Corona-Potpourri

(wissenswertes zu Corona / COVID-19 / SARS-CoV-2)

Vorbemerkungen / Inhalt

Corona-Potpourri, wie der Name schon sagt: Allerlei, Kuddelmuddel, Mischmasch, Vielerlei. Hier wird alles Mögliche zur Sache Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19 dargeboten.

Der Vollständigkeit halber noch der Verweis auf drei weitere Seiten von mir zu diesem Thema:

 

Inhalt

Mai 2022

  • Dr. Wolfgang Wodarg: mediale Wandlung vom Paulus zum Saulus + Weißrussland / Belarus
  • Verdachtsmeldungen unerwünschter Wirkungen der Covid-19 Impfungen in der Schweiz
  • England und Wales: rd. 160.000 offizielle COVID-19 Tote, nur 6.183 Tote mit COVID-19 als alleinige Todesursache (offizielle Zahlen britischer Behörden, kein Verschwörungsgeschwurbel)“

April 2022

  • RKI: Impfdurchbrüche gibt es nicht mehr
  • BioNTech: … „die Dauerhaftigkeit der durch unseren COVID-19-Impfstoff erzeugten Immunantwort, die in klinischen Studien noch nicht nachgewiesen wurde“.
    Lothar Wieler: ‚Wir werden selbstverständlich alle Menschen auf Dauer boostern müssen, um ihnen einen guten Schutz zu geben. Es sei denn, sie wollen sich infizieren.
  • Kreis Offenbach: 40 Prozent, 80 Prozent und 65 Prozent der hospitalisierten COVID-19 Fälle hatten / haben einen vollständigen Impfschutz.
  • Notaufnahmen der Kliniken sind überlastet
  • Es ist ein Alleinstellungsmerkmal Deutschlands, dass man immer noch glaubt, jede Infektion verhindern zu können. Das wäre ideal; das würden sich alle erhoffen. Aber das ist leider nicht die Realität.

 

MAI 2022

16.05.2022:
Dr. Wolfgang Wodarg: mediale Wandlung vom Paulus zum Saulus + Weißrussland / Belarus

In den Jahren 2009 / 2010 war die Schweinegrippe-Pandemie nahe dran, die Menschheit auszurotten .

Dr. Wolfgang Wodarg: Paulus

Für die damalige, kritische Aufarbeitung „der Krise“ durch die „Mainstreammedien“ (!!) war Herr Dr. Wolfgang Wodarg ein viel zitierter EXPERTE. Nachstehend einige Beispiele:

  • Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe – Arte Dokumentation 2009 (nebenbei: ist heutzutage zu SARS-CoV-2 / COVID-19 / „Corona“ eine solch kritische Dokumentation überhaupt noch möglich?)
  • Tagesspiegel: Experten (u. a. Dr. Wodarg!): Schweinegrippe wurde unnötig zur Pandemie erklärt
  • Zeit: Europarat rügt Panikmache bei Schweinegrippe – Experten (u. a. Dr. Wodarg!) haben der Weltgesundheitsorganisation vorgeworfen, unnötig zur Aufregung um die Amerikagrippe beigetragen zu haben. Milliardenkosten waren die Folge.
  • Zeit: Schweinerei mit der Grippe (Vorstellung von Dr. Wodarg als Chef des Unterausschusses für Gesundheit in der parlamentarischen Versammlung des Europarates)
  • Deutschlandfunk Kultur: Angstmache zum Nutzen der Pharmaindustrie – Grippe in Mexiko wurde zur Pandemie „aufgeblasen“ | Man habe die Grippe in Mexiko „zu einer Pandemie hochstilisiert und damit Angst und Schrecken verbreitet“ – mit Erfolg: Es gab Abnahmegarantien für Impfstoffe (der komplette Artikel besteht aus einem Interview mit Herrn Dr. Wodarg)
  • Ärzteblatt: Bekämpfung der Schweinegrippe: Lob und Tadel für die Behörden | Experten sehen die Arbeit der zuständigen Behörden bei der Bekämpfung der Pandemie … unterschiedlich (einer der Experten: Herr Dr. Wodarg)

Dr. Wolfgang Wodarg: Saulus

Zwischenzeitlich muss Herr Dr. Wodarg der vollständigen Inkompetenz anheimgefallen sein oder an Demenz leiden. Hinsichtlich „Corona-Krise“ ist er bspw. nur noch“‚ein‘ Mediziner“ (‚ein‘ Mediziner von vielen, also nicht besonderes, auf so jemanden muss man nichts geben) und seine Beiträge sind von ‚kommerziellen Werbespots‘ umrahmt (der will doch nur Geld damit verdienen). Des Weiteren ist er ja ein ‚pensionierter‘ Lungenarzt (was soll ein Pensionär schon substanzielles beitragen können, alt wie er ist).

