Fall zu sein (siehe im Weiteren), prinzipiell sollten entsprechende Jubelmeldungen trotzdem argwöhnisch konsumiert werden. ‎ ‎ ‎Tab. 1: Erwerbstätigenstruktur in Deutschland (30.06.2017) ‎ Tab. 1: Erwerbstätigenstruktur in Deutschland (30.06.2017) Bevölkerung insgesamt:  81.740.000 Erwerbstätige insgesamt:  41.640.000 davon Auszubildende:  5.695.000 Erwerbstätige ohne Auszubildende: davon Vollzeittätigkeit: davon Teilzeittätigkeit:  35.905.000   25.196.000   10.709.000 Erwerbstätige bei öffentlichen Arbeitgebern:  5.987.000 Auszubildende + Erwerbstätige bei öffentlichen Arbeitgebern:  11.682.000 Erwerbstätige ohne Auszubildende und öffentliche Arbeitgeber:  29.918.000 Versorgungsempfänger öffentlicher Dienst (Pensionäre usw.):  1.666.000 Erwerbstätige bei öffentlichen Arbeitgebern + Versorgungsempfänger:  7.653.000 Auszubildende + öffentliche Arbeitgeber + Versorgungsempfänger:  13.388.000 Anteil (Auszubildende + öffentliche Arbeitgeber) an (Erwerbstätige ohne Auszubildende und öffentliche Arbeitgeber)  39,0 % Verhältnis (Erwerbstätige bei öffentlichen Arbeitgebern) zu (Erwerbstätige ohne Auszubildende):  16,7 % Anteil (Erwerbstätige bei öffentlichen Arbeitgebern) an (Erwerbstätige insgesamt):  14,4 % Verhältnis Erwerbstätige (Erwerbstätige öffentliche Arbeitgeber + Versorgungsempfänger) zu (Erwerbstätige ohne Auszubildende und öffentliche Arbeitgeber):  25,6 % bzw. gerundet 1 zu 4 Verhältnis (Auszubildende + Erwerbstätige öffentliche Arbeitgeber + Versorgungsempfänger) zu (Erwerbstätige ohne Auszubildende und öffentliche Arbeitgeber):  44,7 % bzw. gerundet 1 zu 2 Anteil (Erwerbstätige ohne Auszubildende und öffentliche Arbeitgeber) an (Bevölkerung insgesamt):  36,6 % ‎ „Übersetzung“ der wichtigsten Punkte der Tabelle: Vollzeit-/Teilzeittätigkeit1) Rund 30 % der „Erwerbstätigen (ohne Auszubildende)“ waren 2017 in Teilzeit beschäftigt; bei den „öffentlichen Arbeitgebern“ waren es sogar ca. 32 %. Das war mal anders. Die langfristige Entwicklung des Anteils der Teilzeitbeschäftigten sieht wie folgt aus (>>): 1985: ca.12 % 1990: ca. 15 % 2000: ca. 17 % 2010: ca. 22% 2017: ca. 30 % Weiteres: Rund 5,1 % aller „Erwerbstätigen (ohne Auszubildende)“ leisten normalerweise […]
  • 26. Februar | Deutschlands Staatsverschuldung (Propaganda und Manipulation usw., Politik (und / oder ähnliches), Medien(schelte), Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Lesezeit: ca. 15 Minuten Vorbemerkungen Die Herkunft des Zitats »Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast« ist anscheinend nicht eindeutig geklärt. Das tut der diesem Spruch inneliegenden Wahrheit jedoch eindeutig keinen Abbruch. Insbesondere staatliche Organe hübschen Statistiken entsprechend politischer Vorgaben auf (Bsp. Arbeitslosigkeit). Manch einer könnte sogar versucht sein zu sagen, sie wären gefälscht. Kann sein, kann auch nicht sein. Das Ziel der medial wirksamen „Aufhübschungen“ ist jedenfalls auch subtiler erreichbar: Erstellte die Statistik mit den gewünschten Definitionen der Datenzuordnungen. Veröffentliche zwar alles, tue dies aber nahezu unauffindbar irgendwo in einem Wust von Daten, so dass niemand so genau hinschaut bzw. hinschauen kann. Veröffentliche medienwirksam die per verwendeter Definitionen „aufgehübschten“ Daten. Deutschlands Staatsverschuldung ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür. ‎ ‎ Deutschlands Staatsverschuldung Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts Die „Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts“ entsprechen denjenigen Schulden, welche allenthalben öffentlich bzw. in den Medien zitiert bzw. aufgezeigt werden, wenn es um „Staatsverschuldung“ geht. Sie werden vom „Statistischen Bundesamt“ veröffentlicht und lassen sich anschließend in der gesamten Berichterstattung wiederfinden: bspw. bei Wikipedia (siehe Abb. rechts), statista.com, dem Bund der Steuerzahler, Welt,  Manager-Magazin usw. Diese „Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts“ sind jedoch nicht gleich der gesamten „Staatsverschuldung“. Sie sind, wie nachstehend aufgezeigt wird, lediglich eine Teilmenge davon. Beide werden nur fälschlicherweise undifferenziert in einen Topf geschmissen. Unsere Medien  leben hoch ! Deutschlands GESAMTE Staatsverschuldung Statistische Definitionen und Eckdaten Das „Statistische Bundesamt“ veröffentlicht regelmäßig die »Fachserie. 14, Finanzen und Steuern. 5, Schulden der öffentlichen Haushalte«. U. a. dem Heft für das Jahr 2017 kann folgendes entnommen werden: Ab dem Berichtsjahr 2010 sind die Ergebnisse der jährlichen Schuldenstatistik des Öffentlichen Gesamthaushalts nach dem sogenannten Schalenkonzept abgegrenzt. Die Abbildung zeigt, dass der gesamte „Öffentliche Bereich“ aus dem „Öffentlichen Gesamthaushalt“ plus „Sonstigen öffentliche Fonds, Einrichtungen und Unternehmen“ (FEU) besteht. Was sind diese FEU? Dazu gibt das Heft – neben vielem anderem statistischem Kauderwelsch – folgende Erklärung ab: Öffentlich bestimmt sind alle Fonds, Einrichtungen und Unternehmen (FEU), an denen die Kernhaushalte der Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände) oder die gesetzliche Sozialversicherung mit mehr als 50 % des Nennkapitals oder Stimmrechts unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind. […] Zu den sonstigen öffentlichen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen zählen zum Beispiel Ver- und Entsorgungsunternehmen, Verkehrsunternehmen, Krankenhäuser sowie Zweckverbände, die nicht zum Sektor Staat gehören. In der offiziellen »Liste der sonstigen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen« des „Statistischen Bundesamtes“ sind auf 192 Seiten in Schriftgröße 6 tausende dieser FEU aufgeführt: Deutsche Bahn, Flughäfen, Spielbanken, Krankenhäuser / Universitätskliniken, Kreisvolkshochschulen, Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe, Abwasserverbände, Bau- und Verwaltungsgesellschaften, Grundstücksgesellschaften, Wasserbeschaffungsverbände, Wind- und Solarparks, Zoos, Deponien und Abfallgesellschaften, Wohnungsbaugesellschaften, Gesundheitsverbünde- und zentren, Klimaschutzagenturen, Messen, Musikschulen, Sparkassenbeteiligungen, usw. usf. etc. pp Nochmalig zur eindeutigen Verdeutlichung : Die Einheit (= FEU) wird von den Gebietskörperschaften des Staates (Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände) sowie der Sozialversicherung kontrolliert, d.h. sie ist aus den Kernhaushalten der staatlichen Ebenen ausgegliedert, wurde neu gegründet oder durch Beteiligungserwerb erworben, aber die Gebietskörperschaften oder die Sozialversicherung halten die Mehrheit des Kapitals oder des Stimmrechts der Einheit. Interessant ist zudem folgendes: Das Prozedere des „Schalenkonzepts“ wurde anscheinend bereits im Jahr 2007 für […]
  • 19. Februar | 4.000 Jahre Debitismus (Debitismus, Politik (und / oder ähnliches))
    Lesezeit: ca. 15 Minuten 4.000 Jahre Debitismus Hammurapi I. (Babylon, Mesopotamien) Hammurapi (auch Hammurabi geschrieben) war von 1792 v. Chr. bis zu seinem Tode 1750 v. Chr. der 6. König der ersten Dynastie von Babylonien und trug den Titel König von Sumer und Akkad. (>>) Berühmt wurde Hammurapi durch die älteste vollständig erhaltene Rechtssammlung, den Codex Hammurapi. Folgende Seiten zeigen Übersetzungen des Codex: deutsch | englisch König Hammurabis Eroberungen Hammurabi 1792-1750 v. Chr. Geld und Währungen in der Geschichte Hammurabi: Conqueror, Administrator, Protector, and Lawmaker Vorschau: Babylon, Sumer und Assur Max Weber: Mesopotamien Ergänzend ist nebenstehend eine kleine Auswahl von Artikeln zur historischen Einordnung sowie Beschreibungen der damaligen Verhältnisse verlinkt. Für den vorliegenden Beitrag sind folgende Punkte von Relevanz: Es gab bereits eine voll ausgeprägte, machthabende Zentralinstanz: eine „Staatsmacht“. Entsprechend waren bereits Militär / „Polizei“, Statthalter / Landeshauptmänner etc., Steuereintreiber, ein Gerichtswesen usw. etabliert. Durch die Untertanen waren daher Steuern und Abgaben zu entrichten. Es gab ein Kreditwesen, einschließlich Zinsen usw. Es gab ein geregeltes Schuldrecht; Verschuldung war an der Tagesordnung. Es gab hoheitlich definiertes „Geld“. Kurz: Bereits vor knapp 4.000 Jahren lebte die „Wiege der modernen Zivilisation“ (>>) „debitistisch“.   Debitismus! Nicht bei Frau Merkel! Angela Merkel stellt sich Kinderfragen: »Wie ist Geld entstanden?« Vorab zur Erinnerung!! • DER MYTHOS DER TAUSCHWIRTSCHAFT – Geld ist und wird kein Tauschmittel und ist es auch nie gewesen – ‎ […] Tauschwirtschaft ist ein Fundament, welches völlig in die Irre führt, und hat sich seit den Forschungen des Anthropologen David Graeber (vgl. auch „5000 years debt“) als Märchen herausgestellt. Es gibt keinen einzigen historischen Beleg, wie D. Graeber nachweist, dass es jemals eine Tauschwirtschaft gegeben hätte. Erst recht nicht eine Tauschwirtschaft, die dann irgendwann Geld als Tauschmittel entstehen ließ zur Vereinfachung komplexer Tauschvorgänge. Das ist eine frei erfundene Geschichte, die irgendwo auf Adam Smith zurückgeht. Schlimm ist es ja, wenn immer wieder derselbe Blödsinn wiederholt wird, für den es historisch und anthropologisch KEINEN Hinweis gibt. […] ‎‎ ‎ • „Der Kapitalismus-Ein System, das funktioniert“ ‎ […] Das Tausch-Paradigma, auf dem die Nationalökonomie bis heute basiert und das bis in die neuesten Lehrbücher hinein behauptet, »produzierte Waren« würden gegen »produziertes Geld« getauscht bzw. »gewechselt«, dieses Tausch-Paradigma ist absolut und vollständig falsch Die »Wirtschaft« beginnt nicht mit dem Tausch, sondern mit der Schuld. […] Angela Merkel stellt sich Kinderfragen (17.09.2017) »Wie ist Geld entstanden?«, „O-Ton“ Frau Merkel (ab Minute 10:40): ‎»Früher, ganz früher haben die Menschen Sachen getauscht. Ich geb dir ‚en Stück Fleisch, und du gibst mir ‚en Stück Brot. Dann hamm wir überlegt: Ist das nun gleich´viel Wert oder nicht; dann hab ich gesagt, zu dem Brot musst du noch ‚en Apfel legen, dann ist es so viel Wert wie das Fleisch. Dann haben die Menschen gesagt, dass ist doch ’ne dumme Idee, ich führe Geld ein. Eigentlich beruht Geld darauf, dass immer auch für jedes Geld auch ein Wert da ist, etwas, was man verkaufen kann, also eben Gold, oder ein Brot oder Fleisch oder ein Auto… …und als dann das Geld […]
  • 10. Februar | Frankreich: Die Forderungen der „Gelbwesten“ (Debitismus, Politik (und / oder ähnliches), Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Lesezeit: ca. 20 – 25 Minuten Kurze Vorbemerkungen Die Aktionen der „Gelbwesten“ sind medial überaus präsent. Die dahinterstehenden Beweggründe sind es eher nicht. So gut wie niemand hat sich die Mühe gemacht, die Forderungen der „Gelbwesten“ inhaltlich auf „Tauglichkeit abzuklopfen“. Worum geht es überhaupt? Sind sie umsetzbar? Nachstehend werden die Forderungen der „Gelbwesten“ daher näher beleuchtet. Immerhin wollen einige „Gelbwesten“ bei der Europawahl antreten (>>). Wobei einige Punkte, aufgrund mangelnden Detailwissens meinerseits zu Frankreich spezifischen Verhältnissen bzw. Sachverhalten, vorsorglich vollständig unberücksichtigt bleiben. Besser nichts schreiben, als ggfs. haltlosen Unsinn zu verbreiten. Des Weiteren wird sich überwiegen auf „wirtschaftliche“ Aspekte konzentriert. Der Beitrag ist auch so schon lang genug – um nicht zu sagen ZU lang . Die Forderungen der „Gelbwesten“ können einem Artikel bei Rubikon entnommen werden. Forderungen, welche nach Durchsicht dieser Artikel von Voltairenet, zumindest teilweise eigentlich anders gelagert sein müssten. Bevor es jedoch an die Forderungen selbst geht, zunächst einige wichtige Graphiken und Aussagen zu wirtschaftlichen Eckdaten Frankreichs. Auf diese wird in den Kommentierungen der einzelnen Forderungspunkte mehrfach Bezug genommen. ‎ Nicht vergessen: wir leben – ohne wenn und aber – im »System Debitismus«!! Weshalb auch die Kommentare zu den Forderungspunkten stark „debitistisch“ angehaucht sind.   Wirtschaftliche Eckdaten Frankreichs Folgende Graphiken stammen von Trading Economics.   1) Frankreich – Staatsschulden (Mrd. Euro)‎ 2) Frankreich – Haushaltssaldo (Staatsdefizit) (Mrd. Euro)‎ 3) Frankreich – Staatsausgaben zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) (Prozent) ‎ 4) Frankreich – Inflationsrate (Prozent)   Folgende, zusammengefasste Aussagen zur Situation Frankreichs stammen aus dem Artikel Frankreich: CO2- und Dieselsteuer löst den Aufstand aus: Mit 47,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) höchste Steuer- und Sozialabgabenlast in Europa Rund 57 Prozent des BIP gehen durch die Hand des Staates (obige Graphik 3) Stetig sinkende Industrieproduktion in den letzten Jahrzehnten; Anteil Industrieproduktion am BIP: nur noch 10 Prozent (nach Griechenland die zweit höchste Deindustrialisierung in Europa); nur noch 2,7 Millionen Beschäftigte in der Industrie; Grund: hohe Steuerlast und unflexibles Arbeitsrecht Auslandsschulden in Höhe von 100 Prozent des BIP ‎   Die Forderungen der „Gelbwesten“ “Abgeordnete Frankreichs, wir übermitteln Ihnen die Direktiven des Volkes, damit Sie diese in Gesetze umsetzen. Abgeordnete, verschaffen Sie unserer Stimme Gehör in der Nationalversammlung! Folgen Sie dem Willen des Volkes! Setzen Sie diese Direktiven durch: Null Obdachlosigkeit: DRINGEND. Illusorisch. Von vornherein unrealistische Wunschdenken-Forderungen sind schwerlich ernst zu nehmen. Zur Erinnerung: Schlaraffenland ist ein Märchen! Ist Schlaraffenland als Gesetz darstellbar? KEIN System vermag dies auf Dauer zu leisten. Klingt herzlos, ist aber so. Diverse Stellschrauben zur Reduzierung? Durchaus möglich. Das wurde jedoch nicht DRINGEND gefordert!‎   Mehr Progression bei der Einkommenssteuer, das heißt mehr Stufen. Ohne Details aus Frankreich zu kennen: Vom Prinzip her nachvollziehbar und sicherlich nicht unmöglich umzusetzen – wenn man es nur wollte.   Mindestlohn von 1.300 Euro netto. In Frankreich sind automatische Zuwächse des Mindestlohns gesetzlich verankert (>>); die Entwicklung brutto ist hier zu sehen. Die Wochenarbeitszeit dafür beträgt 35 Stunden (>>). Seit Anfang 2019 liegt der Mindestlohn bei 1.204 Euro netto (>>). D.h., die 1.300 Euro wären – bei in etwa gleichen Steigerungen wie in […]
  • 26. Januar | Elektro-Kfz zerstören die Mineralölinfrastruktur (Erneuerbare Energien, Umwelt, Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Lesezeit: ca. 15 Minuten These • Ab 2030 nur noch Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs? • Schweden will keine Neuwagen mit Verbrennungsmotoren ab 2030 ‎• Japan beschließt ab 2050 Aus für den Verbrennungsmotor • Dänemark ohne fossile Energien bis 2050 • Dänemark will Verbrennungsmotor ab 2030 verbieten Annahme: Elektromobilität und Energieversorgung ohne fossile Energieträger usw. setzen sich weltweit „planungsgemäß“ durch (Beispiele Kasten rechts) und es wird tatsächlich in relativ kurzer Zeit – beinahe schon „crashartig“ – zunehmend auf den Verbrauch insbesondere von Kraftstoffen und Heizölen verzichtet. These: Dieses Szenario könnte von einer vollkommen unerwarteten Seite kommend regelrecht desaströse Folgen haben: »Elektro-Kfz zerstören die Mineralölinfrastruktur«. Was es damit auf sich hat und warum die „Zerstörung der Mineralölinfrastruktur“ j e d e n betreffen könnte und insofern auch interessieren sollte, wird nachstehend versucht aufzuzeigen. Ergänzend wird einige „Verschwörungstheorien“ zum Thema Diesel-Bashing präsentiert. Kausalkette Zur Thesenerläuterung ist es zunächst leider unumgänglich, den Energieträger Erd- bzw. Rohöl etwas genauer zu betrachten. Nachstehende Ausführungen sind wichtige Grundlagen für das Verständnis vorstehender These! Raffinerieprodukte des Roh-/Erdöls Rohöl an sich ist nicht gebrauchsfähig. Um es gebrauchsfähig zu machen, muss es zunächst bearbeitet werden: es wird ›raffiniert‹ (Wikipedia). Rohöl besteht aus einem Kohlenwasserstoffgemisch. Dieses setzt sich gemäß Planet Wissen aus mehr als 500 Einzelkomponenten zusammen. Die einzelnen Komponenten besitzen unterschiedliche Siedepunkte. Mithilfe der unterschiedlichen Siedepunkte werden durch Raffination bzw. Destillation aus dem einen Grundstoffgemisch Rohöl viele verschiedene Einzelprodukte „abgespalten“. Nachstehende Abbildung von Planet Wissen veranschaulicht den Bearbeitungsprozess sowie die resultierenden Einzel- bzw. Raffinerie- oder auch Primärprodukte des Rohöls sowie deren weitere Verwendungsmöglichkeiten: ‎ ‎ Der Mengenanteil der produzierten Primärprodukte verteilt sich gemäß Wikipedia wie folgt: Fertigprodukte / Primärprodukte Mengenanteil Flüssiggase, z. B. Propan, Butan ~ 3 % Rohbenzin (Naphtha, Cycloalkane) ~ 9 % Benzin (Otto-Kraftstoff) ~ 24 % Flugturbinenkraftstoff (Kerosin) ~ 4 % Dieselkraftstoff, leichtes Heizöl (EL, L) < 21 % schweres Heizöl (M, S) ~ 11 % Bitumen, Heizöl schwer (ES) ~ 3,5 % Schmierstoffe (z. B. Spindelöl) ~ 1,5 % Sonstige Produkte, Verluste usw. ~ 2 % ‎ Wichtig (!!) an dieser Stelle sind folgende, grundsätzliche Erkenntnisse: Bei der Bearbeitung von Rohöl entsteht automatsisch eine Vielzahl von verschiedenen Primärprodukten, welche dann für die unterschiedlichsten weiteren Verwendungen zur Verfügung stehen. Der weitaus größte Teil von rund 62 % der resultierenden Primärprodukte besteht aus kraftstoff- bzw. heizöltauglichen Stoffen.   Tägliche Gebrauchsprodukte aus Erdöl Sekundärprodukte Durch weitere Bearbeitungsprozesse werden aus einem Teil der vorgenannten Primärprodukten eine nahezu unendliche Anzahl von Sekundärprodukten für den täglichen Gebrauch hergestellt. Nachstehende Bilder geben einen kleinen Überblick:   (Quelle)   (Quelle) (Quelle) Bereits anhand dieser kleinen, exemplarischen Auswahl wird die allgegenwärtige Abhängigkeit der gesamten Menschheit vom Erdöl überdeutlich. Angesichts der Weltbevölkerung von derzeit rd. 7,6 Mrd. Menschen bzw. der prognostizierten von rd. 11,2 Mrd. Menschen im Jahr 2100 (>>), fällt es schwer, sich einen wirklich adäquaten Ersatz für all die Alltagsprodukte aus Erdöl vorstellen zu können. Ginge die Behauptung der Unmöglichkeit eines adäquaten Ersatzes wirklich zu weit? Unabhängig von der Frage Peak Oil ja oder nein oder in welchem Ausmaß bzw. innerhalb welcher Zeitspanne er eintritt und der genauen Entwicklung der Weltbevölkerung, Erdöl wird […]
  • 12. Januar | Die drei Zeitungslesergruppen (Propaganda und Manipulation usw.)
     Wichtige Vorbemerkungen Um jegliche Mißverständnisse von vornherein zu vermeiden, zitiere ich mich selbst aus meinem Beitrag »Hitler: „Mein Kampf“ – abschreckendes (!!) Beispiel über Propaganda und die Beeinflussung der Massen -«: »Nichts liegt mir ferner, als die dem Buch zu Grunde liegende Ideologie zu verherrlichen oder auch nur ansatzweise zu befürworten!!« Das ist keine hohle Phrase, das ist meine Überzeugung! Thema ist etwas ganz anderes: In oben verlinktem Beitrag habe ich bereits ausgewählte, rein auf das Thema Propaganda bezogene Auszüge aus Hitler’s Pamphlet ›Mein Kampf‹ zusammengestellt. Ausschließlich darum geht es mir: Propaganda und die Beeinflussung der Massen. UM NICHTS ANDERES! Und dies nicht im Sinne einer Handlungsanleitung oder weil ich ein so großer Fan davon wäre. Im Gegenteil! Noch ein Zitat aus oben verlinktem Beitrag: »An den von Hitler beschriebenen, grundlegenden Propaganda-Mechanismen hat sich m. E. bis heute nichts geändert; sie funktionieren weiterhin. Das Buch könnte hinsichtlich Propaganda daher erstklassig als abschreckendes bzw. sensibilisierendes Lehrmaterial dienen.« Die drei Zeitungslesergruppen Im Zuge der Erstellung meines Beitrags »Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)« bin ich zufällig auf einen weiteren, beachtenswerten Passus aus Hitlers Buch gestossen: Teil 1, Kapitel 10, »Die drei Zeitungslesergruppen«. Diesen habe ich nachträglich in »Hitler: „Mein Kampf“…« eingefügt. Ich halte ihn jedoch für relevant genug, um ihn vorliegend eigenständig vorzustellen. Die textlichen Hervorhebungen im Folgenden stammen von mir. Die drei Zeitungslesergruppen . […] Man pflegt gerade in Journalistenkreisen die Presse gerne als eine „Großmacht“ im Staate zu bezeichnen. Tatsächlich ist ihre Bedeutung denn auch eine wahrhaft ungeheuerliche. Sie kann überhaupt gar nicht überschätzt werden; bewirkt sie doch wirklich die Fortsetzung der Erziehung im späteren Alter. Man kann dabei ihre Leser im großen und ganzen in drei Gruppen einteilen: ‎ – erstens in die, die alles, was sie lesen, glauben; – zweitens in solche, die gar nichts mehr glauben; – drittens in die Köpfe, welche das Gelesene kritisch prüfen und danach beurteilen. ‎ Die erste Gruppe ist ziffernmäßig die weitaus größte. Sie besteht aus der großen Masse des Volkes und stellt demgemäß den geistig einfachsten Teil der Nation vor. Sie kann aber nicht etwa in Berufen benannt werden, sondern höchstens in allgemeinen Intelligenzgraden. Ihr gehören alle an, denen selbständiges Denken weder angeboren noch anerzogen ist, und die teils aus Unfähigkeit, teils aus Nichtkönnen alles glauben, was man ihnen schwarz auf weiß gedruckt vorsetzt. Auch jene Sorte von Faulpelzen gehört dazu, die wohl selber denken könnte, aber aus reiner Denkfaulheit heraus dankbar alles aufgreift, was ein anderer schon gedacht hat, in der bescheidenen Voraussetzung, daß dieser sich schon richtig angestrengt haben wird. Bei all diesen Menschen nun, die die große Masse vorstellen, wird der Einfluß der Presse ein ganz ungeheurer sein. Sie sind nicht in der Lage oder nicht willens, das ihnen Dargebotene selber zu prüfen, so daß ihre gesamte Einstellung zu allen Tagesproblemen nahezu ausschließlich auf die äußere Beeinflussung durch andere zurückzuführen ist. Dies kann von Vorteil sein dann, wenn ihre Aufklärung von ernster und wahrheitsliebender Seite vorgenommen wird, ist jedoch von Unheil, sowie dies Lumpen und Lügner besorgen. ‎ Die zweite Gruppe ist […]
  • 06. Januar | Manipulative / tendenziöse Berichterstattungen bzw. Botschaftübermittlungen (Propaganda und Manipulation usw., Medien(schelte))
    Vorbemerkungen / Grundsätzliches Manipulative / tendenziöse Berichterstattungen bzw. Botschaftübermittlungen sind keine Verschwörungstheorie. Wir werden jeden Tag permanent mit allem Möglichen bombardiert, um uns in die „richtige“ Richtung zu beeinflussen. Sei es Werbung, Warenanordnung / Regalgestaltung im Supermarkt, Umfragen, Statistiken, Politikerreden, Datenhandel im Hintergrund, politisch / ideologisch vorgegebene Berichterstattungen oder sonst was (klitzekleines Bsp.: Waschgang für die Sprache). Viele, für sich genommen, meist lediglich kleine Nadelstiche, schubsen – „nudgen“ – uns in die gewünschte Richtung. In der Summe ›verformen‹ sie uns. Unsere ursprünglichen Wesenseigenschaften wird permanent versucht zu ändern, damit wir entsprechend „funktionieren“. Ich finde das nicht sonderlich erquickend! Es muss nicht immer gleich der ganz große, bewusst durchgeführte Betrug sein. Es reichen schon die durch bereits „korrekt Verformte“ kleinen, mglw. sogar unbewusst, durchgeführten Manipulationen bzw. tendenziösen Berichterstattungen oder Botschaftübermittlungen usw. Das sind nicht immer weltbewegende Dinge. In ausreichender Anzahl – in der Summe -wird jedoch auch damit einiges bewirkt: wir werden verändert! Eltern, gute Freunde, (Ehe)Partner dürfen, ja müssen das! Hinsichtlich aller anderer „Verformer“, mit zumeist weniger wohlwollenden Absichten, kann es nicht schaden, den eigenen Blick für die verwendeten Mechanismen zu schärfen. Eine gesunde Grundskepsis sollte sich angeeignet werden! Nachstehende drei kleinere „Alltagsbeispiele“ (ein weiteres ist bereits unter obigem „nudgen“ verlinkt!) können als kleinkariert, erbsenzählerisch bzw. als „aus einer Mücke einen Elefanten machen“ o. ä. interpretiert werden. Ich sehe das anders: Der Teufel steckt im Detail. Viele kleine Details summieren sich zum Großen und Ganzen. Details sind vielleicht klein, unwichtig sind sie ganz sicher nicht!   Vierter Advent: Weihnachtsgeschäft zieht deutlich an Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat kürzlich eine Trendumfrage zum Weihnachtsgeschäft durchgeführt. Unter vorstehender Schlagzeile wurde am 23.12.2018 vom HDE über die Ergebnisse berichtet. Die Kernaussagen des Artikels sind folgende: U. a. wird verlautbart, dass »die Hälfte der größeren und rund ein drittel der kleineren Betriebe mit der Umsatzentwicklung zufrieden waren.« Des Weiteren war »jeder dritte Händler in in den Hauptgeschäftslagen der Metropolen mit den Umsätzen zufrieden.« Mit anderen Worten: Es waren die Hälfte der größeren und rund ZWEI drittel (rd. 66 %, also die große MEHRHEIT) der kleineren Betriebe mit der Umsatzentwicklung UNzufrieden.« Des Weiteren waren ZWEI drittel (rd. 66 %, also die große MEHRHEIT) der Händler in den Hauptgeschäftslagen der Metropolen mit den Umsätzen UNzufrieden. Kurz gesagt: Die MEHRHEIT der Befragten war zum Zeitpunkt der Befragung mit dem Weihnachtsgeschäft UNZUFRIEDEN. Vermeldet wurde die ZUFRIEDENHEIT der MINDERHEIT! Die Umkehrung der Beweislast, sozusagen. Die weniger erfreuliche Wahrheit offen erkennbar auszusprechen, sollte dem Leser offensichtlich nicht zugemutet werden. Die Betonung liegt auf ›sollte‹: Ein Versehen kann m. E. ausgeschlossen werden. Niemand verwendet „versehentlich“ die Mindermenge eines Umfrageergebnisses zur Darstellung der übergeordneten Sachlage. Es sei denn, es ist für die Bewertung von besonderer Relevanz; im vorliegenden Fall ist es jedoch genau umgekehrt. Diese euphemistische Wortwahl und Mengenangabe war m. M. n. gewollt. In diesem eher belanglosen Fall, ist das nicht gerade „kriegsentscheidend“. An anderer Stelle dagegen vielleicht schon! Dieses einfache Beispiel zeigt jedenfalls, wie bewusst manipulativ / tendenziös Berichterstattungen bzw. Botschaftübermittlungen ausgeformt sein können. Ist vergleichbares bei komplizierteren, komplexeren Sachverhalten – […]
2018 (53)
  • 31. Dezember | Bargeld / Zentralbankgeld vs. ZahlungsVERSPRECHEN: wo liegt der Unterschied? (Geldentstehung / Geldbeschreibungen)
    Fremdbeiträge Zunächst die unbedingte Empfehlung zur Durchsicht folgender zwei Beiträge eines Blogs namens »soffisticated«. Für meinen Geschmack sind sie absolut lesenswert: Verirrungen zwischen Giralgeld und Zentralbankgeld Bargeld oder nicht Bargeld – das ist hier die Frage Weitere Beiträge des Blogs habe ich bis jetzt nur mal kurz „quergeschaut“, scheinen aber auch recht interessant zu sein. Es könnte sich wirklich lohnen, dort länger zu verweilen! Jedenfalls haben mich die Beiträge dazu motiviert, mir nochmals meine eigenen Gedanken zu den Themen Geld, Bargeld / digitales Bargeld, ZahlungsVERSPRECHEN usw. zu machen. Diese sehen wie folgt aus: Kerneigenschaften von Geld Um es an dieser Stelle kurz zu machen (für Interessierte: die historische Herleitung ist kurz zusammengefasst weiter unten und umfassend in meinem Beitrag „Kapitalismus“ alias Debitismus: Am Anfang allen Übels steht die Staatsmacht dargestellt): Geld (= Zins) = Abgabe / Tribut der Untertanen an die Staatsmacht in von der Staatsmacht per Dekret bestimmtem Abgabeding Geld hatte von Beginn an im Grunde nur eine Funktion zu erfüllen: Geld muss(te) den ihm innewohnenden monopolistischen Staatsmachtcharakter best möglich umsetzen; und dies unabhängig von Raum und Zeit! Anders ausgedrückt bzw. daraus zwingend resultierende Eigenschaften: Das Abgabeding Geld muss Alleinstellungsmerkmale besitzen, die es eindeutig als von der Staatsmacht akzeptiert ausweisen; und dies jederzeit und auch noch im letzten Winkel des jeweiligen Staatsmachtsterritoriums. Es muss somit fälschungssicher sowie weitergabe/umlauf- und aufbewahrungsfähig sein! Ergänzend könnte man noch „einfach in der Herstellung“ aufführen. Nur durch ein mit diesen Eigenschaften ausgestattetem Ding konnte die Staatsmacht ihre eigene, existenzsichernde Versorgung durch entsprechende „Ding-Nutzung“ der Untertanen dauerhaft gewährleisten! M. M. n. kann daher NIEMALS vollständig auf „Bargeld“ verzichtet werden; solange die Staatsmacht existent ist. Anmerkungen: Die Eigenschaft, dass der „Grundstoff“, aus dem Geld besteht, selten sein muss, ist nicht erforderlich. Bargeld Theoretisch kann Geld alles Mögliche sein (und war es auch): Tonklumpen, Holzstücke, Eier, Weizen, Perlen, Apfelkerne, Kieselsteine, Fruchtbonbons….. Um jedoch vorstehende Eigenschaften bestmöglich in einem „Ding“ zu vereinigen, setzte sich im historischen Zeitablauf nach den Naturalien, offenbar aus rein praktischen Gründen (es war einfach leicht „greifbar“), zunächst das Gold und Silber bei der Staatsmacht durch: »Die frühesten Münzen, die ab etwa 600 v. Chr. geschlagen wurden, bestanden aus Elektron, einer natürlich vorkommenden Mischung aus Silber und Gold. … Krösus galt als einer der reichsten Herrscher des Altertums. Seine Goldschätze stammten nicht nur aus dem Handel, sondern auch aus dem Fluss Paktolos, an dessen Ufern die lydische Hauptstadt Sardis lag.« (König Krösus: „Das älteste Währungssystem der Welt“). . »Wer war Krösus? … erste bekannte Münzprägung der Welt … Basis seines Reichtums und der Pracht seiner (Haupt-)Stadt Sardes, waren nämlich die im Land üppig vorhandenen Gold- und Silberminen sowie das aus dem Fluss Paktolos gewonnene Gold.« (>>) Der Mythos des natürlichen, inneren Wertes von Gold und Silber war geboren. Gold ist kein Geld! Es wurde per „Staatsmachtdekret“ dazu erklärt! Nach der Papiererfindung in China wurde die bestmögliche Vereinigung der vorstehende Eigenschaften in einem „Ding“ ebendort bereits ab ca. dem 6. / 7. Jahrhundert im „Trägerstoff“ Papier gesehen und entsprechend im ersten bekannten Papiergeld umgesetzt (>>, >>, >>). Wie […]
  • 22. Dezember | Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) (Privatsphäre? 1984!, Politik (und / oder ähnliches))
    Kurz zur Vorgeschichte In meinem Beitrag »Datenhandel – personalisierter Werbekatalog (hier: B2B Smart Data GmbH / Rajapack GmbH) – Robinsonliste: Verbraucherschutz vor unerwünschter Werbung / Der Bock zum Gärtner!? Trojanische Pferde!? -« bin ich auf den Handel mit meinen persönlichen Daten durch die B2B Smart Data GmbH eingegangen; Kunde war die Firma Rajapack. Weiterhin habe ich darauf verwiesen, dass die „Datenhandel-Schutzliste“ https://www.robinsonliste.de/ von der Quadress GmbH als Zuständige für Zustellanschrift & Service sowie Administrative Verwaltung unterhalten wird und diese Quadress GmbH im Grunde identisch mit der B2B Smart Data GmbH ist. »Wir haben ein Unternehmen Namens QUADRESS GmbH alias B2B Smart Data GmbH, welches seinen werbenden Kunden bewiesenermaßen fröhlich und ungeniert Adressdaten – und wer weiß schon, was sonst noch? – zur Verfügung stellt. Gleichzeitig ist dasselbe Adressdaten übermittelnde Unternehmen jedoch mit dem Schutz vor Ihrer eigenen Arbeit betraut bzw. aufs Engste mit den entsprechenden Schutzorganisationen verbunden (bzw. IST selbst die Schutzorganisation?).« Das alles wollte ich nicht einfach auf sich beruhen lassen. Ich suchte daher den Kontakt zur B2B Smart Data GmbH (nachfolgend nur noch kurz B2B). Korrespondenz mit B2B Datenlöschung Im 1. Schritt forderte ich B2B schriftlich (per E-Mail) auf, meine Daten aus ihrer Datenbank zu löschen. Gemäß des entsprechenden Antwortschreibens von B2B soll dies auch vollständig erfolgen. Nach jetzigem Sachstand – den realen „Erfolg“ kann ich leider erst in einigen Monaten bewerten, wenn mein Briefkasten „B2B-werbefrei“ bleibt, oder eben doch nicht – kann ich nur jedem empfehlen, diesem Datenhandel-Sumpf durch eigene Initiative entgegenzutreten. Und wenn es nur dafür gut ist, die Protagonisten wissen zu lassen, dass sie selbst unter „Beobachtung“ stehen. . Art. 6 Abs. 1a Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO): Interessen des Verantwortlichen Sowohl im „Kleingedruckten“ der Werbebotschaften, insbesondere aber auch in obigem Antwortschreiben von B2B, wird die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung von Adressen mit Art. 6 der DS-GVO begründet: Die Verarbeitung von Adressen für Werbezwecke ist zulässig, soweit der Betroffene eingewilligt hat (Art. 6 Abs. 1a DS-GVO) oder dies zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen (Art. 6 Abs. 1f DS-GVO). Wer will, kann die vollständige Korrespondenz hier einsehen: E-Mail-Korrespondenz mit B2B-smartdata GmbH. Im 2. Schritt habe ich Bezug nehmend auf vorstehenden Art. 6 sowie einen möglichen Interessenskonflikt durch das Betreiben der Robinsonliste durch B2B / Quadress bei B2B nachgehakt. Quintessenz sind die folgenden drei von mir gestellten Fragen mit den entsprechenden Antworten von B2B: »Wie ist es zu interpretieren, wenn ein Unternehmen zu Werbezwecken Adressen verarbeitet und gleichzeitig den Schutz vor dieser Arbeit anbietet? Sind ob dieser Zusammenhänge potentielle Interessenkonflikte zu besorgen?« »Um welche „berechtigten Interessen des Verantwortlichen (also Sie / Ihr Unternehmen)“ handelt es sich, aufgrund derer die Verarbeitung meiner Adresse für Werbezwecke zulässig ist?« »An welcher Stelle und in welcher Form habe ich der Verarbeitung meiner Adresse für Werbezwecke zugestimmt?« Einwilligung des Betroffenen? Interessenkonflikt B2B / Quadress als Betreiber der Robinsonliste? Zu 1. (Interessenkonflikte): Zum Punkt „Interessenkonflikte“ teilte B2B folgendes mit: Es sei Ihnen versichert, […]
  • 16. Dezember | »Mir ist jedenfalls kein Beispiel auf diesem Globus bekannt, wo Verschuldung zu Wachstum und Beschäftigung geführt hat. Das Gegenteil ist richtig.« (Debitismus, Politik (und / oder ähnliches))
    NEIN, „MIR“ bin nicht ich ! „Mir“ – also demjenigen, dem »kein Beispiel auf diesem Globus bekannt ist, wo Verschuldung zu Wachstum und Beschäftigung geführt hat« – ist Herr Carsten Linnemann (CDU), seines Zeichens (>>) Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU/CSU (wo auch seine Aussage auch zu finden ist: hier) studierter Betriebs- und Volkswirtschaftler betitelt mit Dr. rer. pol. und Diplom-Volkswirt Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag Mitglied des Beirates des Kompetenzzentrums für Nachhaltige Energietechnik Mitglied des Beirates des Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen an der Universität Paderborn Kein Beispiel auf diesem Globus bekannt, wo Verschuldung zu Wachstum und Beschäftigung geführt hat? Spontan, ohne Nachzudenken, so auf die Schnelle, kommt mir da bspw. ein nicht ganz unbedeutendes Land namens China in den Sinn. Wenn irgendein Land die letzten Dekaden Wachstum aufwies, dann ist es ja wohl unübersehbar China: (>>) Der generelle Zusammenhang Verschuldung = Wachstum ist eigentlich ebenfalls unübersehbar: Chinas Schuldenbombe wächst 2017 um das BIP Deutschlands – was passiert mit dem Yuan? Chinas Verschuldung – ein drohender Stolperstein für die gute Weltkonjunktur Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Debitismus at his best: BRD – Kreditvergabe vs. Bruttoinlandsprodukt (BIP) (1952 – 2017)   Wie das Ganze dann endet, ist hier nicht Thema. Verschuldung = Wachstum, es ist erkennbar, wenn man es denn nur will! Debitismus, das unbekannte Wesen ! Herr Linnemann als gesamtgesellschaftliches Sinnbild Ich will Herrn Linnemann nicht zu nahe treten. Ehrlich gesagt, kann ich zu dem Herrn überhaupt nichts sagen. Mglw. ist er ein Top-Mann, mglw. ist er eine komplette Niete. Ich weiß es nicht und will ihm auch nichts unterstellen – bis auf untenstehenden Pkt. 2!! Unabhängig davon, kann er für gewisse Teilaspekte als gesamtgesellschaftliches Sinnbild herangezogen werden: Der Vorsitzende einer Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung und Mitglied des Beirates des Kompetenzzentrums für Nachhaltige Energietechnik ist BWL’er / VWL’er. Er ist nicht Ingenieur, Techniker oder dergleichen. Nein, ein BWL’er / VWL’er muss es sein. DAS ist, ganz allgemein betrachtet, eines der großen Probleme in unserem Land. Entscheiderpositionen sind zunehmend mit „Verwaltern“ besetzt. „Funktionäre“, die sich vielleicht im Steuer- und Rechnungswesen auskennen, aber nicht den Unterschied zwischen Leistung und Energie wissen. Zugegeben eine überspitze Darstellung. Die Tendenz ist für mich jedoch überdeutlich erkennbar. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die unsägliche Mitteilung der Parteivorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock, dass »das Netz als (Strom)Speicher fungiert«. Und die übergroße Masse der Bevölkerung merkt nicht mal, was für einen Unsinn die Frau da von sich gibt. Genauso wenig merkt die übergroße Masse den Fehler in Herrn Linnemanns Aussage. Exakt umgekehrt wird ein Schuh draus! »Mir ist kein Beispiel auf diesem Globus bekannt, wo Verschuldung NICHT zu Wachstum und Beschäftigung geführt hat« müsste es heißen. Herr Linnemann hat seine Äußerung zwar unter der „Kapitelüberschrift“ Steuern und Finanzen in Bezug auf die schwarze Null des Bundeshaushalts getätigt und in diesem Zusammenhang die von „großen Teilen der wissenschaftlichen Zunft geforderten kreditfinanzierten Nachfrageprogramme“ abgelehnt, was so gesehen sogar nachvollziehbar ist. Trotzdem ist seine Aussage falsch! JEDE, auch die staatliche1, Verschuldung – […]
  • 09. Dezember | Der UN-Migrationspakt (Politik (und / oder ähnliches), Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Nur auf die Schnelle… Ich befasse mich gerade intensiv mit der Bekämpfung des Rhinovirus – oder Kumpels von ihm . Mehr geht daher leider nicht. Der UN-Migrationspakt Am 10. und 11. Dezember 2018 wird der UN-Migrationspakt in Marokko von einer Vielzahl von Ländern unterzeichnet – einschließlich Deutschland. Ich gestehe offen ein, ich kann die realen Folgen des Paktes nicht abschließend einschätzen. Nach einigermaßen intensiver Informationsbeschaffung bin ich mittlerweile allerdings der Meinung, dass dies für Ottonormalos wie mich auch gar nicht möglich ist. Vorab meine Skepsis Vorab schon mal so viel: Skeptisch machen mich jedoch insbesondere folgende Punkte (weiteres, inkl. Artikel-Link, dann noch unten): Die Formulierungen des Paktes sind widersprüchlich und schrecklich verschwurbelt. Das allein bringt mich schon in Habachtstellung. Denn, wie ich bereits mehrfach aufführte, nichts passiert ohne Grund! Insbesondere jede der in erster Linie strittigen bzw zweifelhaften bzw. diskussionswürdigen Passagen hätte m. E. problemlos klar und deutlich ohne, oder mit nur gerigem, Interpretationsspielraum formuliert werden können. Dies ist nicht geschehen. Warum? In der Mainstream-Berichterstattung wird die angeblich nicht gegebene rechtliche Verbindlichkeit überwiegend eindrücklich betont. Warum wird hinsichtlich dieses Punktes weitgehend eine geradezu verteidigende Haltung eingenommen? Getroffene Hunde bellen? Wenn der Pakt „alternativlos“ und, wie mehrfach gelesen, eindeutig im Interesse von Deutschland ist, ist die rechtliche Verbindlichkeit dann nicht sogar wünschenswert? Warum wird hier so rumgeeiert? Abgesehen davon, äußert sich Peter Ramsauer (CSU) dazu wie folgt: Auch wenn – angeblich – keine Rechtsverbindlichkeit gegeben ist, wird es trotzdem normative Kraft und damit politische Wirkung und irgendwann auch rechtliche Wirkung entfalten. … Und deswegen komme ich zu der Formulierung: (der Pakt) öffnet Tür und Tor für noch stärkere Migration nach Deutschland, die sich der Steuerbarkeit entzieht. ….  Nach 28 Jahren Parlament habe ich ähnliche Situationen schon x-mal erlebt. … Es läuft im Prinzip immer nach ähnlichen Mustern: Es wird dem Parlament, den Parlamentariern vorgegaukelt, es sei ja gar nicht so schlimm. Man könne jetzt nicht abseits stehen, man müsse doch zustimmen, und hinterher passiert nichts. Die Realität holt die Abgeordneten schnell ein. Einige der aufgeführte Aussagen, Verpflichtungen, Forderungen usw. sind auch bei völlig wertneutraler Betrachtung m. M. n. höchst kritisch zu sehen und könnten ggfs. enorm einschneidende Wirkungen entfalten. „Lais­sez faire“ einfach ignorieren ist für mich fahrlässig. Darüber hätte in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden müssen; entsprechend offen und breit angelegt hätte auch die Berichterstattung sein müssen. Meines Dafürhaltens folgte der Mainstream jedoch wiedermal einer – mehr oder weniger unterschwelligen? – Vorgabe. Wenn ich mir Artikel wie bspw. »Darum geht es beim UN-Migrationspakt« von n-tv und »Leitprinzip ist, Migration zu reduzieren« von Zeit-Online anschaue, kann ich zu keinem anderen Schluss kommen. Oberflächlich und mit dem von vornherein kritiklosen Tenor „der Pakt ist gut“ sowie der unterschwelligen Botschaft der „rechten Gesinnung bei kritischer oder gar ablehnender Sichtweise“. Und wer will schon in die rechte Schublade gesteckt werden? Vergleicht selbst / die zweite Seite der Medaille Möglicherweise sehe ich ja zu Unrecht überall nur noch weisse Mäuse. Meine Erfahrungswerte mahnen mich jedoch zur Vorsicht, wenn der Mainstream bei solch brisanten Themen mehr oder […]
  • 02. Dezember | Erlerntes als Denkbarrieren verunmöglichen das Verständnis des „System Debitismus“ (Debitismus, Geldentstehung / Geldbeschreibungen)
    Blog-Beitrag „Debitismus“ aus dem Jahr 2009 (Massen)Fehlverhaltenphänomen Der Beitrag „Debitismus“ des Blogs „Verlorene Generation“ wurde im Jahr 2009 zur Hochzeit der letzten Weltfinanzkrise erstellt (Stichwort Lehman Brothers usw.). Abgesehen vom Inhalt selbst, steht dieser Beitrag stellvertretend für ein typisches, menschliches (Massen)Fehlverhaltenphänomen1: die (nahezu verzweifelte) Suche nach Erklärungen für eine Krise, ist stets nur dann en vogue, wenn ein wirklich einschneidendes, für niemanden mehr zu übersehendes, Ereignis geschieht. Ansonsten interessiert sich kein Mensch „dafür“ bzw. für Hintergründe bzw. – etwas weiter gefasst – für Systemerklärendes. Der Blog wurde – soweit ich das erkennen kann – entsprechend im Jahr 2013 wieder eingestellt – da war ja alles wieder gut. 1 Was vom Grundsatz her völlig normal ist und in vielen Bereichen selbstverständlich auch auf mich zutrifft! Kein Mensch kann sich unentwegt mit allen möglichen Dingen beschäftigen, die möglicherweise irgendwann mal irgendeine Auswirkung auf einen selbst vermuten lassen – oder eben auch nicht. Für die Thematik „Debitismus“ und allem was daran hängt, sehe ich das jedoch anders. Unser aller tägliches Leben wird zu jeder Sekunde davon beeinflusst. Jeden Augenblick durchleben wir und die zukünftige Generationen im „System Debitismus“. Unser gesamtes Tun ist durch die debitistischen „Vorgaben“ geprägt! Das ist dermaßen elementar, dass man sich dazu, meiner Meinung nach, unabhängig von allem anderen, wenigstens ein Grundwissen aneignen müsste! Einige Nebelschwaden werden dadurch durchaus gelichtet! Erlerntes als Denkbarrieren verunmöglichen das Verständnis des „System Debitismus“ Im Folgenden muss ich ein Grundwissen über  die Thematik Debitismus als gegeben voraussetzen. Hat man sich diesbzgl. einigermaßen eingelesen, erschließt sich einem die „trotzige“ Art des Beitrags. Zugegeben, das ist meine Interpretation, die sich kaum objektiv „beweisen“ lässt. Die aber auf Erfahrungswerten, gewonnen durch viele vergleichbare „Diskussionen“, basiert. Die gewählten Formulierungen, die Argumentations“kette“, letztlich der gesamte Beitrag, lässt erkennen, dass der Beitragsschreiber sich mit dem Thema nicht wirklich auseinandergesetzt hat. Die vorgefasste, bestehende Meinung2 wird einfach dagegen gestellt, ohne sich zuvor tatsächlich vorbehaltslos damit befasst zu haben. Die Denkbarrieren des lebenslang erlernten verunmöglichen das Verständnis des „Systems Debitismus“. Diese einzureißen ist schmerzhaft und bedeutet Arbeit. Vermutlich wird deshalb der eigene, gedankliche Status Quo lieber nicht in Zweifel gezogen, sondern stattdessen lieber die den Status Quo in Frage stellende „Gegenseite“ von vornherein als falsch angesehen. Das Eingeständnis, im bisherigen Leben Trugschlüssen aufgesessen zu sein, ist offenbar zu verletzend für die menschliche Seele. Ein Beispiel für diese Gedankenbarrieren sind die vom Beitragsschreiber mehrfach indirekt oder direkt aufgeführten „(realen) Werte“. 2 Die ich im Übrigen selbst mal ohne Abstriche mit dem Beitragsschreiber teilte, BEVOR ich mich wirklich mit dem Thema auseinandersetze!!! Ich weiß also aus eigener Erfahrung, wovon ich rede! Chimäre „Reale Werte“, Termin Folgendes Zitat aus dem Blog-Beitrag wird exemplarisch zur Verdeutlichung herangezogen: Update: Nur zur Klarstellung: Ich bestehe nicht auf der Definition des Geldes als Tauschmittel. Letztendlich ist Geld nicht mehr als das Versprechen, dass ich mir damit etwas kaufen kann, was ich dann auch wirklich habe will. Geld will ich ja eigentlich nicht. Insofern hat Geld Schuldscheincharackter, wenn auch kein Schuldner benannt ist. . Ich bin nur gegen die aus der Schuldscheinhypothese […]
  • 11. November | Datenhandel – personalisierter Werbekatalog (hier: B2B Smart Data GmbH / Rajapack GmbH) (Privatsphäre? 1984!)