Der Ton macht die Musik! Immer auf die Wortwahl achten! Experte – wie noch 2009 / 2010 – ist er jedenfalls nicht mehr!

  • Spiegel: Faktencheck – Die gefährlichen Falschinformationen des Wolfgang Wodarg | Auf YouTube wettert ein Mediziner gegen den Umgang mit Sars-CoV-2.
  • Westdeutsche Zeitung: Der SPD-Mann Wolfgang Wodarg und die „Corona-Lüge“ | Wodarg weist in seinen von kommerziellen Werbespots umrahmten Beiträgen ausdrücklich auf seine früheren Ämter und seine SPD-Zugehörigkeit hin – die Partei ist empört.
  • taz: Gefährliche Verschwörungstheorien | Ein pensionierter Lungenarzt, der die gesamte aktuelle Forschung infrage stellt, vor Panikmache warnt und Verschwörungstheorien verbreitet – das weckt durchaus Erinnerungen.

Nicht selten wird seitens der „Leitmedien“ zur Widerlegung von Dr. Wodargs Aussagen – ausgerechnet – das Gespann Drosten / Lauterbach herangezogen. Sonderlich überzeugend ist das nicht gerade.

Offen gestanden, allzu viel kenne ich gar nicht von Herrn Dr. Wodarg. Es ist jedoch durchaus erstaunlich – oder eben nicht -, dass ein ehemals seriöser Experte nun plötzlich – quasi reflexartig – zur Persona non grata wird.

Ein weiteres Bausteinchen zum Beleg, dass hinsichtlich der ganzen Corona / COVID-19 „Geschichte“ etwas ganz und gar nicht stimmt.

Dr. Wolfgang Wodarg: Wie “Correctiv” und Mainstream-Medien ihre Leser betrügen

Jetzt hat sich der Lungenfacharzt, Leiter des Gesundheitsamts Flensburg und Seuchen-Berater des Europarats sich im Gespräch mit Gunnar Kaiser (Flashback) über die Medien geäußert.  Darin beschreibt er seine üblen Erfahrungen mit der Arbeitsweise der Mainstream-Medien.


Weißrussland / Belarus

Früher wurde in den Medien über Weißrussland berichtet, plötzlich allenthalben über „Belarus“.

Wie kann das sein? Wie kann es sein, dass „unabhängige“ Medien vollkommen gleichgeschaltet agieren?

Denkt mal darüber nach, „erkundigt“ euch und überlegt, was dies hinsichtlich „unserer“ Medien und insbesondere auch in Bezug auf „Corona“ bedeuten könnte!

Warum wurde „Weißrussland” durch „Belarus“ ersetzt?

08.05.2022:
Verdachtsmeldungen unerwünschter Wirkungen der Covid-19 Impfungen in der Schweiz

Verdachtsmeldungen unerwünschter Wirkungen der Covid-19 Impfungen in der Schweiz (Stand 06.05.2022)

Swissmedic ist die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte. Diese veröffentlicht regelmäßig Verdachtsmeldungen unerwünschter Wirkungen der Covid-19 Impfungen in der Schweiz.

Die entsprechenden – kumulierten – Daten der schwerwiegenden Impfnebenwirkungen des Zeitraums 04.06.2021 bis 06.05.2022 gehen aus nachstehender Tabelle hervor.

Anteilsveränderung

Dass die (absoluten) Zahlen der schwerwiegenden Impfnebenwirkungen bei steigenden Zahlen der geimpften Personen zunimmt, ist erwartbar. Dass der prozentuale Anteil wächst, ist allerdings bemerkenswert. Nichts würde dagegen sprechen, dass der Anteil – zumindest ungefähr – gleich bleibt. Faktisch hat er sich verdreifacht, die Zahl der geimpften Personen hat sich jedoch nur rd. verdoppelt.

Bei Statistiken muss man grundsätzlich sehr vorsichtig sein. Daher auch vorsichtig formuliert: Ein gutes Zeichen ist die statistisch ungewöhnlich schnell wachsende Zahl der schwerwiegenden Impfnebenwirkungen wohl eher nicht.

Alter der betroffenen Personen

JETZT wird es erst richtig interessant!