    Vorgang Vergangene Woche fand ich in meinem Briefkasten einen persönlich an mich adressierten Werbekatalog der Firma Rajapack GmbH; nach eigenem Bekunden „Europas Nr. 1 im Verpacken“. Im „Kleingedruckten“ des beigelegten Anschreibens der Firma Rajapack ist aufgeführt, dass „uns Ihre (meine) Adressdaten für den Versand dieses Kataloges von der B2B Smart Data GmbH, Königswinterer Straße 418, 53227 Bonn übermittelt wurde“. Wenn Privatsphäre gesetzlos wird, haben nur Gesetzlose Privatsphäre. (Phil Zimmermann) Zu argumentieren, dass Privatsphäre einem egal ist, weil man nichts zu verbergen hat, wäre genauso als würde man sagen, dass einem Redefreiheit egal ist, weil man nichts zu sagen hat. (Edward Snowden) „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“ (Martin Niemöller) Der Vorgang an sich ist lächerlich, da ich nicht im Geringsten irgendetwas mit Verpackungen zu habe. Trotz – oder gerade wegen – dieser offensichtlichen Fehlallokation wird jedoch überdeutlich, was da im Hintergrund an Datenhandel abzulaufen scheint, ohne dass „Lieschen Müller“ auch nur ansatzweise die Dimensionen erfassen kann. Abgesehen davon, dass „Lieschen Müller“ natürlich ohnehin nichts zu verbergen hat (wie oft habe ich den Spruch schon zu hören bekommen ) und offenbar gerne fremdgesteuert wird, das Thema Datenhandel usw. also völlig uninteressant ist und dementsprechend auch keine Rolle im Leben von „Lieschen Müller“ spielt. Ich für meinen Teil habe beide oben genannten Firmen mittels derselben E-Mail kontaktiert (siehe unten). Ich bin gespannt, wie die Antwort ausfällt – falls überhaupt darauf reagiert wird. Sollte dies der Fall und die Antwort von allgemeinem Interesse sein, werde ich sie hier veröffentlichen. (Update 25.12.18: Der weitere Fortgang der Korrespondenz mit B2B – einschließlich einiger SEHR interessanter Antworten – ist in meinem Beitrag Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) – Persilschein Erwägungsgrund 47, Satz 7 (DS-GVO): »Die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Direktwerbung kann als eine einem berechtigten Interesse dienende Verarbeitung betrachtet werden.« – dokumentiert!) An dieser Stelle möchte ich jedoch auf etwas anderes hinaus. Robinsonliste Verbraucherschutz vor unerwünschter Werbung Eine Robinsonliste ist eine Schutzliste mit Kontaktdaten von Personen, die keine unaufgeforderte Werbung erhalten wollen. Sie dienen dem Verbraucherschutz vor unerwünschter Werbung via Briefpost, E-Mail, Mobiltelefon, Festnetztelefon und Telefax. (Wikipedia) Eine vielfach empfohlene Robinsonliste ist die Seite https://www.robinsonliste.de/ Dort wird folgendes erklärt: Der kostenlose Eintrag in die Robinsonliste schützt den Verbraucher besser vor unangeforderten Werbesendungen und Telefonanrufen. Der Abgleich deutscher Werbevermarkter erfolgt verschlüsselt. Verbraucherdaten werden dabei in keinem Fall offen gelegt. Klingt soweit eigentlich ganz gut! Pikant daran sind jedoch folgende Details: Der Bock zum Gärtner!? QUADRESS GmbH alias B2B Smart Data GmbH Das Impressum von robinsonliste.de weist als Zuständigen für Zustellanschrift & Service sowie Administrative Verwaltung ein Unternehmen Namens QUADRESS GmbH aus Bochum aus. Pikanterweise ist oben genannte, Adressdaten übermittelnde B2B Smart Data GmbH nach eigener Aussage aus einem Joint Venture der Firmen marancon Gesellschaft für Marketing, Analyse und Consulting mbH und der QUADRESS GmbH […]
  • 03. November | Irrlehren der Wirtschaftswissenschaft: Geldschöpfung (Debitismus, Geldentstehung / Geldbeschreibungen)
    Auf die Schnelle* nachstehende Verweise auf eine alles in allem lesenswerte Artikelserie eines Blogs Namens „politische analyse“. * Auch ich bin im debitistisch bedingten Hamsterrad gefangen. Zeit ist daher ein kostbares Gut und nicht immer für alles Wünschenswerte ausreichend vorhanden.  Irrlehren der Wirtschaftswissenschaft: Geldschöpfung (Teil 1) Irrlehren der Wirtschaftswissenschaft: Geldschöpfung (Teil 2) Irrlehren der Wirtschaftswissenschaft: Geldschöpfung (Teil 3) . Eine Kernaussage ist: „Kredit ist kein Geld“. Die Geschäftsbanken schaffen kein Geld sondern Kredit. Das bringen die Anhänger dieser Lehre durcheinander und werfen es in Ermangelung analytischer Klarheit in einen Topf. Kredit ist kein Geld. Kredit ist die Voraussetzung für die Auszahlung von Geld oder Bereitstellung von Kapital. Aber das Geld selbst kann die Bank nicht eigenmächtig herstellen. Sie besitzen keine eigene physische Geldherstellung mehr, noch haben sie rechtlichen Zugriff auf die Herstellung physischen Geldes. Sie können es also nicht kraft eigener Hoheit über die Geldherstellung beliebig physisch vermehren, auch wenn das physische, gegenständliche Geld heute nicht mehr eine so große Bedeutung hat. Aber es geht ja in der Fragestellung um die Hoheit über den Geldschaffungsprozess, und der liegt nicht bei den Banken sondern bei Zentralbank und Staat. Ein enorm wichtiger Punkt(!): Die Unterscheidung von „echtem Geld“, dem Bargeld als einziges, gültiges gesetzliches Zahlungsmittel, und dem bloßen Anspruch darauf – ein Anspruch auf Etwas und dieses Etwas selbst können nicht dasselbe sein! Wenn es hart auf hart kommt – das noch Vorhandensein einer Staatsmachtstruktur vorausgesetzt -, sind die vielen schönen „reichmachenden“ digitalen Nullen und Einsen auf dem „virtuellen“ Girokonto das erste, was „ausgebucht“ wird. BARGELD wird plötzlich unglaublich „wertvoll“. Plastikkärtchen werden zu dem zurückgestutzt was sie sind: wertloses Plastik. Beispiel Griechenland: Vereinigte Volksbank: Kundeninformation zur Griechenland-Krise (… Es könnte auch das Szenario eintreten, dass Händler generell keine Karten mehr akzeptieren oder Karten nur noch eingeschränkt oder an ausgewählten Lokationen annehmen, da sie selbst dringend auf Bargeldbestände angewiesen sind.) Kreditekarte.org: Wie kann ich in Griechenland noch bezahlen? (… Allgemein empfiehlt sich die vermehrte Mitnahmen von Bargeld, die Redensart „Nur Bares ist Wahres“ gilt in diesem Sommer mehr denn je. …) Ryanair akzeptiert Bargeld – Die Griechenland-Krise nimmt merkwürdige Züge an. Ausreisende aus Hellas können bei dem irischen Billigflieger ihre Tickets am Schalter nun bar bezahlen. Griechenland – Behandlung nur gegen Bargeld Nicht mit allem aus den Beiträgen der „Irrlehren… 1 – 3“ gehe ich hundertprozentig konform. Bspw. sehe ich in folgendem Absatz einige Gedankenfehler: Für beide aber galt, dass der Kredit mit Sicherheiten hinterlegt sein musste. Diese bestehen in erster Linie in Sachwerten, also Immobilien, Wertpapiere, Produktionsanlagen. Der Kredit gründet sich also auf das Vorhandensein materieller Werte, nicht auf eine Idee wie der Schaffung des Kredits aus dem Vergabeprozess. Er entsteht demnach aus Vorhandenem, bereits Geschaffenem und weitestgehend Schuldenfreiem, was auch die wuchernden Schuldentheorien widerlegt, die Wirtschaftstätigkeit auf das Vorhandensein von Schulden gründet. Insofern ist der Kredit mit der Beleihung von Sachwerten nichts anderes als ein noch nicht vollzogener Verkauf dieser als Sicherheiten hinterlegten Sachwerte. Die als Sicherheiten hinterlegten Sachwerte als bereits Geschaffenes sind nach meinem Verständnis keineswegs weitestgehend schuldenfrei. Jeder „normalübliche“ […]
  • 27. Oktober | Manipulative Suggestivdarstellungen zum Thema CO2 / Treibhausgase (Umwelt, Medien(schelte))
    Suggestivdarstellungen Regelmäßig werden uns in Berichten zu den Themen CO2 und Klimawandel usw. Bilder mit Über- bzw. Unterschriften wie folgende vorgesetzt:   ① Quarks & Co.: Die Rechentricks beim CO2 ② Umweltbundesamt: Fossile Kraftwerke stoßen große Mengen an Treibhausgasen aus ③logo! Kindernachichten des ZDF: Die Schornsteine eines Braunkohlekraftwerkes ④ Bayerischer Rundfunk: Unsichtbare Gefahr – Wie die Treibhausgase entstehen –Kohlendioxid (CO2) wird freigesetzt, wenn Kohle, Gas, Erdöl oder Holz verbrannt werden – zum Beispiel in der Industrie, im Auto- und Flugverkehr, beim Heizen und beim Niederbrennen von Wäldern . Um gleich auf die relevanten, übergeordneten Punkte zu kommen: KÜHLTÜRME SIND KEINE SCHORNSTEINE!! ALLE KLIMADISKUTIERTEN GASE SIND FARBLOS BZW. UNSICHTBAR!! Entschuldigt mein „verschriftliches Geschrei“. Angesicht der permanenten Bombardierung durch unsere „Qualitätsmedien“ und Staatsorgane mit suggestiven / manipulativen Falschdarstellungen steigt mir einfach mitunter die Zornesröte ins Gesicht. Ich gebe ja zu, es gibt Weltbewegenderes. Realitätsfremde Falsch- bzw. Suggestivdarstellungen sind für mich aber auch keine Bagatelle. Ich lasse mich einfach nicht gerne hinters Licht führen! Ihr etwa? Eigentlich spricht obiges ja bereits für sich. Ein klein wenig ausführlicher will ich dennoch werden. Im Detail Bild ① Ein Bild mit eindeutigem Bezug in der Unterschrift auf CO2 zeigt einen qualmenden Auspuff!? CO2 ist ein unsichtbares Gas! CO2 qualmt nicht! Warum wird ausgerechnet ein solch realitätsfremdes Bild verwendet? Inkompetenz / Unbedachtsamkeit des Redakteurs? Genau, und die Erde ist eine Scheibe . Durch diese unmittelbare Verknüpfung eines falschen Bildes mit der „passenden“ Unterschrift wird in den Köpfen ganz bewusst der gewünschte Suggestiveffekt CO2 = qualmend / stinkend eingepflanzt. Die Assoziation ist verankert. Ab jetzt ploppt beim unbedarften Massenkonsumenten beim Begriff CO2 unbewusst gedanklich das Bild des qualmenden Auspuffs auf. Bewusst betriebene, subtile Massenmanipulation, nichts anderes ist das! Bilder ②-④ Noch krasser wird dies bei den Bildern ②-④ deutlich. Insbesondere die bei Bild ③ verwendete Unterschrift „Die Schornsteine eines Braunkohlekraftwerkes“ zur „korrekten Schulung“ unserer Kinderlein ist manipulativ / suggestiv gesehen bestens gelungen. Natürlich sind auf dem Bild auch „echte“ Schornsteine zu sehen. Das ist ja der Trick! Dadurch wurde faktisch nicht gelogen und es ist rein rechtlich nicht zu belangen. Aber auch die weiteren „Bildbeschreibung“ „Fossile Kraftwerke stoßen große Mengen an Treibhausgasen aus“ und „Kohlendioxid (CO2) wird freigesetzt,…“ sind geschickt gewählt. Daher nochmals ganz deutlich: Kühltürme sind keine Schornsteine! Aus den Kühltürmen von Kraftwerken kommt nichts anderes als Wasserdampf! Die eindrucksvollen „Schmutzwolken“ auf den Bildern sind harmloser Wasserdampf! CO2 / Treibhausgase sind unsichtbare Gase! CO2 / Treibhausgase dampfen nicht! Auch hier wieder die ganz einfache Frage: Warum wurden ausgerechnet diese Bilder verwendet? Ich habe 10 Sekunden gebraucht, um bei wikipedia nebenstehendes Bild eines Kohlekraftwerkes ohne dampfenden Kühlturm zu finden. Warum wurde nicht ein solch „sauberes“ Bild benutzt? NICHTS geschieht ohne Grund! Die m.M.n. dahinterstehende Absicht habe ich bereits zu Bild ① erläutert. Nichts anderes steckt auch hinter der Bilder- und Textauswahl ②-④. Bewusst ausgeführte suggestive Manipulation, um unsere Gedanken in die gewünschte Richtung zu lenken. Da nützt es auch nichts, dass im verlinkten logo!-Artikel CO2 als „farb- und geruchlos“ beschrieben wird. Bilder besitzen ungeheure Beeinflussungskraft. Nicht ohne Grund […]
  • 20. Oktober | Neue CO2-Grenzwerte für PKW (Erneuerbare Energien, Umwelt)
    Kurze Vorbemerkungen Nachstehendes lässt die „Klimadiskussion“ bewusst außen vor. Anthropogen – insbesondere durch CO2-Emissionen – verursachter Klimawandel ja oder nein ist hier nicht das Thema. Vorliegender Beitrag soll lediglich die Auswirkungen der von der EU aktuell verabschiedeten neuen CO2-Grenzwerte für Kfz beleuchten. Eckdaten Die Umweltvorgaben für die Autoindustrie sollen strenger werden als bislang geplant. Die EU-Umweltminister haben sich nun auf einen um 35 Prozent geringeren CO2-Ausstoß ab 2030 geeinigt (>>). Folgende Tabelle zeigt herstellerbezogen diejenigen PKW-Modelle (ohne Nutzfahrzeuge) mit der jeweils niedrigsten CO2-Emission im Vergleich zu den derzeit und zukünftig zulässigen CO2-Flottenemissionen. Nicht berücksichtigt wurden Hybride und E-Kfz; bewusst sind nur Modelle mit Verbrennungsmotoren dargestellt (dazu später mehr). Hersteller wie Porsche, Maserati, Ferrari oder auch Land Rover u.e.m. sind nicht aufgeführt; die CO2-Werte dieser Herstellermodelle liegen ohnehin jenseits von Gut und Böse .   Tabelle: Darstellung desjenigen Modells mit der niedrigsten CO2-Emission eines Herstellers im Vergleich zu den zulässigen Flottenemissionen CO2 (nicht berücksichtigt wurden Hybride und E-Kfz) Modell1 Kraftstoff1 Kraftstoffverbrauch (außerorts / innerorts kombiniert) [l/100 km]1 CO2-Emission [g/km]1 Zulässige CO2-Emission „HerstellerFLOTTE“ [g/km]2 derzeit ab 2020 ab 2030 Audi A1 1.0 TFSI ultra Rad 15‘‘-16‘‘ Benzin 4,2 97 130 95 61,75 BMW 1er 116d Diesel 4,3 114 Citroen C3 Blue HDI 75 S&S 83g (15‘‘ Rad) Diesel 3,2 83 Dacia Logan MCV dCi 90 Start & Stop Diesel 3,5 90 Fiat Panda 0,9 8V TA Natural Power 4×2 Erdgas 3,1 85 Ford Focus Limousine 1,5 5-türig ECOnetig – 88g Diesel 3,4 88 Honda Civic 4D MY 18 Diesel 3,4 91 Hyundai i20 (GB) blue 1.1 crdi (15‘‘ Felge) Diesel 3,2 84 Jaguar XE E-Performance Diesel 3,8 99 KIA Niro GDI DCT HEV (16‘‘ Rad) Benzin 3,8 88 Mazda 3, 4/5-Türer Skyactiv-D 105 Diesel 3,8 99 Mercedes Benz A 180 d Diesel 4,5 118 Mini One / Cooper D Diesel 3,8 99 Mitsubishi Space Star 1,0 MPI Plus Benzin 4,0 92 Nissan Micra K 14 1.5 dCi S&S Diesel 3,2 85 Opel Astra K 1.6 Diesel ecoFlex (RG A,B) Diesel 3,4 90 Peugeot 108 VTi 72 Stop & Start Benzin 3,8 86 Renault Clio Energy dCi 110 16‘‘-17‘‘ Diesel 4,0 90 Seat Mii 1.0 Ecofuel Start & Stop (CNG) Erdgas 2,9 83 Skoda Citigo 1,0l CNG Erdgas 2,9 82 smart fortwo coupe Baureihe 453 52 kW Benzin 4,1 93 Suzuki Celerio 1.0 Eco S&S Benzin 3,6 84 Toyota AYGO 1.0 VVT-i Benzin 4,1 95 Volkswagen up! GTI 1,0 TSI Erdgas 2,9 82 Volvo V40 D3 Eco Diesel 3,6 95 Durchschnitt: rd. 92   1„Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch aller PKW, die in Deutschland zum Verkauf angeboten werden (3. Quartal 2018)“ 2 EU-Staaten wollen schärfere CO2-Grenzwerte – VW-Chef droht mit Arbeitsplatz-Abbau . Auslesen der wesentlichen Tabellendaten Die aufgeführten Modelle sind überwiegend der kleinsten Fahrzeugklasse zuzuordnen: Klein- bzw. Kleinstwagen. Weniger Auto ist für einen sinnvollen Alltagsgebrauch kaum möglich (nach Kleinstwagen kommt nur noch KEINwagen ). Insgesamt fast 3/4 der aufgeführten Fahrzeuge werden mit Diesel oder Gas betrieben. Insbesondere sobald das Fahrzeug auch nur eine Spur größer wird (Ford Focus, Honda […]
  • 07. Oktober | Das Ende des Informationsjournalismus (Propaganda und Manipulation usw., Medien(schelte))
    … am Beispiel „Storytelling in der ARD-Griechenlandberichterstattung 2015“, „Ständige Publikumskonferenzöffentlich-rechtlichen Medien e.V. Leipzig 2016“ (>>). Kurze Vorbemerkungen Inhaltsverzeichnis (links zur Originalseite der „Ständigen Publikumskonferenz“) . Das Ende des Informationsjournalismus – Storytelling in der ARD-Griechenlandberichterstattung 2015 . 1 Das Trojanische Pferd . 2 Über griechische Helden, Märchen und Mythen . 3 Was Orwell nicht wusste 3.1 Warum Fakten und rationale Argumente für die politische Meinungsbildung nebensächlich sind 3.2 Wie man mit Wörtern das Gehirn der Wähler verändert 3.3 Wie man durch das Geschichtenerzählen Emotionen und politische Einstellungen steuert 3.4 Warum man Kindheitserinnerungen im Wähler aktivieren sollte 3.5 Weshalb moralische Empörung wirksamer ist als sachliche Auseinandersetzung . 4 Die Konstruktion wünschenswerter Welten . 5 The Hidden Persuaders – Techniken der verdeckten Argumentation 5.1 Verdeckte Argumentation durch die Erzählhaltung des Journalisten 5.2 Verdeckte Argumentation durch die Anwendung rhetorischer Strategien 5.2.1 Strohmann 5.2.2 Autoritätsargument 5.2.3 Bandwagon-Argument 5.2.4 Gefühlsappell 5.2.5 Innuendo 5.3 Verdeckte Argumentation durch interessengeleitetes Framing 5.4 Verdeckte Argumentation durch semantische, visuelle und auditive Frame-Trigger . ——————– PDF zum Herunterladen: Das Ende des Informationsjournalismus Bei mir hier nur „auf die Schnelle“, ohne viel eigenes Zutun, da ich etwas „zeitknapp“ bin. Die gesamte Ausarbeitung ist ziemlich umfangreich. Aber wie das so ist im Leben, wirklich Lohnenswertes gibt es nicht umsonst. In diesem Fall kostet es Lesearbeit, der Lohn ist Aufklärung über manipulative, propagandistische Berichterstattungen usw. Folgend lediglich ein paar wenige Ausschnitte / Zitate zum schmackhaft machen. Kurz garniert mit vergleichenden Passagen aus Hitlers „Mein Kampf“, zur Verdeutlichung meiner Ansicht, dass … » … meiner Meinung nach das Buch in jeder Schule Pflichtlektüre werden sollte. Ich kann mir kaum ein besseres, abschreckendes (!!) Beispiel über Propaganda und die Beeinflussung der Massen – aka Bevölkerung – vorstellen. … Das Buch könnte hinsichtlich Propaganda daher erstklassig als abschreckendes bzw. sensibilisierendes Lehrmaterial dienen. Möglicherweise ist genau das aber gar nicht gewünscht? Die Masse muss schließlich auch heute noch propagandistisch „bearbeitet“ werden. « … sowie einer eigener Erfahrung mit der ARD hinsichtlich „Fake News – plusminus über die Vitamin D Versorgung in Deutschland“. Ausschnitte / Zitate 2006 endet die Expertentagung der Bertelsmann Stiftung zu strategischer Regierungskommunikation mit der Empfehlung, u. a. nach dem Vorbild der USA, Großbritanniens, aber auch Dänemarks unter Anders Fogh Rasmussen verstärkt auf sog. Spin-Doktoren zu setzen und damit einen professionellen Mitarbeiterstab aufzubauen, der geschult ist in „Kommunikationsstrategien“. Ausdrücklich hervorgehoben wird in diesem Zusammenhang „methodisches Know-How“ auf den Feldern „Storytelling“ und dem „sprachlichen Framing“. . Dabei beruft man sich auf die Forschungsarbeiten des US-amerikanischen Linguisten George Lakoff über politische Kommunikationsstrategien zur Veränderung mentaler Konzepte der Bevölkerung. Statt im irrtümlichen Glauben an eine vernunftbasierte Rationalität des Wählers auf Faktenvermittlung zu setzen, müsse politische Kommunikation stärker die unbewussten, emotionserzeugenden Wahrnehmungs- und Beurteilungsmuster der Wähler fokussieren. » (Hitlers „Mein Kampf“): Die Aufgabe der Propaganda liegt nicht in einer wissenschaftlichen Ausbildung des einzelnen, sondern in einem Hinweisen der Masse auf bestimmte Tatsachen, Vorgänge, Notwendigkeiten usw., deren Bedeutung dadurch erst in den Gesichtskreis der Masse gerückt werden soll. … so muß ihr Wirken auch immer mehr auf das Gefühl gerichtet sein und nur […]
  • 15. September | Das „System Debitismus“ beeinflussende Faktoren (Debitismus)
    Vorbemerkungen Ich wollte schon immer mal meine persönliche Bewertung einiger Punkte hinsichtlich ihrer Wirkungsweise im und auf das debitistische System zusammenstellen (auch wenn’s keinen interessiert ) – was mit vorliegendem Beitrag nun geschehen ist. Die *pdf-Version könnt ihr HIER einsehen. Debitismus kurz vorgestellt Wie mehrfach aufgezeigt, leben wir in einem debitistischen (alias kapitalistischen) Wirtschafssystem. Grundwissen darüber, wird an dieser Stelle vorausgesetzt (ich kann nicht jedes Mal bei Adam und Eva anfangen ). Ein Kernsatz zur Systembeschreibung lautet: “Der Kapitalismus ist ein Kettenbrief-System. Er lebt vom Schneeball-Effekt. Im Kapitalismus müssen immer neue Schulden gemacht werden, um die alten Schulden bedienbar zu halten.“ Bestehende Schulden müssen permanent beglichen werden. Die unablässige Generierung von neuen Schulden ist daher das Fundament zum Funktionieren des Systems. Dabei muss die Summe der im Zeitraum X neu geschaffenen Schulden unbedingt größer sein, als die in diesem Zeitraum zurück zu zahlende Schuldensumme (= zusätzliche Schulden netto). Nur der zusätzliche Schuldenanteil steht zum zusätzlichen Wirtschaften frei zur Verfügung (zusätzliches / gesteigertes BIP). Schuldner- / Kreditnehmerkategorien Die Schulden- bzw. Kreditnehmer lassen sich grundsätzlich in vier Kategorien einteilen: Zentralmacht / Staatsmacht (>) Unternehmen / Selbständige (Kioskbetreiber, Ingenieurbüros, KFZ-Hersteller, Baufirmen usw. usf.) (>) Privatpersonen (Arbeitnehmer, Angestellte, Staatbedienstete usw.) (>) Banken / Kreditinstitute (>) Wichtig (!!) hierbei ist die „funktionsbezogene“ Staffelung der Kreditnehmergruppen. Diese sieht prinzipiell wie folgt aus: Kategorie / Gruppe Status „Funktion“ Bemerkungen 1.   Zentralmacht / Staatsmacht Arbeit- geber Primärer Kreditnehmer Zwingend erforderlich Vorfinanzierung zur Errichtung und zum Erhalt der Macht (>>); Prägnantes Beispiel: Bundesbesoldungsgesetz: „Dienstbezüge … werden monatlich im Voraus gezahlt“. Einnahmen: Steuern / Abgaben ==>  1.1 (3.) Privatpersonen: Staatsbedienstete Arbeit- nehmer Sekundäre Kreditnehmer Kreditaufnahme ist nur auf Basis der vom primären Kreditnehmer „1. Zentralmacht / Staatsmacht“ bezahlten Gehälter möglich!! Einnahmen: Gehalt 2.   Unternehmen / Selbstständige Arbeit- geber Primäre Kreditnehmer Vorfinanzierung von Produktionsstätten und -materialien, Steuern / Abgaben, Gehälter (inkl. staatliche Steuern–/ Abgaben etc. der Arbeitnehmer), usw. mit dem Ziel der Gewinngenerierung (andernfalls droht auf absehbare Zeit die Pleite). Ohne die vorangehende Verschuldung der Unternehmen / Selbstständigen ist die „sekundäre“ Verschuldung von Arbeitnehmern nicht möglich!! Einnahmen: Verkaufserlöse von was auch immer ==> 2.1 (3.) Privatpersonen: Arbeitnehmer Arbeit- nehmer Sekundäre Kreditnehmer Kreditaufnahme ist nur auf Basis der vom primären Kreditnehmer „2. Unternehmen“ bezahlten Gehälter möglich!! Einnahmen: Gehalt Allgemeines zu Nachstehendem Das „System Debitismus“ ist ein stark dynamisches. Unzählige Faktoren beeinflussen die Fähigkeit und den Willen überhaupt neue Schulden aufzunehmen bzw. aufnehmen zu können und diese auch begleichen zu können. Einige dieser Faktoren möchte ich im Folgenden auf ihre „Wirkungsweise“ bewerten. Wobei ich bei nachstehenden Auflistungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe. Auch kann ich die einzelnen Punkte nicht wirklich detailliert ausarbeiten, obwohl dies stellenweise absolut angebracht wäre; das würde einfach den Rahmen sprengen. Ich muss mich auf allgemeine Erläuterungen zum allgemeinen Verständnis beschränken! Manche Punkte lassen sich nur schwer voneinander abgrenzen und müssten eigentlich im Paket betrachtet werden; aber auch das würde zu weit führen. Außerdem gebe ich meine Sicht der Dinge wieder; davon abweichende Meinungen sind zumindest teilweise zulässig . Ich gebe jedoch zu bedenken (!!), dass es sich um eine Bewertung […]
  • 02. September | Erneuerbare Energien: Dunkelflauten existieren nicht (Erneuerbare Energien, Propaganda und Manipulation usw., Umwelt)
    Vorbemerkungen / Worum geht’s? Rein zufällig – wirklich ohne Suchvorsatz – bin ich über das Bildungsmaterial „Umweltfreundlich Energie erzeugen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gestolpert. Das BMU stellt zu diesem Thema zwei Hefte für die Altersstufe Sekundarstufe zur Verfügung. Beide Hefte wurden bereits im Jahr 2013 veröffentlicht und werden nicht mehr aktualisiert, sind zu „Bildungszwecken“ aber immer noch abrufbar. Zum einen ein Schülerheft, zum anderen ein auf dieses Schülerheft bezogene Lehrerheft: Umweltfreundlich Energie erzeugen (Schülerheft/SEK) Umweltfreundlich Energie erzeugen (Lehrerheft/SEK) Zielgruppen sind die Sekundarstufe I und II (siehe hier), also einschließlich Realschulen, Gymnasien, Berufsfachschulen, Fachoberschulen! Ein einigermaßen gehobenes Verstädnispotential kann demnach unterstellt werden!! Da aus dem Jahr 2013 stammend, sind die enthaltenen Angaben / Daten z. T. natürlich nicht mehr aktuell. Unabhängig davon, kann man m. E. aber sehr gut die systemische Manipulation erkennen, mit denen unser Nachwuchs – und die Lehrkräfte – im vorliegenden Fall „erzieherisch“ bearbeitet werden. Exakt dies, will ich im Folgenden anhand einiger ausgewählter Beispiele verdeutlichen. P. S.: Wer sich erst noch in die Grundlagen zur Thematik „Erneuerbare Energien“ einlesen muss, kann mit meiner Blog-Kategorie „Erneuerbare Energien“ beginnen und von da aus die generell dringend empfohlene Eigenrecherche starten. Für Nachstehendes setze ich jedenfalls eine gewisse (kritische) Einarbeitung in das Thema als gegeben voraus; ich kann nicht jedesmal bei Null anfangen . Zudem setze ich zumindest ein „Querlesen“ der beiden Hefte voraus! Anders geht es nicht! Lernziele Die Lernziele werden im Lehrerheft u. a. wie folgt definiert: Man muss die Alternativen zum Erdöl, zur Kohle und zu anderen fossilen Energieträgern ebenso wie zur Atomkraft differenziert bewerten können, um mögliche Wege für eine zukunftsfähige Energieversorgung beurteilen zu können. Hehre Ziele! Um „mögliche Wege“ aufzeigen und objektiv „beurteilen“ zu können, müssen die „Alternativen“ jedoch faktengetreu und in allen Facetten dargestellt werden! Andernfalls handelt es sich nicht um eine „differenzierte Bewertungsgrundlage“, sondern um vorgabengesteuerte Meinungsmanipulation.. Dunkelflauten existieren nicht Sucht man in den Heften folgende elementare Begriffe für die „differenzierte Bewertung einer zukünftsfähigen Energieversorgung“, erhält man nachstehende Ergebnisse: Suchwort . Vorkommen . • Dunkel In beiden Heften kein Vorkommen. • Flaute In beiden Heften kein Vorkommen. • Dunkelflaute In beiden Heften kein Vorkommen. (Ob dieser zusammengesetzte Begriff im Jahr 2013 bereits existierte, entzieht sich meiner Kenntnis. Die einzelnen Worte aber ganz sicher.) • Windstille / Windflaute In beiden Heften kein Vorkommen. • Nachts Kein Vorkommen im Schülerheft. Im Lehrerheft wird auf Seite 32 immerhin auf das Offensichtliche hingewiesen, nämlich dass Nachts mit Photovoltaik kein Strom erzeugt wird. Zwei Absätze darunter wird jedoch sogleich relativiert: „Der Energiebedarf … ist also nachts gering (nur Straßenbeleuchtung, Heizungen, Kühlgeräte …).“ Bei einem auch damals schon eruierbaren nächtlichen Energiebedarf – bzw. eigentlich ja „Strombedarf“- von ca. 55 GW bis 65 GW von „gering“ zu sprechen ist, mit Verlaub, Verarsche! Zum Vergleich: Strombedarf tagsüber: ca. 65 GW bis 75 GW. • keine Sonne In beiden Heften kein Vorkommen. • Residuallast In beiden Heften kein Vorkommen. • Volllaststunde In beiden Heften kein Vorkommen. Wahrscheinlich habe ich noch einiges Wichtiges vergessen. Es wird jedoch auch so schon […]
  • 25. August | Klimakiller menschlicher Körper (Umwelt, Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Heizung Mensch Ein durchschnittlich großer Mensch gibt bei leichter Tätigkeit einen Wärmestrom von ungefähr 120 W ab (>>) (das entspricht – als grober Vergleichsrichtwert – in etwa der Leistung eines neueren Kühlschranks (>>)). Damit ergibt sich pro Tag und Mensch eine abgegebene Wärmemenge von ungefähr 2,9 kWh pro Tag (d). Babys / Kinder und ältere Menschen werden weniger Wärmeenergie erzeugen. Nehmen wir also als Durchschnittswert für alle Menschen auf der Erde einfach mal willkürlich 2,5 kWh/d an. Es ergeben sich für den aktuellen … … Stand der Weltbevölkerung von abgerundet aktuell 7,6 Mrd. Menschen (>>) insg. folgende Wärmeabgaben: Wärmeabgabe pro Tag (d):   19,00 Terawattstunden (TWh) Wärmeabgabe pro Jahr (y):  6.935 Terawattstunden (TWh) Zum Vergleich: 1.) Der Gesamtenergieverbrauch der BRD lag im Jahr 2016 bei rd. 2.500 TWh (>>). Die von den Körpern der gesamten Menschheit abgegebene Wärmemenge pro Jahr ist demnach ca. 2,7 mal so hoch! Beeindruckend! 2.) Die weltgrößte Kernenergieanlage, das Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa in Japan, würde, wenn es denn Laufen würde (>>), eine thermische Leistung von 24.317 Megawatt (MW) bzw. 0,0243 TW „erzeugen“. Daraus ergibt sich für diese Anlage ein … … Wärmestrom pro Tag von  0,584 TWh … Wärmestrom pro Jahr von 213,02 TWh Die von allen menschlichen Körpern auf der Erde insgesamt „produzierte“ Menge an Wärmeenergie entspricht – grob gesagt – der Wärmeenergie von 33 Stück dieser weltgrößten Kernenergieanlage. Das mit Abstand größte, klimatisch wirksame, einzelne globale Heizkraftwerk ist der menschliche Körper in seiner Gesamtheit aller Menschen . CO2? Methan? Vergesst es!! Der Mega-Ofen Mensch heizt die Erde auf; Klimakiller Nummer eins ist der menschliche Körper . Kein Scherz Obige Vergleichsrechnungen sind natürlich alles andere als eine wissenschaftlich fundierte Betrachtungen. Die innewohnenden, prinzipielle Aussagen sollte man jedoch nicht leichtfertig abtun. Wasserdampf im „Erdkessel“ Jeder Energieumwandlungsprozeß erzeugt Wärme. Heizen, Kühlschränke, Beleuchtung, KFZ, PC / Server, Lebenserhaltung des menschlichen Körpers (Kochen, Nahrungsanbau usw.), Duschen, Bauen (Maschinen, Schweißen etc.), Fernsehen, Stahlherstellung, Rohstoffabbau, Energiegewinnung / Stromerzeugung, Hochspannungsleitungen, Akkus laden, Lagerfeuer, usw., usf, etc. pp, all dies sind letztlich „thermische Prozesse“, welche Wärme in die Umgebung abgeben. Mal mehr, mal weniger, mal nur minimal, mal nur ín homoöpathischen Größenordnungen, aber sie geben Wärme ab: in der Summe, weltweit, gigantische Mengen! Das Energieeinsparpotenzial der Nutzung industrieller Abwärme wird für die BRD auf 125 Terawattstunden (TWh) im Prozesstemperaturbereich ab 60 °C geschätzt. (>>) (Anm.: das sind sind nur die möglichen EINSPARUNGEN für eine spezielle Sparte für eine spezielle Randbedingung, nicht die insgesamt tatsächlich abgeführte Menge an Abwärme(!); die wird um ein VIELFACHES höher liegen) Worauf ich hinaus will, verdeutlicht der Artikel „Wie Wasserdampf die Erwärmung verstärkt“: Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen. Und dies wiederum führt zu einer positiven Rückkopplung von Temperaturänderungen. … Zwei Drittel des natürlichen Treibhauseffekts werden durch den Wasserdampf hervorgerufen. Diese Aussage beschreibt zwar den natürlichen Treibhauseffekt, im Weiteren des Artikels wird jedoch die gewichtige Rolle von Wasserdampf für den gesamten, erderwärmenden Treibhauseffekt erläutert. Ein enorm wichtiger Faktor – zwar kein alleiniger „Killer“, aber eben doch sehr bedeutsam – innerhalb der ganzen Erderwärmungsthematik ist somit einfach nur […]
  • 19. August | Hitler: „Mein Kampf“ (Propaganda und Manipulation usw.)
    Vorbemerkungen Nach meinem Verständnis ist ADOLF HITLER / MEIN KAMPF gemäß Rechtslage nicht verboten; Durchsicht, Wiedergabe / Zitierungen usw. sind zulässig. Nichts liegt mir ferner, als die dem Buch zu Grunde liegende Ideologie zu verherrlichen oder auch nur ansatzweise zu befürworten!! Die Gründe, das Buch aus der Mottenkiste zu holen und an dieser Stelle auszugsweise wiederzugeben, sind für mich folgende: Meiner Meinung nach sollte das Buch in jeder Schule Pflichtlektüre werden (wobei ich diesbzgl. zugegebenermaßen nicht auf dem neusten Stand bin; im Netz gibt es dazu jedenfalls keine erschöpfenden Informationen). Ich kann mir kaum ein besseres, abschreckendes(!!) Beispiel über Propaganda und die Beeinflussung der Massen – aka Bevölkerung – vorstellen. Insbesondere sollte es jeder rechter Dumpfbacke bzw. den Anhängern der Hitler‘schen Ideologie vorgesetzt werden, damit die mal kapieren, wie Hitler tatsächlich über sein „Gefolge“ dachte. Er beschreibt die Masse – und damit exakt diejenigen, die ihm letztlich gefolgt sind – z.B. als „beschränkt aufnahmefähig“, „mit kleinem Verständnis“ und „großer Vergesslichkeit“; nicht gerade positive Attribute. Wie blöd muss man eigentlich sein, jemandem ideologisch zu folgen, der einen für dermaßen beschränkt hält? An den von Hitler beschriebenen, grundlegenden Propaganda-Mechanismen hat sich m. E. bis heute nichts geändert; sie funktionieren weiterhin. Das Buch könnte hinsichtlich Propaganda daher erstklassig als abschreckendes bzw. sensibilisierendes Lehrmaterial dienen. Möglicherweise ist genau das aber gar nicht gewünscht? Die Masse muss schließlich auch heute noch propagandistisch „bearbeitet“ werden . Das Buch ist grottenschlecht geschrieben (ein Telefonbuch ist spannender ) und verdammt lang. Es war mir daher unmöglich, alles im Detail durchzusehen (nur Masochisten schaffen das ). Ich habe jedoch versucht, alles Relevante, was das Thema Propaganda betrifft, bzw. zur diesbzgl. Erhellung beitragen kann, zu erfassen – und nur darum geht es hier! Die textlichen Hervorhebungen im Folgenden stammen von mir. Du musst deinen Feind kennen, um ihn besiegen zu können. (sinngemäß nach Sunzi >>) Ausgewählte Auszüge aus: ADOLF HITLER / MEIN KAMPF Erster Band [3.Kapitel] Was wir immer mit dem Worte „öffentliche Meinung“ bezeichnen, beruht nur zu einem kleinsten Teile auf selbstgewonnenen Erfahrungen oder gar Erkenntnissen der einzelnen, zum größten Teil dagegen auf der Vorstellung, die durch eine oft ganz unendlich eindringliche und beharrliche Art von sogenannter „Aufklärung“ hervorgerufen wird. So wie die konfessionelle Einstellung das Ergebnis der Erziehung ist und nur das religiöse Bedürfnis an sich im Innern des Menschen schlummert, so stellt auch die politische Meinung der Masse nur das Endresultat einer manchmal ganz unglaublich zähen und gründlichen Bearbeitung von Seele und Verstand dar. Der weitaus gewaltigste Anteil an der politischen „Erziehung“, die man in diesem Falle mit dem Wort Propaganda sehr treffend bezeichnet, fällt auf das Konto der Presse. Sie besorgt in erster Linie diese „Aufklärungsarbeit“ und stellt damit eine Art von Schule für die Erwachsenen dar. [6.Kapitel] Die zweite Frage von geradezu ausschlaggebender Bedeutung war folgende: An wen hat sich die Propaganda zu wenden? An die wissenschaftliche Intelligenz oder an die weniger gebildete Masse? Sie hat sich ewig nur an die Masse zu richten! Für die Intelligenz, oder was sich heute leider häufig so nennt, […]
  • 18. August | Bücher: Besitzer / Nutzer, NICHT Eigentümer (Privatsphäre? 1984!, Medien(schelte), Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Auf die Schnelle dies: Gemäß Amazon Lizenzvereinbarung gilt hinsichtlich „E-Books“ folgendes: Nach dem Download digitaler Inhalte durch Sie … gewährt Ihnen der Anbieter von Inhalten ein nicht-ausschließliches Recht, diese digitalen Inhalte ausschließlich für die persönliche, nichtgewerbliche Nutzung durch Sie unbegrenzt viele Male anzusehen, zu nutzen und anzuzeigen, und zwar ausschließlich auf dem Kindle, einer Lese-App oder wie dies im Rahmen des Service anderweitig zulässig ist und nur auf so vielen Kindle-Geräten oder anderen Geräten, wie dies im Kindle Store angegeben wurde. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden Ihnen digitale Inhalte durch den Anbieter von Inhalten lizensiert, nicht aber verkauft. … Halten Sie eine Bedingung dieser Vereinbarung nicht ein, so enden Ihre Rechte aus dieser Vereinbarung automatisch. Bei einer solchen Beendigung haben Sie jede Nutzung der Software einzustellen und Amazon kann Ihnen den Zugang zu dem Service oder zu digitalen Inhalten ohne Erstattung von Entgelten sofort sperren. Personenbezogenes Nutzungs- bzw. besitzrecht! KEINE Eigentumsübertragung! Verleihen oder gebraucht weiterverkaufen verboten! Nebenbei erhalten Amazon & Co. weitere Bausteinchen zur Komplettierung des Personenprofils („Ich bin, was ich lese“). Es lebe die Digitalisierung: Gängelung leicht gemacht! Wenn ich Verschwörungstheoretiker wäre – was ich natürlich nicht bin -, könnte ich evtl. der Mutmaßung erliegen, dass die Digitalisierung von geneigter Seite u.a. deshalb so vehement voran getrieben wird, um die Schäfchen noch effektiver kontrollieren oder zumindest in die „richtige“ Richtung beeinflussen zu können. Es lebe die Digitalisierung: Den Gängelnden wird es zu leicht gemacht!!!!!!! . P.S.: Ich habe es in langjährigen Selbstversuchen empirisch nachgewiesen: Bücher im Buchladen zu kaufen schadet nicht der Gesundheit! Der lokale Einzelhandel wird unterstützt, die Datenkraken gehen leer aus: Win-Win-Situation. Aber wer macht sich heutzutage schon noch Gedanken über solche Nichtigkeiten?!?!   Post Views: 75
  • 10. August | Verlagskonzerne und ihr Märchen von der Pressefreiheit (Propaganda und Manipulation usw., Medien(schelte))
    Vorbemerkungen Definition „Pressefreiheit“: „Pressefreiheit“ wird allgemein meist als äußere Unabhängigkeit von Einfluss und Weisungen auf das Medium verstanden. Innere Pressefreiheit meint dagegen besonders im deutschen Sprachraum die Unabhängigkeit des einzelnen Journalisten und Redakteurs von inhaltlichen oder politischen Beschränkungen seiner Arbeit und Meinungsäußerung durch Chefredakteur, Herausgeber, Verleger oder Eigentümer des Mediums innerhalb seines Arbeitsumfeldes, also im Innenverhältnis des Medienunternehmens. (>>) Verlagskonzerne und ihr Märchen von der Pressefreiheit ist der Titel eines im Folgenden verlinkten Schriftstückes. Zugleich kann es m. E. aber auch als allgemeine Situationsbeschreibung des Presse- bzw. Journalistenmarktes verstanden werden. Neben vorgenanntem Schriftstück wird ein Blick auf das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) geworfen; über das ich dann auf die Katholische Journalistenschule, Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e. V. (ifp) gestoßen bin. Ob die vorgefundenen Struktur(-Bruchstücke) dem eigenen Bild von „Pressefreiheit“ entsprechen, muss letztlich natürlich jeder für sich selbst beurteilen. Meine persönliche, negative Grundhaltung zum überwiegenden Teil der Presse- / Medien- / Journalistenlandschaft wurde jedenfalls mal wieder bestätigt. Wenn man Medienkritik betreibt […] werden die jeweiligen Leute oft sehr wütend. Sie sagen dann ganz richtig: “Niemand sagt mir jemals, was ich zu schreiben habe. Ich schreibe alles, was ich will. Dieses ganze Geschwätz über Druck und Einschränkungen ist Unfug, weil keiner je irgendwelchen Druck auf mich ausübt.” Und das ist völlig richtig, nur daß es hier um etwas ganz anderes geht, nämlich um die Tatsache, daß sie ihre Position gar nicht inne hätten, wenn sie nicht vorher schon unter Beweis gestellt hätten, daß niemand ihnen sagen muß, was sie schreiben sollen. Es ist längst klar, daß sie das genau wissen. Wenn sie sich als angehende Reporter für die verkehrte Art von Geschichten interessiert hätten, hätten sie es nie zu Positionen gebracht, in denen sie sagen können, was sie wollen. (Noam Chomsky aus „Der Mythos der freien Presse“) An dieser Stelle noch schnell der Verweis auf zwei weitere Beiträge, in denen ich vorliegende Thematik bereits aufgegriffen habe: Die Propaganda-Matrix | Systemimmanente Zensur Datenhandel in Deutschland / Überwachung / Zensur(potential)   Verlagskonzerne und ihr Märchen von der Pressefreiheit Link: Verlagskonzerne und ihr Märchen von der Pressefreiheit Anmerkungen: Copyright verletzende Zitate oder auszugsweises Wiedergeben spar ich mir vorsorglich. Ihr müsst also tatsächlich den Link bemühen. Ich gehe keineswegs mit allen Aussagen dieses „Working Papers“ konform. Die Grundausrichtung, „den Neoliberalismus„ pauschal als Ursache allen Übels darzustellen, ist mir zu undifferenziert. Und bspw. „Wer beherrscht den Pressemarkt?“ mit Vermögensangaben zu beleuchten ist mir einfach zu platt. Man merkt quasi mit jedem Satz, dass auch diese Autorin noch nichts von Debitismus gehört hat. Bspw. Privatisierung bzw. Privateigentum ist kein Teufelswerk, sondern eine unabdingbare Voraussetzung zum Funktionieren des debitistischen Systems. Ich entnehme dem „Working Paper“ – „zwischen den Zeilen“ – eine von mir nicht befürwortbare Geisteshaltung, welche wahrscheinlich auch die („Semi“)Privatisierungen der Post, der Telekom und der Bahn als „Neoliberalismus“ eingestuft hat. Das ist jedoch nicht das eigentliche Beitragsthema und wird daher nicht weiter vertieft. Es sollte jedoch im „Hinterkopf“ behalten werden; auch Mainstream kritisierende Texte sind kritisch zu lesen. Alles in allem ist das Schriftstück trotzdem lesenswert. Man […]
  • 30. Juli | DER MYTHOS DER TAUSCHWIRTSCHAFT (Debitismus, Geldentstehung / Geldbeschreibungen)
    Vorbemerkungen Bei der aktuellen Hitzewelle hat sich mein Denkapparat verabschiedet ; eigene Hirnanstrengungen sind nur noch begrenzt möglich . Für den vorliegenden Beitrag mach ich es mir daher „gezwungenermaßen“ etwas einfacher, und gebe im Wesentlichen lediglich den gefundenen Artikel „DER MYTHOS DER TAUSCHWIRTSCHAFT“ wieder. Der Begriff „Tauschwirtschaft“ ist streng genommen ein „ungewolltes“ Oxymoron. Die Bedeutung der beiden Wortbestandteile „Tausch“ und „Wirtschaft“ schließen einander aus. Wie soll mit „Tauschvorgängen“ wirklich „gewirtschaftet“ werden? Getauscht werden können nur Güter in einem sehr eng begrenzten Individuenkreis. Das hat nichts mit Wirtschaften zu tun! Sobald „Geld“ die Bühne betritt – Mythos „Tauscherleichterung“ – hat zuvor bereits eine Herrschaftsmacht die Bühne betreten. Dann beginnt machterzwungen zwar das „Spiel Wirtschaften“. Das hat dann aber überhaupt nichts mehr „Tauschen“ zu tun! Exakt dies beschreibt untenstehender Artikel. Ein mir unbekannter Joachim Weiß hat diesen Artikel bei Facebook veröffentlicht. Er beschreibt recht unverblümt – was voll meinen Geschmack trifft (!!), Rücksichtnahme ist bei dem Thema fehl am Platz  – die debitistischen Grundprinzipien. Tauschwirtschaft wird als das dargestellt, was sie ist: ein Fake! Den ein oder anderen Punkt kann man im Detail sicher anders sehen – zu den kurz erwähnten Bitcoins bspw., bin ich mir nicht so sicher, ob er richtig liegt – die Grundaussagen sind m. E. jedoch zutreffend. Der unten wiedergegeben Text entspricht zu 100 % dem Original. Ich habe mir lediglich erlaubt, einige, aus meiner Sicht, relevante Passagen hervorzuheben und / oder mit [eigenen Kommentaren] und / oder Links zu versehen. Noch etwas vor Durchsicht des Artikels: Ohnmacht Das Schriftstück wurde bereits von einem anderen Blog aufgegriffen. Der Blogbetreiber leitet das Thema u. a. mit folgenden Fragestellungen ein: Was mir allerdings fehlt, ist, was zu ändern wäre. Am Ende hält er dem Giralgeld weiter die Stange, ohne weitere Optimierungen für das Volk, und verurteilt zudem die möglichen alternativen Regionalgelder. Was ist hierzu Eure Meinung? 1.) Für mich ist das der typische „Hilfeschrei“ bei Konfrontation mit dem Thema – in diesem Fall wohltuend unaufgeregt. Ohnmacht macht sich breit! Das kann einfach nicht sein! Lösungen werden händeringend gesucht! DOCH, das kann sein! EINEN (sehr theoretischen) Lösungsansatz gäbe es doch! Weltweit, unter Beteiligung aller Staaten und Menschen, mit allem bei oder nahe Null beginnen; ähnlich wie in der BRD nach dem 2. Weltkrieg mit der durchgeführten Währungsreform. Der kontrollierte, künstlich herbeigeführte Start eines NEUEN debitistischen Durchlaufs, noch bevor der alte alles verschlingend in sich zusammenbricht; das wäre theoretisch möglich. Daraus wird natürlich nichts; die Menschheit „löst“ ihre (debitistischen) Probleme seit jeher lieber auf andere Weise. Es gibt keine Lösung! Es gibt kein „lasst uns dies und das machen, dann wird das System gerettet“. Zu beginnen, die Rolle der Staatsmacht und ihrer Apologeten richtig einzuordnen, wäre aus meiner Sicht jedoch schon mal ein Anfang. Es könnten sich evtl. ein paar Stellschrauben ergeben, durch die eine längerwährende Ausdehnung des gerade stattfindenden debitistischen Durchlaufs erreicht werden könnte (keine Rettung, aber immerhin eine Streckung!) Absolut illusorisch, ich weiß! Denn das müsste mehr oder weniger gesellschaftsdurchdringend weltweit geschehen! Völlig unrealistisch! Ich schreibe trotzdem unverdrossen weiter . […]
  • 22. Juli | Solar- und Windenergie führende Stromquellen im ersten Halbjahr 2018 (Erneuerbare Energien, Propaganda und Manipulation usw., Medien(schelte))
    Vorbemerkungen Es tut mir leid, dass ich schon wieder auf dem Thema „Solar- und Windenergie“ herumreiten muss! ; und das der Beitrag wieder mal umfangreicher wurde, als geplant . Suggestionsmeldungen wie diese vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE „Solar- und Windenergie führende Stromquellen im ersten Halbjahr 2018“ provozieren dies jedoch geradezu. Dem unbedarften Leser wird mit solchen „Nachrichten“ – ein weiteres Exemplar findet ihr unten unter „Nachrichtenlage“ – das goldene erneuerbare Energien Zeitalter vorgegaukelt. Und dies meiner bescheidenen Meinung nach mit vollem Vorsatz! Was diese Meldung mit „jemandem etwas durch Täuschung suggerieren, glauben machen“ (>>) zu tun hat, will ich nachstehend nochmals deutlich machen! Zur Verständniserleichterung muss ich dafür allerdings leider etwas ausholen: Das graue halbe Jahr Gemeinsam produzierten Solar- und Windenergieanlagen im ersten Halbjahr 2018 ca. 77,5 TWh gegenüber 67,8 TWh im ersten Halbjahr 2017. Sie liegen damit auf dem ersten Platz der Stromquellen und konnten mehr Strom als die Braunkohle (66,7 TWh) erzeugen. Isoliert betrachtet wird diese Aussage vollkommen korrekt sein. Im für die Stromerzeugung aus „Solar- und Windenergie“ zwingend zu betrachtenden größeren Kontext jedoch, gleicht sie einer Nichtaussage. Genauso gut könnte ich vermelden … Gemeinsam produzierten Tag (hell / weiß) und Nacht (dunkel / schwarz) im ersten Halbjahr 2018 ein insgesamt graues halbes Jahr. … und jeder würde sich, ob der Unsinnigkeit dieser Aussage, an den Kopf greifen und mich zur Recht für „Reif für die Klapse“ halten. Die nicht berücksichtigte zeitliche Verteilung ist das Entscheidende! Hierdurch ergeben sich zwei „Extremwertzustände„: eben Tag = hell und Nacht = dunkel. Banal, aber elementar! Denn obwohl es die Hälfte der Zeit hell ist, müssen wir bspw. die Beleuchtung für den „Extremzustand“ Nacht planen und vorhalten – auch wenn sie die Hälfte der Zeit gar nicht benötigt wird. Was hat diese stupide Analogie mit der Stromerzeugung aus „Solar- und Windenergie“ zu tun? Sehr, sehr viel! Alles!! Extremwertzustände bei der Stromerzeugung aus „Solar- und Windenergie“ Die gemeldete, gemeinsam produzierte „Strommenge“ von ca. 77,5 TWh und die Steigerung derselben um 12,2 % im Vergleich zum Vorjahr sind zweifelsohne erwähnenswerte Aspekte. Exakt wie bei meinem dümmlichen Tag / Nacht Beispiel oben, ist jedoch auch hier die zeitliche Verteilung das eigentlich Entscheidende, nicht die Gesamtmenge (grau). „Extremwertzustände“ sind die systembestimmenden Zwangspunkte! Zeiträume mit weniger als 5 Gigawatt Dauerleistung – also noch nicht mal 1/10 der benötigten Leistung – aus „Solar- und Windenergie“ (jeweils ungefähr von 20:00 Uhr abends bis 6:00 Uhr morgens; 10 Std. lang!!): 03./04.07.18, 04./05.07.18, 10./11.07.18, 11./12.07.18, 14./15.07.18, 15./16.07.18, 16./17.07.18 Wie nebenstehende Graphik zeigt (Quelle: „Agorameter“), gab es allein vom 01.07.2018 bis 19.07.2018 sieben solcher „Extremwertzustände“. In diesen Zeiträumen, von jeweils ca. 20:00 Uhr abends bis 6:00 Uhr morgens – 10 Stunden lang! -, wurden weniger als 5 Gigawatt Dauerleistung generiert; dies entspricht noch nicht mal 1/10 der benötigten Leistung. Bei einigen (kurzzeitigen) extremen „Extremwertzuständen“  lag der Leistungswert sogar nahe Null. Für dergleichen „Extremwertezustände“ – die regelmäßig auftreten und auch in Zukunft weiterhin auftreten werden! – ist das System zu planen bzw. auszulegen; entsprechend dimensionierte Stromerzeugungsanlagen MÜSSEN zum Ausgleich vorgehalten werden. Diese vorgehaltenen Stromerzeugungsanlagen […]
  • 15. Juli | Umwelt-/Naturschutz ist menschlicher Egoismus pur! (Umwelt)
    Vorbemerkungen Umwelt-/Naturschutz ist nicht Umwelt-/Naturschutz zum Wohle der Umwelt-/Natur! Umwelt-/Naturschutz ist menschlicher Egoismus pur. Zumindest sollte es so sein! Im vorliegenden Beitrag will ich ein paar krude Gedankengänge zu diesen gewagten Aussagen aufzeigen. Wobei ich nachvollziehbarerweise lediglich einen kleinen Ausschnitt und ein paar Grundsätzlichkeiten des nahezu unendlichen Themenkomplexes „Umwelt-/Naturschutz“ thematisieren kann. Die „Grundrichtung“ sollte dennoch deutlich werden. Umwelt-/Naturschutz ist Egoismus pur Umwelt-/Naturschutz per se existiert nicht. Wer Nebenstehendes eher skeptisch sieht, sollte sich exemplarisch die Seite „Forstwirtschaft in Deutschland“ betrachten. Er / sie sollte sich vor Augen halten, dass dort im Grunde durchgehend von „(Be)Wirtschaften“, „Nutzung / Nutzungsfähigkeit“, „Rohstoff Holz“ usw. die Rede ist. Wenn es wirklich rein um Umwelt-/Naturschutz ginge, wenn es tatsächlich um die Sache selbst ginge, müsste die Menschheit gemeinschaftlichen Suizid begehen. Denn eins ist doch klar: Wird etwas geschützt, muss es etwas geben, vor dem es geschützt werden muss. Wir Menschen schützen die Umwelt / Natur vor uns selbst! Wirklich konsequent im Sinne des Umwelt-/Naturschutzes handelnd, müssten militante und / oder stark ideologieverblendete „Schutzvertreter“ daher die Ausrottung der Menschheit anstreben – und am besten gleich bei sich selbst anfangen. Wenigstens müssten wir von uns aus eine Reduktion der Weltbevölkerung auf vereinzelt versprengte Stammesgemeinschaften mit insgesamt gerade mal ein paar hundert, tausend oder sehr wenigen hunderttausend Menschen anstreben. Erst dann könnte die Umwelt / Natur wieder mit dem Menschen leben. Seit ewiger Zeit lebt der Mensch jedoch von der Umwelt / Natur (notwendigerweise!!), nicht mit ihr! Die Umsetzung dieser „Extremwertbetrachtung“ ist natürlich weder meine Handlungsmaxime, noch findet sie auch nur ansatzweise meine Zustimmung. Sie sollte lediglich folgendes verdeutlichen: Umwelt-/Naturschutz ist nicht Umwelt-/Naturschutz zum Wohle der Umwelt-/Natur! Umwelt-/Naturschutz ist Umwelt-/Naturschutz zum Wohle des Menschen! Es geht ausschließlich um uns selbst!! Menschlicher Egoismus pur! Dieser ist als Teil einer – zumindest bisher – nachweislich erfolgreichen, naturgegebenen / evolutionären Überlebensstrategie keineswegs als verwerflich zu betrachten. Im Gegenteil! Er sichert(e) unser Überleben (ich bewerte dies mal als positiv ). Die Realisierung und insbesondere die Akzeptanz der tatsächlichen (egoistischen) Beweggründe für Umwelt-/Naturschutz sind m. E. daher von großer Bedeutung. Der Blickwinkel verändert sich dadurch! „Umwelt“schutzmaßnahmen zum Erhalt der Natur, der Umwelt oder gar der Erde? Nonsens! „Umwelt“schutz Die Rettung der Erde Kurzer Exkurs: Wäre die Erde einen Tag alt, so gäbe es den modernen Menschen erst seit drei Sekunden! (>>) Die Erde existiert seit rd. 4,6 Milliarden Jahren und wird noch ein paar weitere Milliarden Jahre existieren. Für den Mensch ist sie – theoretisch – voraussichtlich noch ein paar hundert Millionen Jahre bewohnbar  (>>). Die Menschheit ist noch nicht mal ein Augenzwinkern im Lauf der Erdgeschichte; was er auf Erden treibt, ist völlig unbedeutend. Die Erde muss nicht gerettet werden. Der Erde, dem Universum, ist es vollkommen gleichgültig, was mit ihr / ihm geschieht. Selbst wenn der Mensch eine weltumspannende atomare Apokalypse verursacht … so what? Es bleiben Milliarden Jahre etwas neues zu „entwickeln“. „Die Natur“ findet einen Weg – ob mit oder ohne den Mensch, ist „ihr“ dabei völlig gleichgültig. Selbst wenn nicht, wer soll sich darüber beschweren? Nein, die Erde […]
  • 01. Juli | Fake News – plusminus über die Vitamin D Versorgung in Deutschland (Propaganda und Manipulation usw., Medien(schelte), Gesundheit)
    Worum geht es? In meinem Beitrag Vitamin D – fragwürdige Berichterstattungen zeigte ich u. a. die fehlerhafte Berichterstattung von plusminus über die Vitamin D Versorgung in Deutschland auf. Auslöser war die Sendung „Vitamin D – Wer mit dem Hype das große Geld macht“. (ich bitte um Durchsicht von Beidem!) In erster Linie geht es um folgendes (aus meinem Beitrag): Um die Behauptung des Präparatherstellers (Anm.: Fa. Merck), dass „80 % der deutschen Bevölkerung eine Vitamin-D-Unterversorgung haben“, zu widerlegen, wird das Robert-Koch-Institut (RKI) zitiert. . (RKI): „Insgesamt weisen 30,2 Prozent der Erwachsenen (…) zwischen 18 und 79 Jahren  (…) eine mangelhafte Versorgung auf.“ (Quelle: GESUNDHEITSBERICHTERSTATTUNG DES BUNDES | GEMEINSAM GETRAGEN VON RKI UND DESTATIS (Dezember 2016) Meine kritischer Kommentar dazu: Zunächst spricht plusminus von einer „Unterversorgung“, das zitierte RKI dann aber plötzlich von einer „mangelhaften Versorgung“ (einem Mangel!)! Die „mangelhafte Versorgung“ ist lediglich eine Teilmenge der „gesamten Unterversorgung“! Argumentatorisch wird also die Gesamtmenge mit der in der Gesamtmenge enthaltenen Teilmenge gleichgesetzt. Das ist sachlich schlicht FALSCH! Bei einer seriösen Berichterstattung ist dies entsprechend zu berücksichtigen und nicht kommentarlos gleichzusetzen! . Die gesamt Unterversorgung beläuft sich gemäß RKI zwar nicht auf 80 %, aber immerhin doch auf rund 60 % der deutschen Bevölkerung – wenn man andere Grenzwerte heranzieht (wie hier z. B.), ist es noch nicht mal gänzlich ausgeschlossen, dass sogar die 80% hinkommen (siehe auch TK). Das hat mich weiter beschäftigt. Wie kann plusminus derart FALSCH argumentiert? Und warum? Um auf diese Fragen Antworten zu erhalten, bin ich per E-Mail mit plusminus in Kontakt getreten. Positiv zu erwähnen ist, dass überhaupt geantwortet wurde. Die Antworten selbst jedoch … lest selbst! plusminus – Eingeständnis der Falschdarstellung Die komplette Korrespondenz – einschließlich der vollständigen Antworten von plusminus – ist HIER einsehbar. Folgend die wesentlichen Punkte und Antwortteile von plusminus. Zur besseren Übersicht habe ich die m. M. n. relevanten Passagen hervorgehoben. 1. E-Mail-Anfrage an plusminus vom 10.04.18 Meine 1. E-Mail-Anfrage an plusminus vom 10.04.18: Ich gebe Ihnen recht, dass das Robert-Koch Institut nicht zu der Einschätzung kommt, dass „80 Prozent der deutschen Bevölkerung eine Vitamin-D-Unterversorgung“ haben. Aber immerhin kommt das Robert-Koch Institut auf eine Unterversorgung von rund 60 % der deutschen Bevölkerung. Wäre das nicht eine Erwähnung wert gewesen? Um die Behauptung des Präparatherstellers, dass „80 % der deutschen Bevölkerung eine Vitamin-D-Unterversorgung haben“, zu widerlegen, wird von Ihnen das Robert-Koch-Institut (RKI) zitiert.„Insgesamt weisen 30,2 Prozent der Erwachsenen (…) zwischen 18 und 79 Jahren  (…) eine mangelhafte Versorgung auf.“Zunächst sprechen Sie von einer „Unterversorgung“, das zitierte RKI dann aber plötzlich von einer „mangelhaften Versorgung“ (einem Mangel!)! Die „mangelhafte Versorgung“ ist aber lediglich eine Teilmenge der „gesamten Unterversorgung“! Sie setzen argumentatorisch jedoch die Gesamtmenge mit der in der Gesamtmenge enthaltenen Teilmenge gleich. Das ist m.M.n. sachlich falsch! Ist dies bei einer seriösen Berichterstattung nicht entsprechend zu berücksichtigen und nicht kommentarlos gleichzusetzen? Antwort von plusminus auf meine 1. E-Mail-Anfrage vom 10.04.18 (s. links): … vielen Dank für Ihre Zuschrift. Sie beziehen sich auf einen Beitrag, den Plusminus im Sommer 2017 ausgestrahlt hat. Da Sie uns nun […]
  • 23. Juni | „Kapitalismus“ alias Debitismus: Am Anfang allen Übels steht die Staatsmacht (Debitismus, Geldentstehung / Geldbeschreibungen, Politik (und / oder ähnliches))