Impfnebenwirkungen-Schweiz-Alter-der-betroffenen-Personen_06.05.22Die Altersaufteilung der von Nebenwirkungen (insgesamt) betroffenen Personen geht aus nebenstehendem Bild hervor. Hierzu schreibt swissmedic, dass …

… der größte Teil der Betroffenen (66,8 %) zwischen 18 und 64 Jahre alt (im Mittel 50,2 Jahre) war.

Auf die Alterskategorie der „jungen“ 18 – 44-Jährigen, mit 35,5 Prozent immerhin der größte Einzelposten, wird – sicherlich versehentlich 😉 – nicht näher eingegangen. Dabei ist diese Altersgruppe nur marginal von COVID-19-Erkrankungen (bei Interesse siehe Links am Ende des Beitrags) und Todesfällen betroffen (je jünger, umso weniger).
D. h. die Frage, ob hier mit COVID-19-Impfungen mglw. mehr Schaden als Nutzen angerichtet wird, ist nicht aus der Luft gegriffen. Wirklich fundierte Untersuchungen zur Klärung dieser Frage tun Not, werden aber wohl niemals kommen.

Todesfälle

Folgende Aussage von swissmedic ist ein anschauliches Beispiel für die Verschleierung der zwingend zu stellenden Fragen:

In 210 der schwerwiegenden Fälle wurde über einen Todesfall in unterschiedlichem zeitlichem Abstand zur Impfung berichtet. Die Verstorbenen waren im Durchschnitt 79,4 Jahre alt. Bei der vertieften Analyse dieser Fälle gab es auf Basis der jeweils vorliegenden Daten trotz einer zeitlichen Assoziation andere wahrscheinlichere Ursachen, die das Ereignis erklären können.

Die Feststellung, dass die „Die Verstorbenen im Durchschnitt 79,4 Jahre alt waren“ ist vollkommen unerheblich.

Erstens ist bei solchen Fragestellungen der Median aussagekräftiger und daher zumindest zusätzlich mit anzugeben.
Zweitens ist ein Durchschnittswert über alle Alterskategorien insbesondere auch bei der Frage nach Nutzen oder Schaden der Impfungen nicht annähernd brauchbar. Hiermit wird der wichtigste Grundlagenaspekt schlicht ignoriert: die Risikofrage!
Wie viele der Toten waren jungen Alters, wodurch „andere wahrscheinlichere Ursachen“ plötzlich wesentlich unwahrscheinlicher werden. Warum wird dies nicht angegeben?

Brauche ich einen Blitzableiter auf dem Kopf, weil mich ein Blitz treffen könnte?

Gehe ich noch ins Krankenhaus, bei 40.000 Toten pro Jahr?

Sollte ich im Auto wohnen, bei 13.000 Toten durch häusliche Unfälle (!Alter! :-))?

Sollte ich bspw. als 25-Jähriger das Risiko einer Impfung eingehen, bei minimalem Risiko, an COVID-19 ernsthaft zu erkranken?

Nutzen-Risiko-Profil

Statistik ist:

Wenn der Jäger am Hasen einmal links und einmal rechts vorbeischießt, dann ist der Hase im Durchschnitt tot.

Entsprechende Statistik von Swissmedic ist, dass …

… die bisher eingegangenen und analysierten Meldungen über unerwünschte Wirkungen das positive Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19 Impfstoffe nicht ändern.

_____________

Links zu Hospitalisierungsdaten (leider stimmen die Alterseinteilungen nicht mit obigem Bild von swissmedic überein; man kann dennoch einigermaßen brauchbar ableiten, dass die Alterskategorie 18 – 44 Jahre nur einen Bruchteil der Betroffenen stellt):

06.05.2022:
England und Wales: rd. 160.000 offizielle COVID-19 Tote, nur 6.183 Tote mit COVID-19 als alleinige Todesursache (offizielle Zahlen britischer Behörden, kein Verschwörungsgeschwurbel)

Im Rahmen des „Freedom for Information Act“ (Informationsfreiheitsgesetz) wurde an die britische Statistikbehörde folgende Anfrage gestellt:

Bitte geben Sie die Todesfälle an, die ausschließlich durch COVID-19 verursacht wurden und bei denen COVID die einzige auf der Sterbeurkunde angegebene Todesursache ist, aufgeschlüsselt nach Altersgruppe und Geschlecht zwischen Februar 2020 und einschließlich Dezember 2021.