    Vorbemerkungen Die Überschrift „Kapitalismus“ alias Debitismus: Am Anfang allen Übels steht die Staatsmacht“ wurde bewusst gewählt. Erstens will ich mit der Formulierung „Kapitalismus alias Debitismus“ nochmals darauf aufmerksam machen, dass „der Kapitalismus“ – überspitzt formuliert- nicht existiert: wir leben im DEBITISMUS. Zweitens will ich in diesem Beitrag mit „Am Anfang allen Übels steht die Staatsmacht“ aufzeigen, dass alle Kritik am Kapitalismus (alias Debitismus) – inkl. der an jeder Ecke sprießenden Zinskritik – ins Leere läuft, wenn „die Staatsmacht“ darin nicht berücksichtigt wird. Beide Kernpunkte können ausführlich in vorstehend verlinkter Blog-Kategorie nachgelesen werden. Sie sind zum Verständnis des Systems, in dem wir leben, jedoch von solch herausragender Bedeutung, dass ich es an dieser Stelle nochmals explizit aufzeigen möchte. Schonungslos ausgedrückt: Kapitalismus- und Zinskritiker solten endlich realisieren und akzeptieren, dass sie überwiegend falsch liegen. Symptome beschreiben, analysieren und bekämpfen wollen ist sinnlos, wenn die tatsächlich Ursache in Form der „Staatsmacht“ nicht erkannt wird (die Seite „Freiheit durch Wissen“ ist ein „wie geschnitztes“ Beispiel dafür). Staatsgläubiger sollten den Staat bzw. die „Staatsmacht“ endlich als dass anerkennen, was sie ist: der Beginn allen Übels. Gleichzeitig ist die „Staatsmacht“ unabdingbar, wenn „Wirtschaften“ gewünscht ist. Auch dieser Aspekt wird beleuchtet. Meine Sicht der Dinge (recht ausführlich , da in erster Linie für Einsteiger gedacht): Am Anfang allen Übels steht die Staatsmacht Der Zins / der Zinns / der Zinnß u. a. Historische Wortherkünfte bzw. Wortbedeutungen – die per se schon fast alles erklären – Die ersten vier Angaben stammen aus: „Das Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart; einschließlich Unterseiten“ Zins: m. ‘Abgabe, Steuer’, mhd. zins ‘Abgabe, Tribut, Pachtgeld, Miete’ und (nd. Lautverhältnissen angeglichenes) asächs. mnd. tins sind entlehnt aus lat. cēnsus ‘Vermögensschätzung, Steuerliste, Vermögen, Besitz, Vermögenssteuer’, spätlat. auch ‘Grundsteuer’; Im mittelalterlichen Feudalsystem bezeichnet Zins ‘die dem Lehnsherrn zu leistenden Abgaben an Vieh, Ernteerträgen und (Pacht)geld’. Zinsherr: der hist. Feudalherr, an den Steuern, Abgaben gezahlt werden mußten; Zinspflicht: die hist. Pflicht zum Zahlen von Steuern, Abgaben (an den Feudalherrn); Zinsknechtschaft: die hist. Zinspflicht Zinsbote: Geldeintreiber eines Adligen, der die Abgaben (Steuern) einsammelte. Die Aufgabe wurde hauptsächlich dem Büttel übertragen. (>>) Büttel: Vom Grundherrn eingesetzter Amtsträger ähnlich einem heutigen Polizisten. Er diente auch gleichzeitig als Verwalter auf den Ländereien des Herrn und sammelte die Abgaben, sprich Steuern, ein. (>>) Weitere Herleitungen aus der ersten Bibel, dem römischen Reich uvm. zeigen im Prinzip das gleiche Bild: Der Zins war die Abgabe, die Steuerschuld des Untertanen, die er dem Herrscher, Zwingherrn, Feudalherrn, Bischhoff, König oder Kaiser etc. – der jeweils gerade installerten „Staatsmacht“ –  zu entrichten hatte. Dabei ist der Begriff Zins nicht bloß als Pseudonym oder alternativer Ausdruck für die Abgabe bzw. die Steuerschuld zu verstehen. ER SELBST WAR DIE ABGABE! Ergänzungen: Es scheint beinahe so, als ob alle monetären Begrifflichkeiten historisch gesehen „staatsmacht“administrativen Vorgängen entstammen. Was für diejenigen, die sich mit der Materie bereits befasst haben, nichts Neues darstellen dürfte. Einsteigern wird die Rolle der „Staatsmacht“ damit mglw. deutlicher aufgezeigt: monetär: Lehnwort aus dem Französischen monétaire → fr in gleicher Bedeutung, das seinerseits auf das lateinische Adjektiv […]
  • 03. Juni | Kohlestrom verstopft die Netze (Erneuerbare Energien, Umwelt)
    „Kohlestrom verstopft die Netze“ ist die fachfrauliche, ausführlich getwitterte Meinung von Annalena Baerbock, der Parteivorsitzenden der Grünen. Die Bestätigung dieser Ansicht ist unschwer in folgender Graphik erkennbar: Generell, insbesondere jedoch an den rot markierte Tagen des 12.05., 19.05. und 31.05.2018, ist deutlich zu sehen, dass Wind- und Solarstrom einfach keine Chance hatten, sich gegen den das Stromnetz verstopfenden Kohlestrom durchzusetzen. Annalena Baerbock hat sich bereits mit der Aussage An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher.  (>>) als fachkompetent bewiesen. Die Aussage von Frau Baerbock war eine Reaktion zu Überlegungen, den Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren Energien abzuschaffen. Im Folgenden werde ich ernsthaft und vollkommen ironiefrei darstellen, warum Frau Baerbock meines Dafürhaltens komplett falsch liegt (mal wieder). Kohlestrom verstopft die Netze Stromerzeugung / Lastarten Generell gibt es drei Arten der Stromerzeugung: Grundlast / Grundlastkraftwerke: Diese laufen bei relativ gleichmäßiger Stromerzeugung permanent und stellen die Grundversorgung des Strombedarfs sicher. Also den Teil, der sowieso IMMER benötigt wird, da der Stromverbrauch ohnehin zu keiner Zeit unter einen gewissen Wert fällt. • Hauptsächlich Braunkohle- und Kernkraftwerke / relativ schwer regelbar mit verhältnismäßg langen Reaktionszeiten (technisch bedingt); • Untergeordnet Wasserkraft- und Biomasse / besser regelbar (Stromerzeugungsbeitrag jedoch gering) Spitzenlast / Spitzenlastkraftwerke: Diese schließen die Lücke zwischen Grundlast und dem tatsächlichen Stromverbrauch. Die Lücke nennt sich Residuallast (!!!). • Steinkohle- und Gaskraftwerke, relativ leicht regelbar mit verhältnismäßg kurzen Reaktionszeiten Wind- und Solarkraftwerke: • leicht regelbar, kurze Reaktionszeiten (sofern überhaupt gerade Strom in nennenswerter Größenordnung erzeugt wird) Nebenstehende Graphik visualisiert für konventionelle Kraftwerke obige Beschreibungen. Man sieht relativ deutlich den vergleichsweise flachen, gleichmäßigen Verlauf der Grundlastversorgung durch Braunkohle- und insbesondere Kernkraftwerken. Demgegenüber stehen die vielen „kleinen Zacken“ der Feinsteuerung der Spitzenlast durch Gas- und Steinkohlekraftwerke. Falsche Betrachtungsweise Die Aussage von Frau Baerbock ist nicht grundfalsch. Auf obige, erste Graphik bezogen, kann wenigstens für den 22. Mai 2018 eine „Verstopfung“ durch Kohlestrom vermutet werden (grün markiert). Zu vermuten ist weiterhin, dass Solar- und Windenergie an diesem Tag, zumindest partiell, ab- bzw. heruntergeregelt werden mussten, um das Stromnetz nicht zu überlasten. Ausfallarbeit Für die Jahre 2015 und 2016 betrug die Ausfallarbeit – also die Strommenge, die hätte erneuerbar produziert werden können, wenn nicht abgeregelt hätte werden müssen – für die Stromerzeugung aus Wind (on- und offshore)- und Solarkraftwerken nach meinen Berechnungen insgesamt 5,7 % (2015) bzw. 4,9 % (2016) (Datenquellen siehe unten). Für 2017 liegen noch nicht alle Werte vor, vorläufig können jedoch ähnliche Größenordnungen erwartet werden. Wobei die Erforderlichkeit der „Ausfallarbeíten“ insbesondere mit dem fehlerhaften bzw. nicht ausreichend stattfindenden Netzausbau in Zusammenhang steht (>>). Die Stromeinspeisung der Kohlekraftwerke ist daher nicht primär als Ursache dafür heranzuziehen, sondern die stümperhafte Herangehensweise der politischen Taktgeber. Man kann das Trinkwasser von einem Stausee auch schlecht mit einem Gartenschlauch zum Verbraucher bringen. Das benötigte Leitungssystem ist VOR Errichtung des Stausees planerisch zu dimensionieren und dann entsprechend auszubauen. Darüber hinaus sind 5 % bis 6 % Ausfallarbeit bei der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien sicherlich nennenswert. Diesen […]
  • 25. Mai | 100 Prozent Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050: Realismus tut not! (Erneuerbare Energien, Umwelt)
    100 Prozent Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050? Geht das? Vorbemerkungen Weitere Beiträge zum Thema: Ist Elektromobilität mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien möglich? Stromerzeugung und Speicherung von erneuerbaren Energien Ist Erdöl wirklich ersetzbar? Datengrundlage für diesen Beitrag bzw. die Graphiken: Zeitreihen zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland In diesem Beitrag werde ich versuchen aufzuzeigen, dass die (politische) Vorgabe „100 Prozent Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050“ (>>) meiner Meinung nach Augenwischerei ist. Klingt gut, ist politisch und gesellschaftlich gerade opportun (mit „Umweltschutz“ und „Energiewende“ kann man immer und überall punkten) und wird entsprechend propagiert; mehr Realismus tut m. E. jedoch not. Eine realistische Herangehensweise ist das Einzige, das zumindest potentiell Lösungen hervorbringen kann. Wunschdenken entsprechendes Handeln schiebt das in den Hintergrund – bis es möglicherweise zu spät ist?   Erneuerbare Energien: Anteile der verschiedenen Erzeugerarten an der Bruttostromerzeugung (1990 bis 2017) Zum Einstieg nebenstehende Graphik 1. Sie zeigt, dass der Anteil der Stromerzeugung durch Windenergie (on- und offshore) + Fotovoltaik immer dominanter wird. Mit zuletzt 67 % im Jahr 2017 wurden etwas mehr als 2/3 der gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien durch Wind und Sonne generiert. Aufgrund der ausgeprägten Dominaz der Stromerzeugung aus Wind und Sonne, werde ich mich im Weiteren ausschließlich darauf konzentrieren. Zumal für die Zukunft davon ausgegangen werden kann, dass sich der Anteil, dem von Beginn an vorherrschenden Trend folgend, weiter erhöhen wird. Ich werde später darauf zurückkommen. Richtig interessant wird es aber erst jetzt: Windenergie (on- und offshore) + Fotovoltaik: Volllaststunden (1990 bis 2017) Nebenstehende zweite Graphik zeigt die betrieblichen Volllaststunden, aufgesplittet in Windenergie (on- und offshore) Fotovoltaik Windenergie (on- und offshore) + Fotovoltaik gesamt Im Ergebnis ist folgendes festzuhalten: Windenergie-Anlagen laufen – bildlich gesprochen – lediglich zwischen rd. 15 % und 22 % der Betriebszeit unter Volllast (Tendenz zuletzt leicht steigend, ggfs. durch den vermehrten Aufbau von Offshore-Anlagen). Fotovoltaik-Anlagen laufen – bildlich gesprochen – lediglich zwischen rd. 5 % und 11 % der Betriebszeit unter Volllast (nachts scheint eben keine Sonne). Insgesamt schwankt die jährliche „Volllastzeit“ seit 1990 in einer Bandbreite von ungefähr rd. 12,5 % bis 17,5 %. Volllaststunden sind ein Maß für den Nutzungsgrad; Strom wird natürlich nicht nur unter echten Volllast-Bedingungen erzeugt. Es wird bereits an dieser Stelle deutlich, dass die real erzeugte „Strommenge“ signifikant unter der maximal möglichen „Strommenge“ liegt. Wir vertiefen diesen Punkt: Entwicklung installierte Leistung und tatsächlich erzeugte Leistung (1990 – 2017) Nebenstehende dritte Graphik zeigt die Entwicklung der installierten Leistung sowie der tatsächlich daraus „erzeugten“ Leistung. Im Ergebnis ist folgendes festzuhalten: Die installierte Leistung (Nennleistung) liegt seit 1990 um rund das 5-fache bis 8-fache über der tatsächlich „erzeugten“ bzw. für die Stromerzeugung effektiv verwendeten Leistung; der Mittelwert liegt bei Faktor 6,46. Anders formuliert: für jedes Kilowatt Leistung, mit dem dann effektiv Strom erzeugt werden kann (= kWh), mussten fünf bis acht – im Schnitt 6,46 – Kilowatt Leistung neu installiert werden. Dritte Interpretationsvariante (die ketzerische): rund 80 % bis 90 % der installierten Leistung liegen brach bzw. rund 80 % bis […]
  • 22. Mai | Ist Elektromobilität mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien möglich? (Erneuerbare Energien, Umwelt)
    Vorbemerkungen In meinem Beitrag Stromerzeugung und Speicherung von erneuerbaren Energien sind für Deuschland die Proklamierung einer 100-prozentige Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und die damit zusammenhängenden (unüberwindbaren?) Probleme beschrieben. Nachstehend folgt die Betrachtung eines Teilaspekts davon: Ist Elektromobilität zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien möglich? Beabsichtigt war, zum Beitragsthema einige Berechnungen anzustellen und interessante Informationen zusammenzutragen. Begonnen habe ich damit auch. Im Zuge meiner „Recherchen“ bin ich dann allerdings auf eine sehr interessante Seite gestossen, die genau das schon erledigt hat – und viel besser, als ich es hätte jemals tun können. Insofern habe ich zwischendrin meine eigene Arbeit eingestellt. Im Folgenden werde ich meinen „eigenen“ – eher bescheidenen – Ergebnisstand wiedergeben und dann mit besagter Seite weitermachen bzw. darauf hin- und verweisen (wer abkürzen will, siehe am Fuß des Beitrags) Aber der Reihe nach: . E-Mobilität: zusätzlicher Strombedarf aus erneuerbaren Energien Folgende, stark vereinfachte Rechnung kann erstellt werden: Gemäß Kraftfahrt-Bundesamt betrug im Jahr 2017 die „Gesamtfahrleistung der in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge 725,8 Milliarden Kilometer„. Der Energieverbrach eines E-PKW kann realistischerweise mit 20 kWh/100 km bzw. 0,2 kWh/km angesetzt werden. Angenommen, die im Jahr 2017 konventionell gefahrenen Kilometer wären vollständig – also zu 100 Prozent – durch elektrisch betriebene Fahrzeuge erbracht worden, wäre eine zusätzliche Gesamtleistung von 145,16 Mrd. kWh erforderlich gewesen (725,8 Mrd. km x 0,2 kWh/km). Im Jahr 2017 betrug die gesamte Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gemäß Bundeswirtschaftsministerium 217,9 Mrd. kWh. Resultierend müssten bei dem unterstellten Szenarion mit der zusätzlich anfallenden E-Mobilität insgesamt ca. 363,06 Mrd. kWh Strom vollständig aus erneuerbaren Energien erzeugt werden; ca. 67 Prozent mehr als im Jahr 2017. . Gesamter zukünftiger Strombedarf aus erneuerbaren Energien Folgende, stark vereinfachte Rechnung kann erstellt werden: Nach vorläufiger Schätzung der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen für das Jahr 2017 betrug der Nettostromverbrauch in der BRD insgesamt 530 Mrd. kWh. Den derzeitigen, vergleichsweise minimalen Bestand an E-Autos und Hybridfahrzeugen der Einfachheit halber ignorierend, fallen nach erfolgreichem Austausch der gesamten konventionellen Autoflotte mit E-KFZ die o. g. 145,16 Mrd. kWh vollständig zusätzlich an. Resultierend müssten bei dem unterstellten Szenario mit der zusätzlich anfallenden E-Mobilität insgesamt ca. 675 Mrd. kWh Strom vollständig aus erneuerbaren Energien erzeugt werden; ca. 210 Prozent mehr als im Jahr 2017 – etwas mehr als eine Verdreifachung (!). Anmerkung: Selbst eine Verdreifachung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wird bei weitem nicht ausreichen, wie in meinem Beitrag Stromerzeugung und Speicherung von erneuerbaren Energien aufgezeigt. . Erneuerbare Energien: Installierte Nennleistung im Vergleich zur Stromerzeugung Kurzer Exkurs: Ein generelles Problem der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist, wie auch schon hier gezeigt, die Diskrepanz zwischen installierter Nennleistung und tatsächlicher Stromerzeugung. Weht kein Wind, bringen auch noch mehr Windanlagen – noch mehr Nennleistung – keinen Vorteil (gleiches gilt vom Prinzip her natürlich auch für Solarenergie). Diese Problematik – „Dunkelflaute“ –  ist naturimmanent; das Vorhandensein somit eine unabänderliche, politisch nicht beeinflussbare Konstante. Nachstehende, exemplarische Graphiken veranschaulichen dies recht eindrücklich.    Anmerkung: Die installierte Gesamtleistung und vieles mehr könnt ihr beim „Informationsportal Erneuerbare Energien, Zeitreihen zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland“ des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie […]
  • 17. Mai | Russland ist schuld, an allem… (Propaganda und Manipulation usw., Politik (und / oder ähnliches), Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    … wie man „auf die Schnelle“ unschwer an nachstehenden Karten erkennen kann:   NATO (>>) USA (>>) (>>) (>>) (>>) P.S.: Ich kann nicht beurteilen, ob die Darstellungen wirklich in jeder Einzelheit korrekt sind. Das ist letzlich aber auch unerheblich. Der Wahnsinn der Gesamtsituition ist nicht abhängig von ein paar Basen mehr oder weniger.   Post Views: 75
  • 12. Mai | Debitismus at his best: BRD – Kreditvergabe vs. Bruttoinlandsprodukt (BIP) (1952 – 2017) (Debitismus, Geldentstehung / Geldbeschreibungen)
    DIE Kernaussage des Debitismus ist: „Der Kapitalismus ist ein Kettenbrief-System. Er lebt vom Schneeball-Effekt. Im Kapitalismus müssen immer neue Schulden gemacht werden, um die alten Schulden bedienbar zu halten. Nachstehend wird aufgezeigt, dass diese Behauptungen mehr sind, als effekthascherische, leere Worthülsen. Kreditvergabe vs. Bruttoinlandsprodukt (BIP) Um das System am Laufen zu halten, müssen permanent zusätzliche Schulden aufgenommen werden bzw. die Neuverschuldung muss steigen. Anders gesagt: durch einen Verschuldungsvorgang müssen neue Kredite aufgenommen werden; durch zusätzliche Kredite muss das Gesamtkreditvolumen ansteigen. Andernfalls reißt der Kettenbrief, das System deflationiert sich zu Grunde. Sollten diese Hypothesen korrekt sein, müsste sich das real nachweisen lassen. Als Messgröße kann die Entwicklung bzw. die Veränderung des Bruttoinlandsprodukt (BIP) ggüb. dem Vorjahr herangezogen werden. Grundannahmen Ist die Kreditaufnahme > 0, sollte auch das BIP > 0 sein, oder zumindest signifikant ansteigen Ist die Kreditaufnahme absolut zwar > 0, das Wachstum ggüb. dem Vorjahr jedoch geringer, sollte sich dies auch beim BIP in ähnlicher Weise zeigen Ist die Kreditaufnahme < 0, sollte auch das BIP < 0 sein, oder zumindest signifikant fallen Ist die Kreditaufnahme absolut zwar < 0, das Wachstum ggüb. dem Vorjahr jedoch steigend, sollte sich dies auch beim BIP in ähnlicher Weise zeigen Sprich, sämtliche Bewegungen der Kreditaufnahme sollten im Gleichklang mit den entsprechenden Bewegungen des BIP verlaufen; beide sollten die gleichen Richtungen bzw. Richtungswechsel aufweisen. Gegenüberstellung der Zeitreihen (1952 – 2017) In nachstehenden Graphiken sind für die BRD für den Zeitraum 1952 bis 2017 die jeweiligen Jahresenddaten zweier verschiedener Kreditvergabestatistiken jeweils dem BIP gegenübergestellt (Datenquelle: Deutschen Bundesbank). Wobei die Arten der Kreditvergabestatistiken relativ willkürlich gewählt wurden; sie sollten allerdings ein gewisses Beeinflussungspotential besitzen (bspw. nur KFZ- oder Immobilienkredite wären vermutlich nicht umfassend genug). Was sehen wir: Erwartungsgemäß ist in beiden Graphiken keine 100-prozentige Übereinstimmung der beiden Kurvenverläufe erkennbar. Dafür gibt es zu viele weitere Einflussfaktoren, welche hier nicht berücksichtigt werden können (z. B. weitere Kreditarten, ausländischer Einfluss (Stichwort Außenhandelsüberschuss usw.), Staatsverschuldung etc.). Die tendenziellen Übereinstimmungen sind allerdings frappierend. Vorgenannte Punkte 1 – 4 der Grundannahmen sind m. M. n. deutlich sichtbar und somit sozusagen abgearbeitet bzw. umgesetzt. Nicht durchgehend in voller Ausprägung, der tendenzielle Gleichtakt in beiden Graphiken ist jedoch beeindruckend. Ohne Übertreibung kann dies als Bestätigung für die debitistische Kernaussage gewertet werden: Ohne zusätzliche Neuverschuldung schlittert das System unweigerlich dem Untergang entgegen. Debitismus at his best! Zukünftige Entwicklungen Neben dem Ursache → Wirkung Pärchen Kreditvergabe / Neuverschuldung → BIP zeigen die Graphiken in erster Linie eins: die seit der Nachkriegszeit insgesamt rückläufige Tendenz der Neukreditvergabe. Zuletzt zeigte sich zwar eine leichte Erholung. „Erholungspeaks“ gab es jedoch von Anbeginn der Zeitreihen – regelmäßig gefolgt von starken Abschwüngen, häufig mit neuen Tiefs. Dieses Muster wird sich m. E. fortsetzen; ich wüßte jedenfalls keinen Grund, warum ausgerechnet diesmal nicht. Es wird keine nennenswerten Zinserhöhungen mehr geben. Es sei denn, der / die Staat(en) beginn(en)t tatsächlich so richtig Nettogeld zu drucken – was letztendlich auch nicht besser wäre. Das nächste Tief wird kommen! Vielleicht schon das alles entscheidende, letzte Tief. Noch tiefere Zinsen, noch weiter unter Null, […]
  • 06. Mai | Die Propaganda-Matrix | Systemimmanente Zensur (Propaganda und Manipulation usw., Politik (und / oder ähnliches), Medien(schelte))
    Propaganda Matrix und Zensur, was haben diese beiden Dinge mit Deutschland zu tun? Die Propaganda-Matrix Von Swiss Propaganda Research stammt die überaus interessante Studie „Die Propaganda-Matrix“ zur geopolitische Bericht­erstattung westlicher Medien. Um diese zu verstehen, muss man die Schlüssel­rolle des amerikanischen Council on Foreign Relations (CFR) kennen. (Für die weiteren Ausführungen setze ich die Durchsicht der Studie und der verlinkten Seiten voraus! Zudem entschuldige ich mich für die Länge des Beitrags!! Dieser ganze Medienbrei ist jedoch dermaßen komplex und überkreuz miteinander verknüpft, da müssen einfach „aufblähende“ Details gezeigt werden; andernfalls kann man einfach nichts nachvollziehen.) Das Dokument kam bei den etablierten Medien erwartungsgemäß nicht sonderlich gut an – was ich als Kompliment für die Studie werte . Bspw. trägt ein kritischer Artikel der sogenannten „Faktenfinder“ der ARD-Tagesschau die Überschrift „Desinformation in der Schweiz – Propaganda statt seriöser Forschung“; inhaltlich entspricht der Artikel der Überschrift. Die Autorin ist Silvia Stöber (freie Journalistin). Das die angebliche „Desinformation aus der Schweiz“ wohl eher doch KEINE – zumindest keine vollumfänglliche – Desinformation darstellt, kann just an der Person Silvia Stöber selbst festgemacht werden. Systemimmanente Zensur die erste (passiv) Paul Schreyer, Journalist und Autor, hat „Jetzt bewiesen: ARD-Faktenfinder sind vollkommen unabhängig!“  Wunderbar geschriebener Artikel; allemal lesenswert! Der Artikel lässt kein gutes Haar an Frau Stöber, woraufhin sie einen entsprechenden, sich verteidigenden Kommentar dazu verfasste. Das für mich an dieser Stelle Interessante, sind zwei Passagen aus der Replik von Paul Schreyer sowie einer Antwort eines Lesers zu dem Kommentar von Frau Stöber (folgende Unterstreichungen durch mich). (Paul Schreyer) Sie schreiben: „Die internationalen Journalistenprogramme bieten Stipendien für viele Länder. Ich habe nicht erlebt, dass ein Finanzier Einfluss ausgeübt hat. Was zählte, waren Sprachkenntnisse und Vorkenntnisse über das zu bereisende Land.“ . Auf dieser Ebene haben auch schon andere argumentiert, etwa Stefan Kornelius von der Süddeutschen Zeitung. Nach dem Motto: Ich bin völlig frei, niemand hat je versucht, mich zu beeinflussen. Das glaube ich Ihnen sogar. Der Punkt dabei ist: Es kommen diejenigen Kollegen auf die wichtigen Positionen, die schon VON SICH AUS so denken, wie es Sponsoren und Netzwerken gefällt. Kooptieren ist der Fachbegriff. Geht ganz leicht und ohne Zwang. Man findet sich gegenseitig und fördert sich gegenseitig – ganz normal, allerdings nicht immer zum besonderen Nutzen von unabhängigem und vor allem herrschaftskritischen Journalismus. (Ein „MSM-Desillusionierter“ Leser) Da Sie beide Profi-Journalisten sind, ist Ihnen Chomsky natürlich geläufig. Aber für Mitlesende vielleicht hierzu ein passender Artikel bzw. ein Zitat Chomskys daraus (der gesamte Artikel ist lesenswert, hier die URL: http://buff.ly/1JHgd1J): . — Zitat Anfang — >> Wenn man Medienkritik betreibt […] werden die jeweiligen Leute oft sehr wütend. Sie sagen dann ganz richtig: “Niemand sagt mir jemals, was ich zu schreiben habe. Ich schreibe alles, was ich will. Dieses ganze Geschwätz über Druck und Einschränkungen ist Unfug, weil keiner je irgendwelchen Druck auf mich ausübt.” Und das ist völlig richtig, nur daß es hier um etwas ganz anderes geht, nämlich um die Tatsache, daß sie ihre Position gar nicht inne hätten, wenn sie nicht vorher schon unter Beweis gestellt hätten, […]
  • 30. April | Stromerzeugung und Speicherung von erneuerbaren Energien (Erneuerbare Energien, Umwelt)
    Für die allseits angestrebte und „beschlossene Sache“ der Energiewende mit dem „Energieziel 2050: 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen“ ist die Speicherung der erneuerbaren Energien wahrscheinlich DIE elementare Herausforderung. Hierzu adäquate Lösungen zu finden – oder ggfs. eben nicht -, wird m. E. über Art und Umfang des weiteren Einsatzes regenerativer Energien entscheiden. So dachte ich, bevor ich anfing, mich etwas intensiver mit der Materie zu beschäftigen. Inzwischen sehe ich ein mindestens gleichwertiges Problem jedoch schon im ersten Schritt: der Stromerzeugung selbst! Folgend möchte ich kurz darstellen, mit was für Größenordnungen der Herausforderung erneuerbare Energien wir es zu tun bekommen bzw. schon zu tun haben. Datengrundlage für Stromerzeugung und Stromverbrauch An dieser Stelle will ich zunächst auf die Seite agora-energiewende.de und insbesondere auf den dort zur Verfügung gestellten „Agorameter“ verweisen. Hier können Sie die Entwicklungen der Stromerzeugung aus regenerativen Energien (aufgeschlüsselt nach Solarenergie, Windkraft, Laufwasserkraft und Bioenergie), der Stromerzeugung konventioneller Kraftwerke sowie des Stromverbrauchs verfolgen. U. a. die Angaben bzw. der Graph des Agorameters werden als Datengrundlage für die weiteren Ausführungen verwendet. Ich empfehle, sich das Ding intensiv anzuschauen und ein bisschen damit herumzuspielen; wirklich interessant!   Problem: Stromerzeugung aus Sonne und Wind Die Bereitstellung von Strom aus erneuerbaren Energien – insbesonder aus Sonne und Wind – ist eine höchst volatile Sache. Zur Veranschaulichung ist nachstehend, mit Stichtag heute (25.04.18), die entsprechende Stromerzeugung der letzten 31 Tage dargestellt. Das diese enormen, nicht steuerbaren Schwankungen kein spezifisch deutsches oder den ausgewählten Zeitraum betreffendes Problem darstellen, zeigt die nächste Graphik zur europäischen Windstromproduktion (18 Länder, einschließlich BRD) im Vergleich zur deutschen Windstromproduktion: Der Vollständigkeit halber folgendes: Nebenstehende Graphik stammt aus der Votragsfoliensammlung „Windenergie in Deutschland und Europa Potenziale und Herausforderungen in der Grundversorgung mit Strom, Teil 2 (Europa)„ des VGB PowerTech e. V., Fachverband für die Erzeugung und Speicherung von Strom und Wärme. Der VGB wird hier quasi als Atomlobby-Verein beschrieben. Allerdings findet sich unter den Mitgliedern des VGB bspw. auch das „Fraunhofer Institut Umwelt-, Sicherheits-, Energietechnik UMSICHT“, welches nun wirklich nicht als Feind der erneuerbaren Energien bezeichnet werden kann (>>). Auf die Plausibilität der Datenlage hat dies alles m. E. keinen Einfluss, wird diese doch im Grunde durch den „grünen“ Agorameter bestätigt. Eine „europäisch bedingte Glättung“ des „Sägezahnverlaufs“ ist nicht zu erkennen. Vielmehr korreliert die deutsche Windstromproduktion sehr stark mit der gesamteuropäischen. Die Stichhaltigkeit des Arguments „irgendwo weht immer Wind, das gleicht sich länderübergreifend aus“ zur verbalen Entkräftung der enormen Schwankungen mit regelmäßig auftretenden, stark ausgeprägten Spitzen und Tälern ist somit nicht haltbar (siehe ergänzend auch Wind Blowing Nowhere). Was ist daran so schlimm? Es geht um Sekunden; im wörtlichen Sinn! Erläuterungen hierzu findet ihr in nachstehendem Beitrag: Die technischen Grenzen der volatilen Stromerzeugung Vorsorgliche Anmerkung in eigener Sache: Ich bin ein entschiedener Gegner von Kernenergie! Weitere Probleme: Nebenstehende Graphik zeigt die kumulierte Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie den Stromverbrauch für 30 Tage im März / April 2018. Um gesichert ausreichend Strom zur Verfügung zu stellen, muss die „Produktionskurve“ notwendigerweise permanent AUF oder ÜBER der „Verbrauchskurve“ liegen. Diesen Ist-Zustand zeigt die […]
  • 21. April | Die BigBrotherAwards 2018 (Privatsphäre? 1984!)
    Auf die Schnelle: Die BigBrotherAwards 2018 Die BigBrotherAwards wurden am Freitag, 20. April 2018 im Stadttheater Bielefeld verliehen. Neben einigen anderen waren die (unrühmlichen) „Sieger“: Microsoft Deutschland (>>) für die kaum deaktivierbare Telemetrie (das ist die Übermittlung von Diagnose-Daten) in „Windows 10“. Selbst versierten Nutzerinnen und Nutzern ist es kaum möglich, die Übermittlung dieser Daten zu stoppen. … Dadurch, dass Windows 10 nun auch noch ständig „nach Hause telefoniert“, werden Microsoft-Produkte zu einem nicht mehr tragbaren Problem! die Firma Amazon, für ihren Sprachassistenten Alexa (>>) Wir haben nachgeschaut, was für Patente es gibt, die sich Amazon, Google und Co. gesichert haben und die sehr schön zeigen, wohin die Reise in die ‚Bedenken-Second-Zukunft‘ gehen soll: Die Konzerne halten nicht nur Patente dafür, zu erkennen, WER spricht, sondern auch, aus der Stimme zu erkennen, in welcher Stimmung man gerade gerade ist. Von einer App, die das nutzt, haben wir ja eben schon von Peter Wedde gehört. Wenn Mama vormittags verzweifelt weint, wird gleich Klosterfrau Melissengeist geliefert. Der Ruf „Alexa, Musik“ spielt dann entsprechend des Psychogramms, das dem Konzern geläufig ist, Punkrock oder Gregorianische Choräle ein. Oder Amazon ruft präventiv die Polizei, die die Wohnung ‚swattet‘, wenn die Algorithmen aus der Stimme den Eindruck gewinnen, dass jemand vielleicht gleich ein Attentat verüben will. Es gibt Patente dafür, mehrere Stimmen zu unterscheiden und Personen zuordnen zu können. Da kann dann Klein-Bubi noch so oft mit tiefer Stimme „Alexa zeig Porno“ rufen, die Kindersicherung würde das verhindern. Die Nebenwirkung: Noch mehr manipulationsrelevante Informationen über die Privatsphäre und das Familienleben gehen an den Konzern. Und dass das „Alexa“ nur auf sein Schlüsselwort reagiert, ist auch bald Makulatur: Es gibt Patente, die den kompletten Audiostream nach bestimmten Keywörtern abfragen – und dann Werbung abspielen. Auf die Frage „Schatz, wollen wir heute Essen gehen?“ empfiehlt Alexa dann vorlaut das Sonderangebot bei „Little Italy“ und reserviert gleich einen Tisch auf der Terrasse. Die Schafherde interessiert’s nicht: Ich möchte den schwarzen Peter aber auch an die Menschen weiter reichen, die solche Spielzeuge in ihr Leben lassen und damit skrupellose Kaufleute dazu bringen, Instrumente herzustellen und zu verkaufen, die unsere Zivilisation gefährden. Das können wir an der just (Frühjahr 2018) laufenden Debatte zu Facebook sehen. Wie recht er hat!! So gab Amazon am Ende des vergangenen Weihnachtsgeschäftes einen winzige Einblick und kommunzierte, dass man 2017 „mehrere zehn Millionen Echo-Geräte“ für Alexa’s Voice-Business verkauft hätte. Dabei gibt es mittlerweile über 20.000 Skills (ca. 3.000 in deutscher Sprache) für Echo-Boxen. Nach Berechnungen von Strategy Analytics wurden im dritten Quartal 2017 rund 7,4 Millionen schlaue Lautsprecher abgesetzt. (>>) Määääääääääääähhhhhhhhhh!!!   Post Views: 75
  • 20. April | Debitismus – Mangel war, ist und wird immer sein, wo durch eine Macht Termine gesetzt werden (Debitismus)
    Vorbemerkungen Für diesen Beitrag zum Thema Debitismus mache ich es mir einfach: ich gebe lediglich vier Forenbeiträge wieder. Diese habe ich die letzen Jahre abgespeichert, dabei blöderweise jedoch die Netzadressen irgendwíe „verlegt“ (und zu Suchen habe ich keine Lust ). Das entsprechende Forum für die Beitrage ist: „Das Gelbe Forum“. Obiges „einfach machen“ bezieht sich lediglich auf meinen Arbeitsaufwand für diesen Beitrag hier. Inhaltlich ist es schwerverdauliche Kost, an der überhaupt nichts einfach ist; und deshalb auch meistens als „nicht möglich“ wahrgenommen oder erst gar nicht verstanden wird. Die Texte sind Original belassen, lediglich die Formatierung wurde von mir angepasst; hier und da stammt ein Link und / oder eine Hervorhebung von mir. Von der Sache her könnten die Texte auch von mir sein. Allerdings könnte ich mich nie so anschaulich, wortgewand, stil- und sachverhaltssicher ausdrücken. Von daher – zwar empfängerloses – aber trotzdem nachträgliches Kompliment meinerseits an die Schreiber. Es ist sehr viel zu lesen. Aber auch Erkenntnis gibt es nicht umsonst. ….denn er macht einsam! Hallo Meph, Lex, > Die Vorteile des Wissens um die ökonomischen Illusionen und Hoffnungen > gar nicht erst missionarisch in die Welt hinaus zu tragen, sondern diese > stillschweigend nur für sich selbst (egoistisch) zu nutzen – sofern sich > mit diesem Wissen überhaupt ein Vorteil erringen lässt. Als es in meinem Kopf das erste mal „klick“ gemacht hat und mir die Wahrnehmung der unaufhörlichen, terminlichen Neuverschuldung bewusst wurde, da stand ich doch sehr alleine mit meinen Ableitungen und dem Umdenken bezogen auf alle wirtschaftswissenschaftlichen Vorgänge; dachte ich doch vorher wirklich an den Weihnachtsmann und dem Geld als festen Vermögenswert unserer Gesellschaft, beliebig steuerbar durch Eingriffe der Zentralbank. Es ist ein hoffnungsloses Unterfangen sich in volkswirtschaftliche und monetäre Diskussionen einzumischen. Ein Stück weit mag man sich mit seinen besser wissenden Äußerungen in Disskussionsrunden einmischen; nur fehlt es sehr schnell an der passenden Sprache und den schlagfertigen Bildern, damit die Lehren der Volkswirtschaften als eine hundertfach gespiegelte Nebenwirkung der Zwangsverschuldung und der damit einkehrenden Aufforderung zur Verteidigung des Eigentumtitels erkannt werden. Der erkannte Debitismus ist vergleichbar mit dem Tod Gottes, dem Verlust des morgigen Sonnenaufgangs! Eine weder lebende, noch sterbende Welt, in der es sich gelegentlich träumen lässt, in der man seinen höllischen Verstand bei 100% Auslastung überhitzten darf, sich aufopfern muss um am Gefühl der geraubten Sicherheit und Wohlbefindlichkeit teilhaben zu dürfen. Kurz gesagt: Mir gehen seit dem viele Ansichten unserer Gesellschaft am Arsch vorbei und ich bin an dem Punkt angelangt, an dem ich die alte Sprache und Denke verlernen mag. Das ist gefährlich! Ich bin heute zu viel mehr Offenheit bereit als noch vor einigen Jahren – fühle mich wie aufgewacht und opfere Status der Wahrnehmung und dem Verstehen dessen was vor sich geht! In God i don’t trust! Ashitaka Herangehensweise zum Verständnis der ‚ganzen Scheisse‘ Hallo ebbes, wenn man so herangeht, wie du vorschlägst, dann dauert es Jahre, bis man sich durch die verschiedenen ökonomischen Schulen und ihre jeweiligen Geldansichten (falls überhaupt vorhanden) gewühlt hat (neoklassische Tauschlehre, marxistische Arbeitswertlehre, Irving’sche […]
  • 13. April | Ist Erdöl wirklich ersetzbar? (Erneuerbare Energien, Umwelt)
    Energiegehalt   Um den „Energiegehalt“ des im Jahr 2015 weltweit verbrauchten Erdöls (>>) zu ersetzen,… wäre die Stromerzeugung von rd. 575 Drei-Schluchten-Staudämmen (>>) nötig gewesen, oder es wäre die Stromerzeugung von rd. 4.570 Kernkraftwerken mit der Jahresproduktion des Kernkraftwerks „Grand Gulf“ aus den USA (>>) nötig gewesen, oder es wäre rd. 68,4-mal die gesamte weltweite Stromerzeugung aus Windenergie (>>) nötig gewesen, oder es wäre rd. 227-mal die gesamte weltweite Stromerzeugung aus Solarenergie (>>) nötig gewesen, oder man hätte rd. 5,25-mal den gesamten Waldbestand Deutschlands (>>) verfeuern müssen. Im Jahr 2015 wurden rd. 34.675.000.000,00 Barrel (≈ rd. 34,7 Mrd. Barrel) Erdöl verbraucht (>>). Das entspricht… 6.761.625.000.000,00 Liter (1 Barrel = 159 Liter) 6.761.625.000,00 m³ 6.761.625,00 dam³ 6.761,63 hm³ 6,76 km³ einem Würfel von rd. 1,89 x 1,89 x 1,89 km Anmerkung: Die Berechnungen für vorstehende Aussagen sind unten angefügt. Peak Oil Klingt wie reißerische BILD-Schlagzeilen, was auch beabsichtigt war . Veranschaulichen diese Vergleiche doch recht beeindruckend die besorgniserregenden Dimensionen, mit denen wir es beim Eintritt von „Peak-Oil“ ziemlich sicher zu tun bekommen werden. Wie und / oder womit soll Erdöl ersetzt werden? Erdöl ist der weltweit wichtigste Energielieferant und wird es in absehbarer Zukunft bleiben. Der Anteil an Erdöl am Primärenergieverbrauch erhöhte sich im Berichtszeitraum auf nun 35 Prozent. (>>) Die fossilen Energieträger insgesamt: „Erdöl, Erdgas, Stein- und Braunkohle leisten derzeit mit knapp 80 Prozent den größten Beitrag zur Deckung des globalen und deutschen Primärenergieverbrauchs“,… (>>) Mal unterstellt, dass die debitistische Aufschuldungssause – und damit eine postitive Wirtschaftsentwicklung – die nächsten Jahrzehnte wider Erwarten weltweit ohne größere Verwerfungen weiter läuft, so wird das vor uns liegende Dilemma durch folgende Graphiken verdeutlicht: Ein noch weiter steigender Ölbedarf steht einer fallenden Förderung gegenüber. Die rechte Graphik stammt von der Seite „Trendlines Research monitors the major forecasts of peak oil depletion from around the globe“; Graphik und Seite zeigen viele verschiedene Szenarien auf. Die linke Graphik stammt aus einer Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR): „Energiestudie 2016“. Eine allgemeine Kernaussagen aus dieser Studie ist: Die verlässliche und wirtschaftliche Bereitstellung von Primärenergie ist Grundlage unseres Wohlstandes und Voraussetzung für die Entwicklung funktionierender Volkswirtschaften. Die globale Bevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten weiter wachsen und daher mehr Primärenergie benötigen als gegenwärtig. Angesichts dieser Herausforderungen wird die Versorgung mit Energie auch durch die Bereitstellung fossiler Energieträger notwendig sein. Daher bleiben fossile Energien auf absehbare Zeit – bei zurückgehenden Anteilen und effizienterer Nutzung – noch unverzichtbar in der globalen Energieerzeugung, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu ermöglichen und den Wechsel im Energiemix ohne Brüche zu vollziehen. Darüber hinaus klingt das alles aber noch recht moderat: Erdöl ist der einzige Energierohstoff, bei dem in den kommenden Jahrzehnten eine steigende Nachfrage wahrscheinlich nicht mehr gedeckt werden kann. Das ist eine etwas merkwürdige – beabsichtigt moderate? – Formulierung. Denn nicht nur meiner Meinung nach wird nicht nur nicht mehr die steigende Nachfrage gedeckt werden können, sondern die Versorgung des gesamten (Basis)Bedarfs an sich ist gefährdet! Weiter: Aus rohstoffgeologischer Sicht kann die Erdgasversorgung der Welt auch bei einem steigenden […]
  • 08. April | Vitamin D – fragwürdige Berichterstattungen (Medien(schelte), Gesundheit, Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Ergänzend zu meinem Beitrag „Vitamin D – die (vorsätzlich?) unterschätze Kranheitsursache“ zeige ich im Weiteren einige Beispiele hinsichtlich der meiner Meinung nach stark fragwürdigen Berichterstattungen zum Thema „Vitamin D“. Beginnen möchte ich mit folgender „medizinischen Kurznachricht“: Vitamin D: Meinungen und Studien Blogbeitrag der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), medizinische Kurznachricht, erstellt von Prof. Dr. Helmut Schatz, Bochum: „Vitamin D: Meinungen und Studien“ (bitte Lesen!) Ein Resultat der Vitamin D3 Supplementierung, auf dem dann die weiteren Schlussfolgerungen des Beitrags / Artikels fußen, ist folgendes: Der mittlere 25(OH)D-Spiegel stieg in der Hochdosis-Gruppe sehr stark von 64,7 auf 164.1 nmol/L an (p<0.01), während er in der Standarddosis-Gruppe nur von 64.1 auf 81.8 nmol/L hochging. Gesundheitsamt Bremen: Vitamin D-Mangel im Alter Das Entscheidende an dieser Aussage sind nicht die gemessenen Anstiege des 25(OH)D-Spiegels, sondern die Basiswerte, die schon VOR der zusätzlilchen Einnhame von Vitamin D3 vorhanden waren: 64,7 nmol/l bzw. 64,1 nmol/L. Die Gehlerten streiten offenbar noch, wie 25(OH)D-Werte einzustufen sind. Das Gesundheitsamt Bremen (siehe Kasten rechts) und das Robert-Koch-Institut verweisen darauf, das Werte > 50 nmol/L als „ausreichend“ angesehen werden. Die Seite Vitamin D Mangel – auf die im Übrigen auch das Gesundheitsamt Bremen verlinkt – sieht Werte < 50 nmol/L als „Mangel“ und Werte von 50 – 80 nmol/L als „Unterversorgung“. Wie auch immer, im schlimmsten Fall lagen die im Artikel genannten Basiswerte von 64,7 nmol/l bzw. 64,1 nmol/L im mittleren Bereich einer Unterversorgung, ein echter Mangel lag definitv NICHT vor. Jetzt kommt es drauf an: bei Basiswerten des Vitamin D, die im schlimmsten Fall eine „mittleren Unterverorgung“ (kein Mangel!!) darstellen, wie waren zu diesem Zeitpunkt sozusagen die Basiswerte des Zustands der Studienteilnehmerinnen? Wie haben sich die Frauen VOR der Supplemetierung gefühlt? Wie stand es mit „der Muskelkraft, dem Balance-Vermögen oder der Lebensqualität“ VOR bzw. ZU BEGINN der Studie? Darüber finden sich keine Angaben im Artikel!! Das Ergebnis Es fand sich kein Unterschied in der Muskelkraft, dem Balance-Vermögen oder der Lebensqualität. Der Polymorphismus rs3829251, lokalisiert im 7-Dehydrocholesterol-Reduktase-Gen war mit der Muskelkraft und den Behandlungsresultat assoziiert. ist somit eine vollkommen sinnfreie Aussage, da man keinen Vergleich anstellen kann!! Was, wenn es den Frauen schon VOR / ZU BEGINN der Studie blendend oder zumindest nicht wirklich schlecht ging? Immerhin lag kein echter Mangel an Vitamin D vor. Wie sollte sich in diesem Fall eine Verbesserung feststellen lassen, wenn schon – zugespitzt formuliert – der nicht verbesserbare Optimalzustand vorlag? Schon bis hierhin ist der Artikel für mich mehr als fragwürdig! Aber es geht weiter! Gemäß Artikel wurde zusätzlich zum Vitamin D3 Kalzium gegeben, jedoch kein Vitamin K und ebenfalls kein Magnesium. Dieser Umstand ist nach meinem Verständnis beinahe schon als Körperverletzung zu werten (siehe Zitatensammlung unten). Was ist von einem Artikel (und dessen Autor) zu halten, der sich auf eine Studie bezieht, deren Schlussfolgerung Eine einjährige hochdosierte Vitamin D – Gabe hat keinen Effekt auf Muskelkraft, Balance und Lebensqualität bei postmenopausalen Frauen mit Osteopenie oder Osteoporose (3). lautet, die zugrundeliegende Studie aufgrund fehlerhafter Methoden im Grunde aber gar keine Verbesserungen erzielen konnte – wenn es […]
  • 02. April | Vitamin D Mangel – die (vorsätzlich?) unterschätzte Krankheitsursache (Gesundheit, Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Ich selbst hatte einen starken Vitamin D Mangel und musste jahrelang unwissentlich dessen heftige Folgen für Geist und Körper erleiden. In diesem Beitrag erzähle ich meine Geschichte und werfe die Frage auf, ob Vitamin D Mangel vorsätzlich als Krankheitsursache kleingeredet wird. Wichtige Anmerkungen vorab: Die im Folgenden aufgeführten Geschehnisse habe ich nicht vom entfernten Hörensagen, sie wurden mir nicht vom „Schwager meines Bruders Bekannten seiner Schwesters Mutter“ zugetragen . Sie sind mir persönlich genau so passiert1). Die unbestreitbare (Über)Ausführlichkeit dieses Beitrags (ich entschuldige mich an dieser Stelle dafür!!) ist meinem Wunsch geschuldet, anderen damit ggfs. helfende Hinweise geben zu können. Ich bin mir sehr wohl darüber bewusst, dass ich im Weiteren viel von mir preisgebe und habe deshalb auch lange überlegt, ob es mir das wert ist. Dann habe ich mich daran erinnert, wie froh ich in meinem damals schlechten Zustand gewesen wäre, wenn ich bei meinen Eigenrecherchen einen ähnlichen Beitrag gefunden hätte. Mir persönlich hätte es wahrscheinlich weitergeholfen. Das ist die Hoffnung, die ich hege. Vielleicht hilft es tatsächlich jemandem, und wenn es nur eine einzige Person ist. Das IST es mir wert. Abgesehen davon ist bei mir wieder alles im Lot. Was können die Datenkraken also mit diesen Infos groß anfangen, wo sie doch eh schon meine Krankheitsgeschichte kennen . 1) Ich gebe das alles aus dem Gedächtnis wieder und es ist schon eine Weile her. In Nuancen könnte es daher etwas anders abgelaufen sein. An der Sache selbst ändert sich dadurch überhaupt nichts!! Vorgeschichte Vor mehreren Jahren hatte ich bei mir folgende, erste – noch schwache, unregelmäßige und in willkürlich wechselnder Abfolge (schubartig / periodisch) auftretende – Symptome festgestellt: allgemeines Unwohlsein erhöhte Müdigkeit Schwindelgefühle Kieferschmerzen starker „Druck“ im Schläfenbereich Kreislaufprobleme, die sich bspw. durch „Schlieren“ vor den Augen und den „fliegenden Mücken“ im Auge manifestierten Konzentrationsmängel merkwürdiges Herzbumpern (sorry, ich kann es nicht besser beschreiben) Das Zuordnen zu einer bestimmten Ursache war mir einfach nicht möglich. Und wie das so ist: „Das wird schon weggehen“, waren natürlich meine Gedanken. Nichts ging weg. Nach und nach – „schleichend“ – wurden die vorgenannten Symptome stärker und regelmäßiger. Irgendwann kamen dann – zunächst auch erst schwach, aber im Laufe der Zeit mit zunehmender Intensität – Taubheitsgefühle in der gesamten rechten Körperhälfte dazu; einhergehend u. a. mit starkem Kribbeln in der rechten Hand und an der rechten Kopfhälfte. Zum Schluss fiel mir sogar Treppenlaufen zunehmend schwer, in der Dusche wäre ich zweimal beinahe umgekippt – und diverses Andere. Reissleine!! Krankenhaus / Diagnose Versucht mal zeitnah – und zeitnah war nötig, mir ging es wirklich nicht gut – und in sinnvoller Kombination verschiedene Arzttermine für einen eingehenden Rundumcheck zu bekommen; ein Ding der Unmöglichkeit! Allein das wäre einen eigenen Beitrag wert. Das System hat oder hat bald fertig; meine Erfahrung! Wie auch immer, nach (viel zu) langem Hin und Her bin ich dann doch noch per – quasi erzwungener und nur über Vitamin B , anders hat es einfach nicht funktioniert – Notfallaufnahme/überweisung in ein Krankenhaus gekommen. Nebenbei: Die waren dort in […]
  • 31. März | Facebook & der perfide Plan hinter der Empörung über Datenmissbrauch (Privatsphäre? 1984!)
    Erst gestern habe ich einen Beitrag über Datenhandel, Überwachung und Zensur(potential) gepostet. Dirk Müller von Cashkurs.com gibt zu diesem Themenkomplex eine seeeeeeeehr interssante erweiterte Sichtweise (HIER): Alle Welt empört sich aktuell darüber, was uns eigentlich schon lange klar sein sollte: Natürlich werden so viele Daten wie möglich abgegriffen, ausgewertet und verkauft – das ist ein riesiger Geschäftszweig. Im Rahmen der großen Aufruhr könnte es nun zu Gesetzen kommen, die Datenweitergabe grundsätzlich verbieten. Was im ersten Moment positiv klingt, könnte sich jedoch ganz schnell in einen Alptraum entwickeln, in dem wir selbst verantwortlich für unsere totale Überwachung sind… Hier geht es zu dem im Video angesprochenen Originaldokument „The Known Traveller“: http://www3.weforum.org/docs/WEF_The_Known_Traveller_Digital_Identity_Concept.pdf Wirklich interessante Gedankengänge; und wirklich erschreckend!! Die kommenden Wochen und Monate gilt es, dass von Dirk Müller vorgestellte Szenario mit den realen Entwicklungen permanent abzugleichen. Denkt selbst drüber nach und ziehe jeder für sich seine individuellen Konsequenzen! Post Views: 75
  • 31. März | Nullzinspolitik (Debitismus, Politik (und / oder ähnliches))
    Ich kann es nicht mehr hören! Zu allen möglichen Gelegenheiten und aus allen möglichen Richtungen bekommen wir mitgeteilt, dass eine „Nullzinspolitik“ betrieben wird. Was für ein Unfug! Ich erläutere meine Standpunkte am Beispiel AFD. In deren Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 steht folgendes: Die EZB sollte eine zweite Bundesbank sein. Stattdessen betreibt sie eine Währungspolitik der unwirtschaftlichen Zinsen (Nullzinspolitik). … Eine Politik der künstlich herbeigeführten Null- und Negativzinsen führt zur Zerstörung der zentralen Märkte für Anleihen. 1.) Es wird nichts „betrieben“. „Betreiben“ ist eine aktive Handlung, um etwas bestimmtes erreichen zu wollen. Mir erschließt sich einfach nicht, warum sich eine Zentralbank (ZB) aktiv um Nullzinsen bemühen sollte. Was für einen Sinn hätte das? Welches Ziel könnte sie damit verfolgen? Darüber hinaus wird ständig so getan, als ob die EZB die einzige ZB ist, die die Zinsen runterfährt. Das dem selbstverständlich nicht so ist, kann man sich bspw. bei global-rates.com veranschaulichen. Exemplarisch habe ich mal den japanischen und australischen Zinssatz herausgezogen: Japanischer Zinssatz BoJ Australischer Zinssatz RBA Auch wenn der australische und viele weitere Zinssätze noch nicht bei Null angelangt sind, die Tendenz wird deutlich: abwärts! Warum sollte die japanische ZB den Anstieg des Zinssatzes seit nahezu 20 Jahren aktiv verhindern wollen? Das ist Quatsch! Sie würde nichts lieber tun, als die Zinsen zu erhöhen – genau wie die EZB. Warum? Deshalb (stark vereinfachte Darstellung!): Zinsen hängen an der Inflation → Inflation hängt an zusätzlichem Geld → zusätzliches Geld = zusätzliche Neuverschuldung! → zusätzliche Neuverschuldung = Wirtschaftswachstum Kurz: Zinsen hängen von der zusätzlichen Neuverschuldung ab; geringe bzw. keine Neuverschuldung = niedrige Zinsen bzw. N u l l z i n s e n Da sind sie, die Nullzinsen! Nullzinsen sind eine logische, zwingende Folge des debitistischen Durchlaufs, und nicht etwa von irgendeiner Politik und / oder etwas „künstlich Herbeigeführtem“! Es ist einfach unerträglich, immer wieder den selben Quatsch aufgetischt zu bekommen – insbesondere, wenn es um Stimmenfang geht. P.S.: Vorstehendes erklärt auch, warum wir uns von der Vorstellung von demnächst signifikant1) steigenden Zinsen verabschieden sollten. Die wird es angesichts der vorhandenen, horrenden, weltweiten Verschuldung nicht mehr geben! Mit einer Ausnahme: der Staat fängt tatsächlich an Geld selbst zu drucken (wie auch immer das im Detail aussehen würde). 1) Mit „signifikant“ meine ich nicht ein, zwei Prozentchen, sondern Größenordnungen wie es sie vor 10, 20 Jahren gab. Lasst euch nichts vormachen. 2.) Man kann zur europäischen Währungsunion / EZB stehen wie man will – ich halte wenig davon -, aber die Aussage der AFD „Die EZB sollte eine zweite Bundesbank sein“ ist einfach sachfalscher Mumpitz! Die Bundesbank hatte einfach nur das „Glück“, dass sie zur großen, debitistischen, nachkriegszeitlichen Aufschuldungsphase am Ruder war – mehr nicht! Abgesehen davon sieht man in untenstehender, langfristiger Leitzins-Graphik von Wikipedia sehr deutlich, dass bereits die Bundesbank ab ca. 1982 mit nachhaltigen Leitzinssenkungen begonnen hatte. Wäre da nicht der BRD-spezifische Sondereffekt der Wiedervereinigung gewesen, hätten sich auch die von der AFD so hoch gelobten Bundesbank festgesetzten Leitzinsen entsprechen der Leitzinsen der USA entwickelt: nämlich in der Tendenz permanent fallend. Nullzins […]
  • 30. März | Datenhandel in Deutschland / Überwachung / Zensur(potential) (Privatsphäre? 1984!, Propaganda und Manipulation usw., Medien(schelte))
    Das Kleingedruckte Letztes Jahr war mehrfach „Dialogpost“ von Vodafone in meinem Briefkasten; Dialogpost, die sehr speziell aufgemacht war. Nachstehende Abbbildung zeigt dieses spezielle „Erscheinungsbild“: Mit einer beispiellos hinterlistigen Marketing-Kampagne versucht Vodafone Kunden zu gewinnen (>>). Diese an Frechheit kaum noch zu überbietende Werbekampagne sollte jedem Vodafone-Kunden zu denken geben und Alternativangebote attraktiv erscheinen lassen. An dieser Stelle liegt das Augenmerk jedoch auf dem Kleingedruckten – wie so häufig, ist das das eigentlich Interessante: Aus dem Kleingedruckten erfahren wir, dass es offensichtlich „Dienstleister“ gibt, die meine Adressdaten OHNE meine Zustimmung, OHNE mich zuvor in irgendeiner Art und Weise kontaktiert zu haben, „zum Zwecke werblicher Ansprache“ an interessierte Werbetreibende veräußern. Unwillkürlich drängen sich Fragen auf: Wie kann das sein? Wer steckt dahinter? Um welche Daten handelt es sich? In meinem Fall war der Diensleister die AZ Direct GmbH. Kurzer Einschub: Update 29.05.2018: „Merkwürdigerweise“ ist die Studie auf der nebenstehend verlinkten Seite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz seit rund einer Woche nicht mehr abrufbar. Ausgerechnet zu diesem brisanten Thema wird eine entsprechende Studie „vom Markt genommen“!?! Warum?? Da soll man nicht zum Verschwörungstheoretiker werden . Die verlinkte pdf funktioniert noch!!! Update 02.06.2018: Meine wirklich (!!) durchgeführte Anfrage beim Bundesministerium, warum die Studie nicht mehr zur Verfügung steht, war offenbar erfolgreich . Der Link funktioniert wieder; die Studie kann wieder eingesehen werden; BITTE !! Im Weiteren – vor allem im „Kapitel“ Datenhandel in Deutschland – stammt vieles aus nachstehender Studie, welche im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz erstellt wurde (Stand: 25. April 2017) Ökonomischer Wert von Verbraucherdaten für Adress- und Datenhändler Hier direkt zur *pdf sowie der Seite Safeadress Ich kann nur jedem wärmstens empfehlen, die Studie und Safeadress zu Sichten – höchst interessant. AZ Direct GmbH (Bertelsmann) „Metadaten“ zur AZ Direct (aus o.g. Studie; alternativ hier als Bild): Allgemeine Profildaten                  Unternehmensstruktur Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Mutterkonzern: Arvato Bertelsmann) Unternehmenszweck, Geschäftsbereiche, Geschäftsmodell Adress-Service/Dialogmarketing, Datenvermietung, Datenbereinigung, Datenanreicherung, Verknüpfung von Offline- und Onlinedaten  Unternehmensgröße Mitarbeiter: k.A. Umsatz 2014: >130 Mio. Euro (Schätzung) Datenbestand Art der personenbezogenen Datenbestände Name, Anschrift mit Merkmalen zur Soziodemografie, Psychografie, Branchen-Typologie, Struktur, Wohndauer, Haushaltseinkommen, Umfeldstruktur, Gebäudetyp, Echtalter etc.  Volumen Datenbestand 63 Millionen Konsumenten, 34 Mio. Postadressen und 35 Mio. E-Mail-Adressen, 600 verschiedene Merkmale  Datenquellen Öffentliche Quellen (Landes-Vermessungsämter), Kooperationspartner (Deutsche Post Adress, TNS Infratest, GfK, F&B, Infoscore, Callcredit Group, microm, beDirect, Arvato Financial Solutions, IFH Köln) Dienstleistungen und Weitergabe der Daten Produkt- und Dienstleistungsübersicht AZ Dias (Audience Targeting System), regional exaktes E-Mail-Marketing, Display Advertising, Data Secure TTP, Kampagnenmanagement-System, Zusammenführung Offline- und Onlinedaten Speicherung und Übermittlung der Daten/Produkte (Transaktion) Adressvermietung über Lettershop, E-Mail-Adressen über Permission Eigner, Anonymisierte Übermittlung mit DIAS Secure TTP, Anonymisierte Verknüpfung mit Data Secure TTP Ergänzend noch zwei Beispiele zu „Datendeals“ der AZ Direct: AZ Direct schließt exklusiven Datendeal mit Gelben Seiten AZ Direct vermarktet exklusiv Beilagen und Adressen der Klingel Gruppe Insgesamt erschreckend beeindruckend, beeindruckend erschreckend. Insbesondere jedoch dieses Detail: Der Mutterkonzern von AZ Direct ist Arvato Arvato wiederum ist eine hundertprozentige Tochter der Bertelsmann Group Arvato ist das Unternehmen, dass gemäß deren Pressemitteilung […]
  • 18. März | Deutsche Umwelthilfe (DUH) (Umwelt, Politik (und / oder ähnliches), Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Zunächst ein paar Links zum Einlesen: Krisen-PR: Das falsche Spiel der Umwelthilfe Die dubiosen Machen­schaften der Deutschen Umwelt­hilfe und ihres Führers Jürgen Resch Deutsche Umwelthilfe ist ein Fall für Transparency International Wer ist eigentlich Herr Resch? Scharfe Kritik an „Deutsche Umwelthilfe e.V.“ Teilweise recht polemisch und unter der Gürtellinie, trotzdem mit interessanten Details; recherchiert selbst und verschafft euch selbst ein Bild. Insgesamt könnte man das noch als Gegenschlag des Establishments interpretieren. Was mich persönlich zur Rolle der DUH allerdings irritiert, sind folgende Punkte: „Spenden von Toyota“ Zum Thema „Spenden von Toyota“ schreibt die DUH in ihrem Jahresbericht 2017 folgendes Was ist mit den Spenden von Toyota? Seit 19 Jahren unterstützt uns der japanische Autobauer mit circa 50.000 Euro pro Jahr bei Projekten wie der Dienstwagenumfrage und Umwelttaxis. Das ändert aber nichts an unserer Unabhängigkeit. Im Frühjahr 2016 haben wir bei einem Toyota Diesel 5-fach überhöhte Abgaswerte gemessen und als illegal bezeichnet. Zudem haben wir bisher in 47 Gerichtsverfahren gegen Toyota Deutschland bzw. deren Händler für die korrekte Energieverbrauchskennzeichnung gestritten. Gemäß Bundesfinanzhof werden Spenden wie folgt definiert: Unter Spenden werden Ausgaben verstanden, die von Steuerpflichtigen freiwillig und unentgeltlich zur Förderung mildtätiger, kirchlicher, religiöser, wissenschaftlicher und staatspolitischer Zwecke geleistet werden. Förderung von Zwecken? So ist es! Niemand gibt eine „zwecklose“ Spende. Eine Spende soll etwas Bestimmtes unterstützen! Etwas Bestimmtes, von dem man sich selbst entweder einen Vorteil verspricht oder was man aus gemeinnützigen Gründen für unterstützenswert hält. Selbst unter Steuersparaspekten wird niemand einfach wahllos das Spender-Füllhorn ausschütten. Nach meinem Verständnis sucht man sich die Spenenempfänger gezielt aus. Gemeinnützige Gründe spreche ich Toyota ab. Was für ein gemeinnütziges Interesse könnte Toyota in Deutschland verfolgen, was durch die DUH „abgedeckt“ wird? Das ergibt für mich keinen Sinn. Auch wenn bei Toyota allein schon die Kaffeekasse mit mehr Geld als den „circa 50.000″ Euro ausgestattet“ sein wird und sogesehen der Betrag „Peanuts“ ist, aus Jux und Dollerei wird Toyota die DUH nicht unterstützen. 47 (Abmahn)Gerichtsverfahren gegen Händler von Toyota wegen falscher Energieverbrauchskennzeichnung, bei dem der jeweilige Händler ein paar hundert Euro Strafe bezahlt? Als wenn Toyota dieser Fliegensch… intersessieren würde. Interessant sind jedoch die Suchergebnisse auf der DUH-eigenen Homepage zum Suchwort Toyota. Vielleicht bin ich einfach zu blöd, aber zu „Im Frühjahr 2016 haben wir bei einem Toyota Diesel 5-fach überhöhte Abgaswerte gemessen und als illegal bezeichnet“ finde ich NICHTS. Das Ganze sieht für mich schon eher wie „Diese Marke wird durch Produktplazierungen untertützt „ aus. Für Toyota unbezahlbar! P.S.: Gebt zum Vergleich „spaßeshalber“ mal Suchbegriffe wie Volkswagen, Mercedes, Ford o.ä. ein… Außergerichtliche Klärungen Der Tagesspiegel weiter: „1400 zivilrechtliche Verfahren strengt die DUH nach Reschs Angaben jährlich an, 1100 werden außergerichtlich geklärt, 300 gehen vor Gericht.“ Aha, 1100 werden also außergerichtlich geklärt. Also etwa 80%. An für sich nichts Verwerfliches und in unserem Rechtsstaat gängige Praxis, auf die Gerichte zu „verzichten“, wenn man sich einig wird. In diesem Zusammenhang aber recht anrüchig: Wer zahlt, der hat seine Ruhe. Ein wichtiger Punkt. Wenn es um die Sache an sich ginge, sind außergerichtliche Klärungen sicherlich nicht das […]
  • 15. März | Gläubiger des Staates / Bundes: Banken (Debitismus, Geldentstehung / Geldbeschreibungen)
    Auf die Schnelle … Im Jahr 2009 verhielt es sich gemäß Wikipedia wie folgt: „Deutschland ist zu circa 40 % bei inländischen Gläubigern verschuldet, circa 60 % der deutschen Verschuldung sind Auslandsschulden. Die inländischen Gläubiger sind zu etwa zwei Dritteln inländische Kreditinstitute und zu einem Drittel Nichtbanken (Versicherungen, Unternehmen, aber auch Privatpersonen)“ Im 3. Quartal 2017 sahen die Zahlen ähnlich aus (Bundesbank, Monatbericht Januar 2018). Nach der Finanzagentur GmbH der Bundesrepublik Deutschland „deckt der Bund mehr als 90 Prozent seines Kreditbedarfs über Einmalemissionen im Primärmarkt.“ Für den den Primärmarkt wiederum gilt: „Die Bietergruppe Bundesemissionen setzt sich aus Kreditinstituten zusammen, die von der Finanzagentur als Teilnehmer für die Auktionen von Bundeswertpapieren zugelassen wurden. … Zurzeit gehören die folgenden 36 Kreditinstitute der Bietergruppe an. Die folgende Reihenfolge entspricht den im Jahr 2017 übernommenen gewichteten Zuteilungsbeträgen.“ Der Staat – und sonst niemand (!) – hat (zwangsweise) ein System installiert, welches ihn in Abhängigkeit der Banken / des Bankensystems brachte und weiterhin hält. Die Zwangsmäßikeit resultiert aus der unausweichlichen Vorfinanzierung des Geblides Staat (diesbzgl. kann ich nur wieder auf „den Debitismus“ verweisen) und der schieren Höhe des benötigten Kreditbedarfs, die niemals nur durch private Kreditgeber aufzubringen wäre. Wer auf die „erpresserischen“, „blutsaugenden“ und „nimmersatten“ Banken schimpft, sollte nie vergessen, wer sie überhaupt erst in die Position des „Druck-ausüben-könnens“ gebracht hat und warum (staatsfinanzierungsrelevante) Banken aus Sicht des Staates niemals pleite gehen dürfen.  Anmerkung: Diese „Zwangsbeziehung“ zwischen Staat und dessen Finanziers ist keine Erfindung der Neuzeit. Sobald sich es die Institution „Staat“ herausbildet, läuft es immer nach dem gleichen Schema ab. Historisches Anschauungsmaterial gibt es genügend; bspw. Fugger: „Als Bezahlung seiner Schulden überträgt Karl V. umfangreichen Minenbesitz in Spanien an die Fugger.“ (>>) P.S.: Damit will ich keinen „Freibrief“ für Banken ausstellen. Es gibt genügend Sauerreien, die trotz des systemischen Hintegrunds der Staatsfinanzierung definitiv zu verurteilen sind. Jedoch… „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (Abraham Lincoln) Die machtgebende Instanz ist in diesem Falle in erster Linie der Staat; so etwas versaut auf Dauer einfach den Charakter. Post Views: 75
  • 15. März | Medienexperten? (Propaganda und Manipulation usw., Medien(schelte), Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Auf die Schnelle: Anmerkung vorab: Ich kann jedem nur dringend empfehlen, sich über die sogenannten „Experten“ aus Funk-, TV- und Printmedien à la Tagesschau & Co. selbst ein Bild zu machen. Boris Reitschuster „Der Fall Skripal: Giftanschlag von Putin angeordnet?“ war vorgestern „Thema des Tages“, beim Radiosender SWR 1. Als ausgewiesener „Russland-Experte“, der – ich bin beeindruckt – „mehrerer Bücher über das System Putin geschrieben hat“ – was zum Nachweis, dass wir es tatsächlich mit einem e c h t e n „Experten“ zu tun haben, anscheinend schon ausreicht – kam Boris Reitschuster zu Wort. Boris Reitschuster – Alarm für alle Putin-Verteidiger! Offener Brief an Boris Reitschuster Wie rezensiert man Boris Reitschusters „Putins verdeckte Kriegführung“? Sehr interessant, die ausführlichen 1-Sterne Rezensionen bei Amazon zu Reitschusters Buch „Putins Demokratur: Ein Machtmensch und sein System“: Verschiedene 1-Sterne Rezensionen Eine sehr ausführliche, recht detaillierte Rezension: Die Kriegstrommeln sind wieder zu hören… Der Expertenstatus von Herrn Reitschuster kann begründet zumindest in Zweifel gezogen werden. Sicher erkennbar ist die nicht vorhandene Objektivität. Dem SWR muss der literarische Hintergrund und die Geisteshaltung des Herrn Breitschuster bekannt gewesen sein. Dieser ausgewiesene, notorische Putinhasser wird jedoch kritik- und erklärungslos als „Experte“ vorgestellt. Die Expertenrolle wurde also mal wieder – wie so oft – mit einer Person besetzt, welcher der zuvor feststehenden, vorgegeben Grundaussage / Meinungsrichtung des Berichts einen seriösen Anschein geben soll – „Experten“ sind schließlich immer ein Garant für Objektivität .   Post Views: 75
  • 12. März | Debitismus – Im Auftrag des Teufels (Debitismus)
    Zufällig lief mir gerade untenstehendes Zitat aus dem Film „Im Auftrag des Teufels“ mit Al Pacino und Keanu Reeves über den Weg – nebenbei: super Film, es lohnt sich, ihn anzuschauen. So kann man Debitismus auch erklären – kurz und bündig : „Diese Leute, es ist doch kein Geheimnis woher die kommen. Sie pushen den Appetit des Menschen hoch, bis zu dem Punkt wo er durch sein Wissen sogar Atome spalten kann. Sie bauen Egos auf so riesig wie Kathedralen, mit Glasfasern schaffen sie Verbindung in die ganze Welt, zu jedem X-beliebigen Egomanen. Sie fördern die dümmsten Träume, diese dollargrünen, vergoldeten, Luftschlösser das jedes menschliche Wesen ein erfolgreicher Börsenspekulant werden kann, sein eigener Gott werden kann und was kann man von da an noch erreichen?? Und während wir von einem Termin zum nächsten hetzen, wer hat da noch Zeit auf Mutter Erde zu achten?? Während die Luft dicker wird und das Wasser saurer, sogar der Bienenhonig nimmt den metallischen Geschmack von Radioaktivität an, es wir immer schlimmer, schneller und schneller. Die Zeit der Vorbereitung ist abgelaufen, es heißt jetzt Zukunft kaufen, Zukunft verkaufen bis keine Zukunft mehr da ist. Alle rennen in selbe Richtung wie die Lemminge, und alle von ihnen sind bereit die Erde mit der Faust zu ficken, Gottes Ex-Planeten und sich dann die Finger sauber zu lecken, damit sie sich wieder brav ihren Computern zuzuwenden können, um ihre scheiß verfluchten Überstunden einzutragen. Dann schlägt die Realität zu!!“ Die üblichen Erklärung sehen bspw. wie folgt aus: Verschiedene Schriftstücke Urschuld (*pdf) Zum Thema noch eine kleine Kopfnuss für „Debitismus-Einsteiger“: Wir alle haben – mal mehr, mal weniger – Bargeld im Portemonnaie. Bargeld, dass im Juristendeutsch als „Kassenbestand“ unter den A K T I V-Posten verbucht wird. In unserem Portemonnaie ist Bargeld nichts anderes! Bei der Deutschen Bundesbank – und allen anderen Zentralbanken dieser Welt – läuft Bargeld jedoch als P A S S I V-Posten. (siehe nachstehende Abbildung, Geschäftsbericht Bundesbank 2017, Auszug aus Passiva, Punkt 1, „Banknotenumlauf“). Einfache Frage: WIESO? Wieso ist Bargeld bei uns im Portemonnaie ein Aktiv-Posten, bei den Zentralbanken jedoch eine Passiv-Posten? Denkt mal drüber nach! Post Views: 75
  • 10. März | Kosten für ausländische Streitkräft (Politik (und / oder ähnliches), Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    „US-Armee investiert kräftig in Rheinland-Pfalz“ ist die Schlagzeile eines SWR-Beitrags und verschiedener Radiomeldungen – die ich selbst gehört habe. Weiter heißt es beim SWR: „Die USA planen einen weiteren Ausbau ihrer Armee-Standorte in Rheinland-Pfalz. Geplant seien Investitionen von 570 Millionen US-Dollar im kommenden Haushaltsjahr, sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) in Washington.“ Ein schönes Beispiel dafür, dass man solche Meldungen stets hinterfragen sollte. Wobei die Meldung für sich genommen sicherlich korrekt ist. Aber wie so oft, hinter den Kulissen gibt es weitere interessante Details. Kosten für ausländische Streitkräft Den gefeierten (potentiellen) Einnahmen stehen Kosten gegenüber, welche beim Bund für die Stationierung auflaufen: „Bundeshaushalt | 2017 | Ausgaben | SOLL | Einzelplan | Bundesministerium der Finanzen | Lasten im Zusammenhang mit dem Aufenthalt bzw. Abzug von ausländischen Streitkräften (Haushaltsstelle 0802“ (Hier geht’s zu den vollständigen Haushaltsplänen der letzten Jahre) Ich habe die Daten aus den Jahren 2011 bis 2017 in nachstehender Tabelle zusammengefasst: Bundeshaushalt Lasten im Zusammenhang mit dem Aufenthalt bzw. Abzug von ausländischen Streitkräften in Tausend Euro   2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Summe Soll 52.075 55.775 56.125 40.630 40.930 42.350 72.330 360.215 Ist 43.197 46.865 41.912 51.484 144.073 liegt noch nicht vor 327.53 Ist-Kosten 2011 bis 2015:  327,53 Millionen Euro. Ich bitte zu beachten, dass es sich hierbei um offizielle Statistiken des Bundes handelt. Meiner Erfahrung nach stellen diese leider viel zu oft nur die halbe Wahrheit dar. Nachstehend einige ergänzende Links zum Thema: BRD: So hoch sind die Besatzungskosten wirklich US-Militär betreibt „Augenwischerei“: Steuerzahler subventionieren Trumps Truppen mit 100 Millionen Euro im Jahr Deutschland zahlt Millionen für US-Militär Was kosten uns die US-Stützpunkte in Deutschland? Wie hoch die realen Kosten für den Bund auch immer sein mögen (zu hoch werden sie gewiss nicht ausgewiesen sein), insgesamt betrachten – aus Sicht des BRD-Steuerzahlers – relativieren sich die eingangs genannten, rein monetär1, punktuell für RLP, vielleicht tatsächlich positiven 570 Mill. Euro an geplanten Investitionen doch erheblich. Es lohnt sich also fast immer, hinter die Fassade solcher Meldungen zu schauen. 1Den politischen Aspekt lass ich an dieser Stelle lieber beiseite.   Post Views: 75
  • 07. März | Keinverschlussverfahren (Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    An dieser Stelle habe ich mich über das Reißverschlussverfahren als Spiegelbild unsere Gesellschaft ausgelassen. Als Beleg, dass die Darstellungen kein Zufall oder Einzelfall beschreiben, kurz dies: Heute bin ich ca. 300 km Autobahn gefahren. An vier oder fünf Stellen gab es Baustellen bedingte Engstellen. An drei dieser Engstellen konnte ich mal wieder das übliche Verhalten beobachten: eingefädelt wird VIEL zu früh! Stauverhindernd war lediglich die Tatsache, dass es späterer Vormittag war und sich das Verkehrsaufkommen entsprechend überschaubar zeigte. Nachstehendes Bild als Beweis: Ganz hinten – der rote Pfeil markiert es – liegt die Engstelle; bestimmt noch gute 300 m – 400 m entfernt. Der LKW links von mir hat schon vor ca. 100 m von der rechten Spur auf die linke gewechselt. Zugegeben, dadurch dass so wenig Verkehr herrschte, war das im Grund alles egal. Es geht ums Prinzip! Erfahrungsgemäß ändert sich das grundsätzlich ganz offensichtlich vorhandene Verhaltsmuster nämlich auch bei mehr Verkehr nicht. Und das nervt einfach gewaltig!! Post Views: 75
  • 04. März | Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch (NICHT) nur noch vier Jahre zu leben … (Umwelt, Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    … denn Albert Einstein hat dieses „Zitat“ nie geäußert (siehe hier und hier). Es klingt aber einfach zuuuu gut, um damit nicht reißeriche Schlagzeilen zu machen  (bspw. hier, hier und insbesondere HIER: Petition | „Bienensterben stoppen: Neonikotinoide in Pestiziden verbieten“) – wer würde Einstein schon widersprechen wollen. Das nur nebenbei. Vorbemerkungen Ich will nichts bagatellisieren. Natürlich gibt es Probleme, die es zu lösen gilt. Das bspw. Pestizide als „Mittel zur Bekämpfung tierischer Schädlinge“ auch Nichtschädlingstiere – was die Biene für den Menschen nun mal ist – „bekämpft“, ist nur logisch. Aber es gibt auch genügend Interessensgruppen, die von den Problemen leben und bspw. nichts gegen Überdramatiserungen oder Falschinterpretationen zu eigenen Gunsten einzuwenden haben. Beispiel: „Die vorgestellte „Insektenstudie“ ist ein Beispiel für Junk-Science (Schrottwissenschaft)“ Zu den Bienen: Einige Punkte haben mich bei der „Recherche“ zum Thema gestört bzw. sind mir aufgefallen. 1.) Hochleistungsbienen Wenn über „Bienensterben“ gesprochen wird, dann überwiegend über domestizierte Hochleistungszuchtbienen, welche letztlich als „Nutztiere“ anzusehen sind. Wenn vom Menschen zum eigenen Vorteil genutzte Tiere sterben, ist der Aufschrei natürlich groß. Und das industrielle Tierhaltung – bei Rindern, Schweinen usw. oftmals kritisiert – auch bei Bienen nicht gerade zur Widerstandsfähigkeit der Tiere beiträgt, leuchtet mir ein: „Bienensterben durch industrielle Bienenhaltung“ „Überzüchtung | Warum die Bienen wirklich sterben“ „Die möglichen oder wahrscheinlichen Konsequenzen des Honigbienensterbens werden üblicherweise falsch dargestellt“ (sehr interessante Ausführungen) Es geht im Grunde also nicht um den Erhalt / den Schutz der Biene an sich – sozusagen um die Biene Maja – sondern hauptsächlich um die eingeschränkte Nutzbarkeit durch den Menschen. Problemlösungen sind natürlich trotzdem wünschenswert (das meine ich ernst!) (siehe „hier“). Die Daseinsberechtigung der (überzüchteten) „Honigbienen-Völker“ liegt realistisch betrachtet nahezu ausschließlich in der Nutzung als „Bestäubungssvieh“ und Rohstofflieferant (Honig). Hätten wir keine oder weniger Monokulturen und / oder intensive Flächennutzungen usw., bräuchten wir diese „künstlichen“ Bienen nicht oder zumindest in deutlich geringerem Maß. Führt man dennoch das Sterben der „Honigbienen-Völker“ als Argument „an erster Stelle“ für die Forderung u. a. einer „anderen Art von Landwirtschaft“ ins Felde, ist dies ein Widerspruch in sich. Schön plakativ, aber im Grunde untauglich. Nichts gegen die Forderung einer „anderen Art von Landwirtschaft“; selbstverständlich ist das legitim. Ich persönlich halte jedoch nichts von Petitionen, welche – despektierlich gesprochen – ohne Rücksicht alles plakativ vermengen, um ihre Ziele zu erreichen. Dergleichen kann ich nicht so recht trauen! 2.) Natürlicher Sterbeanteil Der natürliche Sterbeanteile, dem nun mal jede Spezies unterliegt, wird so gut wie ignoriert. Jedenfalls habe ich dazu nichts wirklich aussagekräftiges / umfassendes gefunden – was sicherlich anders wäre, wenn es in der öffentlichen Diskussion eine Rolle spielen würde. Wenn im Winter 2016 / 2017  lt. Deutschem Imkerbund e. V. „ein Verluste von rund 20 Prozent bzw. rund 170.000 Bienenvölkern zu beklagen ist“ ist das nicht schön. Aber wie hoch ist der Anteil des natürlichen „Verlustes“? Wie viel von den 20 % wären ohnehin gestorben, einfach weil die Natur dies so vorgibt? Wenn es stimmt (??), dass in der „Natur 20 % – 30 % Bienenvölker sterben„, dann sind einerseits die vorstehend […]
  • 03. März | Bestandserhaltungsmigration (Politik (und / oder ähnliches))
    Vorbemerkungen Wer sich bisher der Illusion hingegeben hat, dass Zuwanderung aus humanitären Gründen zugelassen wird, wird eines besseren belehrt. Ich persönlich kann anhand der untenstehenden Darstellungen jedenfalls keine andere Schlussfolgerung ziehen. Wäre nicht das Damoklesschwert des demographischen Wandels, wären die Grenzen dicht (jedenfalls „dichter“ als aktuell). Hilfsbedürftigkeit spielt keine Rolle – die gibt es höchstens per Zufall -, kommen sollen diejenigen, die notwendig sind, um ein Schrumpfen der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter auszugleichen. Egoismus pur! Das kann man gutheißen oder nicht, es sollte nur jedem klar sein. „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“  (Egon Bahr am 3. Dezember 2013 vor Schülern in der Ebert-Gedenkstätte Heidelberg) Bestandserhaltungsmigration Der von der UNO-Abteilung für Bevölkerungsfragen in einer Studie (direkt zur *pdf) aus dem Jahr 2000 verwendete Begriff … „… Bestandserhaltungsmigration“ bezieht sich auf die Zuwanderung aus dem Ausland, die benötigt wird, um den Bevölkerungsrückgang, das Schrumpfen der Erwerbsfähigenbevölkerung sowie die allgemeine Überalterung der Bevölkerung auszugleichen.“ Der Studie zufolge beträgt die Nettodurchschnittszahl der Einwanderer, die zwischen 2000 und 2050 pro Million Einwohner erforderlich ist, um den Bestand der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zu erhalten, für Deutschland 6.000. Über den gesanten studiengegenständlichen Zeitraum von 2000 bis 2050 betrachtet ergibt sich somit eine Gesamtzahl von rd. 24 Millionen erfordelichen Zuwanderern (Tabelle1, Szenarion IV). Szenario IV: Bei diesem Szenario wird die Migration kalkuliert und unterstellt, die erforderlich ist, um die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis 64 Jahre) auf dem höchsten Stand zu erhalten, den sie ohne Migration nach 1995 erreichen würde. „... Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie: In der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts dürfte die Bevölkerung in den meisten Industriestaaten auf Grund von unterhalb der Bestandserhaltung liegenden Fruchtbarkeitsraten und steigender Lebenserwartung zurückgehen. Ohne Zuwanderung wird die Bevölkerung noch drastischer zurückgehen und noch rascher altern als nach den bisherigen Prognosen. Obwohl die Fruchtbarkeitsrate in den nächsten Jahrzehnten durchaus wieder ansteigen könnte, glauben nur wenige Experten, dass sie ein Niveau erreichen wird, das in den meisten Industriestaaten in absehbarer Zukunft den Bevölkerungsbestand sichern kann. Daher wird ohne Bestandserhaltungsmigration ein Rückgang der Bevölkerung unvermeidlich sein. Der prognostizierte Bevölkerungsrückgang und -alterungsprozess wird tiefgreifende und weitreichende Folgen haben und die Regierungen zwingen, zahlreiche überkommene Maßnahmen und Programme im wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereich, so auch soweit sie die Zuwanderung aus dem Ausland betreffen, neu zu bewerten. Für Frankreich, Großbritannien, die Vereinigten Staaten und die Europäische Union ist die Zahl der Einwanderer, die erforderlich ist, um den Bevölkerungsrückgang auszugleichen, geringer oder etwa gleich wie die Zuwanderungsströme der jüngeren Vergangenheit. Zwar trifft dies auch auf Deutschland und die Russische Föderation zu, aber die Zuwanderungsströme waren in den neunziger Jahren auf Grund der Wiedervereinigung beziehungsweise der Auflösung der Sowjetunion verhältnismäßig groß. Italien, Japan, die Republik Korea und Europa bräuchten viel mehr Zuwanderer als in den letzten Jahren, um den Bevölkerungsrückgang auszugleichen. Die Zahl der Einwanderer, die notwendig ist, um ein Schrumpfen der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter auszugleichen, übersteigt diejenige, die […]
  • 25. Februar | Ökologischer Fußabdruck: Ammoniak / Lachgas / Feinstaub / Platin … von wegen „sauberer Kat“ … (Umwelt)
    Prinzipielle Betrachtungen zum „ökologischen Fußabdruck“ (>>) – angesichts der gerade wieder laufenden „Diskussionen“: Ammoniak / Ammonium „Ammoniak und sein Umwandlungsprodukt Ammonium zählen heute zu den wichtigsten Luftschadstoffen, die Ökosysteme belasten. Versauerung und Nährstoffanreicherung in Böden und Gewässern sind Folgen, die kaum oder nur sehr langfristig wieder ausgeglichen werden können.“ (Bayerisches Landsamt für Umwelt) Lachgas (N2O, Distickstoffoxid) „N2O ist mit einer mittleren atmosphärischen Verweilzeit von 114 Jahren und einem relativ hohen molekularen Treibhauspotenzial von 298 (bezogen auf einen Betrachtungshorizont von 100 Jahren) ein klimarelevantes Treibhausgas. Sein Beitrag zum anthropogenen Treibhauseffekt beträgt heute etwa 6 %. … Distickstoffoxid hat mittlerweile die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) als bedeutendste Quelle ozonschädlicher Emissionen des 21. Jahrhunderts abgelöst. Dies wird zum einen auf die Zunahme der anthropogenen N2O-Produktion u. a. durch die vermehrte Herstellung von Biokraftstoff aus Biomasse und den Einsatz von Kunstdünger, vor allem aber auch auf die drastische Senkung der FCKW-Emissionen zurückgeführt.“ (Wikipedia) Anmerkung: Es geht folgend nicht um Klimawandel ja oder nein; nehmen wir vorstehendes also einfach mal so hin. Obige Aussage zum Ammonium ist insbesondere in Bezug auf die Feinstaubdiskussion interessant. Der Anteil von Ammonium im Feinstaub beträgt rund 8 % – 12 %. Nachstehend eine exemplarische Graphik aus einer Diplomarbeit von der Uni Münster mit Feinstaubauswertungen aus Münster (Westfalen). So oder so ähnlich scheint das überall zu sein. Die beiweitem größte Ammoniakquelle ist wohl die Landwirtschaft (vgl.bspw. hier). Trotzdem ist folgendes überaus interessant: Nachstehende zwei Abbildungen stammen aus einer online Publikationen der Universität Stuttgart, Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg zum Thema „Art und Menge von stofflichen Emissionen aus dem Verkehrsbereich : Literaturstudie“. Die Studie stammt leider schon aus dem Jahr 2000; aktuelleres war einfach nicht zu finden – was ich sehr merkwürdig finde. Für die prinzipiellen Betrachtungen an dieser Stelle reicht das aber aus. Wer genau hinschaut, wird erkennen, dass erst durch den Einsatz des G-Kat signifikante Gehalte an Ammoniak und Lachgas (N2O, Distickstoffoxid) zusätzlich entstehen: „Im Durchschnitt ergibt sich durch den 3-Wege-Katalysator eine Erhöhung der Distickstoffoxid-Emissionen um das 7,7-fache und eine Erhöhung der Ammoniak-Emissionen um das 50-fache (Tabelle 3-45, Abbildung 3-9).“ In den Schlussbetrachtungen wird folgerichtig empfohlen: … Als Felder mit dem größten Handlungsbedarf in Hinblick auf Luftqualität und Treibhauseffekt können identifiziert werden: weitere Reduktion von organischen und anorganischen Emissionen insgesamt (die tatsächliche Reduktion der Abgasinhaltsstoffe durch den Katalysator ist weniger effektiv, als häufig angenommen wird: die Emissionen anorganischer Verbindungen werden nur um den Faktor 3 reduziert, die der organischen Verbindungen um den Faktor 7). Vermeidung der Produktion von Carbonsäuren, Lachgas und Ammoniak durch den Katalysator. besondere Emissionsreduktion bei Dieselfahrzeugen nötig (Katalysatoren, Partikelfilter). Erforschung und Reduktion der Dioxinemissionen bei Dieselfahrzeugen, v. a. bei Diesel-Lkw … Alles Vorgenante gilt prinzipiell auch für Lachgas (N2O). „Ähnliches gilt bei Kraftfahrzeugen mit geregeltem Drei-Wege-Katalysator, über deren Auswirkungen auf das globale N2O-Budget noch Unsicherheit besteht. Da der Anteil der Katalysatorfahrzeuge weltweit weiterhin ansteigen wird, kann in den nächsten Jahren beim Einsatz der heutigen Dreiwegekatalysatoren mit einem deutlichen Anstieg der Kfz-bedingten N2O-Emissionen gerechnet werden. Außerdem entsteht N2O, wenn Stickoxide mittels SCR-Katalysatoren zerlegt werden (AdBlue). (Wikipedia)“ Auch bei N2O ist […]
  • 18. Februar | WhatsApp: Nutzung wirklich umsonst? (Privatsphäre? 1984!)
    WhatsApp-Nutzer?? Höchstwahrscheinlich! (Nutzer BRD: rd.37 Mio.; Weltweit: 1.5 Mrd.) Ich könnte wetten, dass nur ein Bruchteil der Nutzer die „Rechtlichen Hinweise“ gelesen hat – die haben es allerdings in sich. Und selbst wenn, Privatsphäre wird heutzutage ohnehin als anachronistisches Relikt angesehen, die keine Mensch mehr braucht. Der Erhalt der Privatsphäre ist offensichtlich weniger wert, als die Nutzung eines – zugegebenmaßen wirklich praktischen – Nachrichtendienstes. WhatsApp-Nutzungsbedingungen … Wir sind 2014 Facebook beigetreten. WhatsApp ist jetzt ein Teil der Facebook-Unternehmensgruppe. … WhatsApp wurde wohl doch eher übernommen / aufgekauft, als dass es „beigetreten“ ist – durchaus ein signifikanter Unterschied. Die Frage ist doch, warum Facebook ca. 19 Milliarden Dollar für einen Dienst ausgibt, den es dann „umsonst“ anbietet. Und das im „Mutterland“ des Kapitalismus? Ich denke schon, dass die Rechnen können. … Solange du unsere Dienste nutzt, stimmst du dem Herunterladen und Installieren von Aktualisierungen unserer Dienste zu – auch auf automatische Weise. … Auf automatische Weise? Ohne Wissen des Nutzers? Ob man wohl immer mitbekommt, was und wie aktualisiert wird? WhatsApp-Datenschutzrichtlinie … Hierzu gehören zum Beispiel die Arten an Informationen, die wir von dir erhalten und sammeln, und wie wir diese Informationen verwenden und teilen. Du akzeptierst unsere Datenpraktiken, einschließlich des Sammelns, der Verwendung, der Verarbeitung und des Teilens deiner Informationen gemäß Darlegung in unserer Datenschutzrichtlinie, sowie die Übertragung und Verarbeitung deiner Informationen in die/den USA und andere/n Länder/n weltweit, in denen wir Einrichtungen, Dienstleister oder Partner haben bzw. einsetzen, und zwar unabhängig davon, wo du unsere Dienste nutzt. … Aha, offensichtlich gibt es etwas, dass für Facebook lohnenswert genug ist, um gesammelt, verwendet, verarbeitet, verteilt und übertragen zu werden. Apropos übertragen: z. B. nach Irland vielleicht? „Der CNIL zufolge spricht Facebook den Behörden ab, für seine Tätigkeiten zuständig zu sein. Für sie gelte lediglich irisches Datenschutzrecht, weil die europäische Zentrale des US-Konzerns in Dublin liegt.“ (Französische Datenschutzbehörde verhängt Höchststrafe gegen Facebook) Nicht die Nachrichten selbst werden gesammelt, verwendet, verarbeitet, verteilt und übertragen, dafür aber alles andere… WhatsApp erhält bzw. sammelt Informationen, wenn wir unsere Dienste betreiben und bereitstellen. Dies geschieht unter anderem, wenn du unsere Dienste installierst, nutzt oder auf sie zugreifst. … Wir sammeln Standortinformationen des Geräts, wenn du unsere Standort-Funktionen verwendest, also z. B. wenn du deinen Standort mit deinen Kontakten teilst, Orte in der Nähe anschaust, Standorte, die andere dir gesendet haben, anschaust oder Ähnliches. … So arbeiten wir zum Beispiel mit Unternehmen zusammen, um unsere Apps zu verbreiten, unsere Infrastruktur, unsere Zustell- und sonstigen Systeme bereitzustellen, Informationen zu Karten und Orten zur Verfügung zu stellen, Zahlungen zu verarbeiten, uns dabei zu unterstützen zu verstehen, wie Menschen unsere Dienste nutzen, und um unsere Dienste zu vermarkten.  … das ergibt ausreichend viele vermarktungsfähige Daten. … Wir erhalten Informationen von anderen Personen, die möglicherweise auch Informationen über dich enthalten. Wenn beispielsweise andere Nutzer, die du kennst, unsere Dienste nutzen, stellen sie möglicherweise deine Telefonnummer aus ihrem Mobiltelefon-Adressbuch zur Verfügung (genauso wie du möglicherweise ihre zur Verfügung stellst), senden sie eine Nachricht an dich oder an Gruppen, denen du angehörst, oder […]
  • 18. Februar | Sand und Lithium könnten knapp werden / Pufferspeicher (Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Sand könnte knapp werden Es ist durchaus kein Geheimnis, aber trotzdem kaum zu glauben: profaner Sand wird knapp. Das ist per se schon recht interessant. Gewöhnlicher Sand soll knapp werden? Wer bitte denkt denn an so etwas. Ich war jedenfalls verblüfft, als ich es das erste Mal hörte. Wenn man diesen Umstand dann noch in Bezug auf die steigende Weltbevölkerung und dem wünschenswerten Bestreben des Erhalts – oder der Verbesserung – des Lebensstandards für alle setzt, könnte das geradezu dramatische Folgen haben (kein Scherz, es scheint schon loszugehen). Auch und gerade im Zusammenhang mit der „Energiewende“ ist das m. E. ein ernstzunehmendes Thema.   Pufferspeicherung erneuerbarer Energien Wie ich das sehe, ist das große Problem der Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie die Speicherung. Einer der aktuellen Fortschritte in der Speichertechnologie sind offenbar Akkus mit Sand und Glas (also eigentlich auch Sand) (Bsp. hier und hier). Wenn „erneuerbare Energien“ weltweit im großen Stil eingesetzt werden, generiert dies einen sicherlich nicht unerhebllichen, zusätzlichen Bedarf an Sand. Und dann? Lithium Mit Lithium besteht gemäß dieses interessanten Artikels – er bezieht sich dabei auf eine Empa-Studie – das gleiche Problem. Um die Elektromobilität bis zum Jahr 2100 global, in allen Ländern – einschließlich bspw. China – und allem drum und dran einzuführen, reichen die Lithium-Vorräte gerade aus. Das klingt bis hierher zumindest für die nähere Zukunft nicht schlecht – und 2100 bin ich eh schon Humus. Allerdings reicht es noch nicht mal, um 1% der Energie in einem globalen Stromverteilnetz zu puffern. (Annahmen: Einspeisung ausschliesslich aus erneuerbaren Energien, 10 Mrd. Menschen, 2000-W-Gesellschaft, Energiedichte der Lithium-Batterien rund 5 Wh pro Gramm Lithiumgehalt). Momentan wird noch anders „gepuffert“: „Netz-Stabilisierung kostete 2017 fast eine Milliarde Euro und könnte nach der Abschaltung der letzten Atomkraftwerke 2022 laut Bundesnetzagentur sogar auf bis zu vier Milliarden Euro bundesweit anwachsen.“ Ich will nicht per se alles schlecht reden. Angesichts des drohenden Peak Oil (eigener Beitrag: Ist Erdöl wirklich ersetzbar?) sehe ich zur zukünftigen Energieversorgung derzeit keine nachhaltig brauchbare Alternative, als verstärkt auf „erneuerbare Energien“ zu setzen (Atomstrom? Never!). Aber dieser grassierende Dogmatismus ist einfach nicht auszuhalten. Insbesondere, wenn man die vielen Probleme bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien berücksichtigt, sollte man bescheiden realistisch bleiben bzw. werden. Es zeigt sich immer das gleiche Problem: es gibt einfach nicht genügend Ressourcen – ganz gleich, um was es geht – um eine Population von acht, neun, zehn… Milliarden Menschen dauerhaft und ausreichend zu versorgen. Ich hoffe nur, dass es die nächsten 30 Jahre noch funktioniert, danach bin ich eine Ressource für die Wurm-Population .    Post Views: 75
  • 18. Februar | Tschernobyl, ein Reaktor außer Kontrolle / Definition Risiko (Umwelt, Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Bei „Tschernobyl, ein Reaktor außer Kontrolle“ handelt es sich um ein Doku-Video von Arte. Leider ist das Video bei Arte nicht mehr verfügbar – verstehe wer will, warum; jeder belanglose Mist bleibt Ewigkeiten online, brauchbare Inhalte haben anscheinend die Tendenz zu verschwinden – (hier der alte Arte-Link: Doku-Video von Arte). Das Video gibt es noch beim Schweizer Sender SRF. „Aus rechtlichen Gründen steht es jedoch nur innerhalb der Schweiz zur Verfügung„ Aus der dort einsehbaren *pdf „Inhalt mit Laufzeit“: Taucher 16:27 Jemand muss ins Untergeschoss des Kraftwerks abtauchen und das Wasser der Löschungsarbeiten durch ein Ventil ablassen. Drei Werksarbeiter melden sich freiwillig: Walerij Bezpalow, Alexej Ananenko und Boris Baranow. Alle drei sind sich der Risiken bewusst.   Alternativer Geschichtsverlauf 17:38 Was wäre passiert, wenn niemand das Ventil geöffnet hätte? Im schlimmsten Fall wären zig Tonnen radioaktiven und tausende Grad heissen Magmas in einem abgeschlossenen Raum auf 20 000 Kubikmeter Wasser getroffen. Eine gigantische Explosion wäre die Folge gewesen, die auch sämtliche Helfer getötet hätte. Niemand hätte dann noch die radioaktiven Emissionen eindämmen können. Unsere heutige Welt wäre eine vollkommen andere. Aus einer Programmbeschreibung der ARD „Block vier ist außer Kontrolle geraten. Sein Kern schmilzt zu glühendem Magma, das jeden Moment austreten kann – ein Horrorszenario, das die Vernichtung von Mitteleuropa zur Folge hätte. Drei Freiwillige sind bereit, ihr Leben zu opfern. Sie kehren in das Kernkraftwerk zurück, dort öffnen sie die Schleusen, so dass das Wasser abfließen kann, und bewahren die Menschheit vor einer gigantischen Nuklearkatastrophe.„ Wenn das stimmt, was in dem Video vorgetragen wird, dann sind wir m.M.n. haarscharf an der Vernichtung der Menschheit vorbeigeschrammt. Denn Europa wäre nur der erste Dominostein gewesen. Das österreichische Umweltbundesamt bietet allen Interessierten Zugang zu Informationen über Atomkraftwerke (AKW) in ganz Europa. Dort wird auf diese Karte verlinkt. Insgesamt wurden mit Stand 2016 gemäß Wikipedia in 14 der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union 129 Kernreaktoren betrieben – allein 58 in Frankreich. Hätten die alle tatsächlich kontrolliert heruntergefahren werden können? Nur ein einziges nicht kontrollierbares hätte ausgereicht, um den nächsten Dominostein in Richtung Rest der Welt umzuwerfen. Und hierzulande wird tatsächlich über Diesel-Fahrverbote diskutiert? Da stimmt was nicht mit den Verhältnismäßigkeiten. Ich bin kein Experte, aber ich gehe schon davon aus, dass die europäischen AKW von ihrer Bauweise her sicherer sind, als Tschernobyl. Was letztendlich aber kein bißchen zur Beruhigung beiträgt. Definition Risiko Risiko kann wie folgt definiert werden: Risiko  = Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses  x  Auswirkungen / Schadenschwere als Resultat des Ereignissess Zum Thema Arbeitsschutz gibt es bei Wikipedia eine Matrix, die das Prinzip veranschaulicht: Ich bitte dringend auf auf das Unendlich(∞)zeichen unten rechts zu achten . Bei europäischen AKW ist die Wahrscheinlichkeit des Ereigniseintritts – ein GAU – vielelicht tatsächlich sehr gering, aber bei Null Prozent liegt sie ganz sicher nicht. Im Gegenteil: „Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz haben anhand der bisherigen Laufzeiten aller zivilen Kernreaktoren weltweit und der aufgetretenen Kernschmelzen errechnet, dass solche Ereignisse im momentanen Kraftwerksbestand etwa einmal in 10 bis 20 Jahren auftreten können und damit 200 mal häufiger […]
  • 17. Februar | Debitismus (alias Kapitalismus: Macht, Staat, Zins, Wirtschaften, Geld, uvm.) (Debitismus, Geldentstehung / Geldbeschreibungen)
    Das Kernthema dieses Blogs: »Debitismus« (DEBITISMUS: Wort von „debit“ (lat. = schuldet): Der Kapitalismus ist ein Kettenbrief-System. Er lebt vom Schneeball-Effekt. Im Kapitalismus müssen immer neue Schulden gemacht werden, um die alten Schulden bedienbar zu halten. Mit nachstehenden Schriftstücken könnt ihr euch in das Thema einlesen: „Das 1×1 der Wirtschaft“  |  „Die Krisenschaukel“  | „Urschuld“  |   DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)   |   „Der Kapitalismus-Ein System, das funktioniert“  |  „Debitismus (Macht, Staat, Zins, Wirtschaften, Geld, uvm.)“  |   „Macht, der Staat und die Institution des Eigentums“ Die größeren Zusammenhänge, so wie ich sie sehe, sind außerdem in meiner Erläuterungsseite „Die drei übergeordneten Themenkomplexe der Spezies Mensch“ dargestellt. Weiteres ist in der „Kategorie Debitismus“ bereit gestellt.   Post Views: 75
  • 17. Februar | Interessante Links (Sonstiges / verschiedenes / dies und das)
    Interessante Links zu allen möglichen Themengebieten, meist mit eigenen Kommentaren bzw.  Bemerkungen versehen: Datum Thema Link / Inhalt Eigene Kommentare / Bemerkungen 03.05.19 Debitismus (1) Die Machttheorie oder »Was gibt Geld seinen Wert?« (#Wirtschaft #Steuerschuld #Debitismus #Machttheorie) ‎ ‎vs. ‏‎ (2) Über den Debitismus – Geld als Schuld Artikel (1) gegen Artikel (2): Welcher beschreibt „Geld“ korrekt? ‎ Hinweis: Wer auf Artikel (2) tippt, hat noch viel zu lernen und sollte weitere Zeit zur Überbrückung der geistigen Blockade des bisher eingeimpften investieren . Datum Thema Link / Inhalt Eigene Kommentare / Bemerkungen 29.03.19 Debitismus vs. Gehälter • Dax-Spitzengehälter: Manager verdient Rekord-Summe Trotz stagnierender Konzerngewinne sind die Bezüge deutscher Topmanager laut einer Studie auf einen neuen Spitzenwert geklettert. Stefan Heidenreich stellte einen neuen Rekord auf – noch nie verdiente ein Vorstandschef im Dax mehr. ‎ Ich habe vom Prinzip her überhaupt nichts dagegen, wenn Manager von Großunternehmen üppige Gehälter im mehrere Millionen Bereich kassieren – vorausgesetzt sie machen ihren Job vernünftig. Das jedoch eine einzelne Person – gleichgültig wer, wann, wo – 23,45 Mio. Euro oder mehr erhält, ist aus debitistischer Systemsicht m.M.N Unfug. Die systemische Gesamtverschuldung muss bedienbar gehalten werden, um die permanent erforderliche, zusätzliche Neuverschuldung „leichter“ generieren zu können. Aus meiner Sicht ist dies in der Summe wesentlich effektiver machbar, wenn das dafür notwendige „Rückzahlungsgeld“ gleichmäßiger verteilt ist. Auch die „Erzeugung“ der benötigten Neuverschuldung wird dadurch wahrscheinlicher (wer mit einem Einkommen von dutzenden von Mio. Euro verschuldet sich schon noch zusätzlich?). Eine konkrete Gehaltsobergrenze festzusetzen, ist natürlich schwierig bis unmöglich. Mir geht es jedoch ums Prinzip! Datum Thema Link / Inhalt Eigene Kommentare / Bemerkungen 16.03.19 Debitismus • Die größte Krise der Menschheitsgeschichte – der kapitalistische Schlussakt In dem Dreiteiler »Was ist Geld«, habe ich gezeigt, dass Geld kein Tauschmittel, sondern immer und ausnahmslos Schuldentilgungsmittel ist und war. Immer wenn Geld existiert, muss auch zeitgleich eine Schuld dafür offen sein, die mit diesem Geld wieder getilgt werden kann. ‎ Einige der „kritischen“ Kommentare zu dem Beitrag sind höchst interessant. M. E. sind sie exzellente Beispiele für »Weil nicht sein kann, was nicht sein darf | Kognitive Dissonanz«. ‎ »Wir kennen Tunnelblick, Fixierung und kognitive Dissonanz. Solche Phänomene führen dazu, dass für manche Menschen die Fakten unerheblich werden.« (>>) Datum Thema Link / Inhalt Eigene Kommentare / Bemerkungen 20.02.19 Big Brother • China schafft digitales Punktesystem für den „besseren“ Menschen Ein digitales Punktekonto soll flächendeckend in China eingeführt werden und gute von schlechten Bürgern unterscheiden. Die soziale Bewertung des Einzelnen hat jedoch weitreichende Konsequenzen für sein Leben. Viele Chinesen finden es trotzdem gut. ‎ • Bald landen in ganz Europa alle Fingerabdrücke im Personalausweis Die EU-Staaten wollen biometrische Daten aller Bürger in Europa sammeln. Verhandler einigten sich in Brüssel auf neue Vorschriften für Identitätskarten. Stimmt das EU-Parlament zu, müssen bald auch in Deutschland Fingerabdrücke im Personalausweis gespeichert werden. China und Europa nähern sich an. Super. Zwar nicht ganz so wie gedacht. Aber wer wird schon auf solchen Kleinigkeiten rumreiten wollen. Ob die einschlägige Presse analog zur „totalen Überwachung in China“ auch […]
  • 16. Februar | Bilder mit Beitragsverlinkung (Bildersammlung (beitragsverlinkt))
    Bildersammlung als Lightbox Die Bildersammlung als Lightbox könnt ihr euch hier ansehen: Bildersammlung als Lightbox Bilder mit Beitragsverlinkung   Post Views: 75
  • 16. Februar | Bilder Gallerie (Lightbox) (Bildersammlung (Lightbox))
    Bildersammlung beitragssverlinkt Die beitragsverlinkte Bildersammlung ihr euch hier ansehen: beitragsverlinkte Bildersammlung Bilder Gallerie (Lightbox)   Post Views: 75
  • 16. Februar | Sitemap (Sitemap)
    Post Views: 75