Die offizielle Antwort der Behörde wurde am 17.01.2022 gegeben und lautet zusammengefasst wie folgt:

Anzahl der Todesfälle, bei denen COVID-19 die einzige auf dem Totenschein genannte Ursache war, 1. Februar 2020 bis 31. Dezember 2021, England und Wales:

6.183

Der offiziellen Internet-Seite „COVID-19 Tote im Vereinigten Königreich“ der britischen Regierung ist für den vorgenannten Zeitraum für England und Wales Folgendes zu entnehmen:

Tägliche Todesfälle mit COVID-19 auf dem Totenschein nach Sterbedatum, nach Land, kumuliert (Daily deaths with COVID-19 on the death certificate by date of death, by Nation):

160.175

Ergänzende Links dazu zur britischen Statistikbehörde: Übersichtsseite, direkt zur Excel-Datei.

Gerade mal knapp 4 Prozent der offiziell veröffentlichten COVID-19 Toten weisen COVID-19 als einzige Todesursache aus. Die restlichen 96 Prozent sind demnach „mit …“ oder „im Zusammenhang mit COVID-19“ usw. verstorben.

Selbst wenn man Unschärfen, Graubereiche, „Überschneidungen“ usw. bei den Feststellungen der Todesursachen bei vorhandenen COVID-19-Erkrankungen einräumt, wie wahrscheinlich ist es, dass bei den gesamten 96 Prozent tatsächlich COVID-19 todesursächlich war?

Exakte Daten werden wohl niemals vorgelegt. Hinweise auf eine maßlose Überzeichnung der offiziellen Todeszahlen – und das ist an dieser Stelle die wichtige Conclusio – gibt es jedoch reichlich:

Bundesweit hatten demnach zuletzt rund 60 Prozent der 1.390 Corona-positiven Helios-Patienten keine Covid-Symptome. … Eine große Zahl von Patienten ist nicht wegen Corona im Krankenhaus. Stattdessen wird Corona oft nur zufällig entdeckt, ist eine Nebendiagnose und verläuft mild bis asymptomatisch. (BR, 03.04.2022)

Der bloße Fakt, dass bei den offiziellen COVID-19-Todeszahlen COVID-19 mglw. NICHT die einzige Todesursache ist, ist bei der übergroßen Mehrheit der Nachrichten-Konsumenten bereits eine vollkommene Unbekannte. DAS ist das eigentlich Erschreckende!

 

APRIL 2022

Obwohl der unmittelbar nachstehende Beitrag vom 30.04.2022 auch Bestandteil von Corona-Schlaglichter ist, wird er hier nochmals als „Einzelstück“ präsentiert. Ich halte ihn für wichtig. Er zeigt exemplarisch recht eingängig auf, wie „vertrauenswürdig“ die offiziellen Kanäle zum Thema Corona / SARS-CoV-2 / COVID-19 sind.

30.04.2022:
Beispiel Berichterstattungen RKI: Impfdurchbrüche gibt es nicht mehr'

Thema: Darstellung der Impfdurchbrüche in den Wöchentlichen Lageberichten des RKI.

Man vergleiche die drei nachstehenden, aus den Wochenberichten des RKI entnommenen Bilder. Alternativ hier als *pdf.

30.09.21-Impfdurchbrueche-Woechentliche-Lageberichte-RKI
30.09.2021
20.01.22-Impfdurchbrueche-Woechentliche-Lageberichte-RKI
20.01.2022
27.01.22-Impfdurchbrueche-Woechentliche-Lageberichte-RKI
27.01.2022
Kein Fake!
Eine tabellarische Darstellung der Impfdurchbrüche gibt es in den Wochenberichten des RKI seit 27.01.2022 nicht mehr. Die von Beginn an vorhandene, textliche Beschreibung existiert zwar noch. Zurückhaltend ausgedrückt, ist diese im Vergleich zur tabellarischen Darstellung jedoch wenig übersichtlich. Und der entscheidende Punkt:

Es werden keine Angaben mehr über die Anteile der Impfdurchbrüche an symptomatischen-, hospitalisierten symptomatischen- und verstorbenen symptomatischen COVID-19 Fällen gemacht! Diese Daten wurden ab dem 27.01.2022 einfach weggelassen!

Dafür wird „krampfhaft“ darauf hingewiesen, dass „Je mehr Personen in einer Bevölkerung geimpft sind (hohe Impfquote), desto mehr Impfdurchbrüche beobachtet man.“ und „Auch der Anteil der Impfdurchbrüche an allen auftretenden Fällen erhöht sich bei einer hohen Impfquote.“

Dem kann man seriös kaum widersprechen. Das ist schlicht eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Es ändert jedoch nichts daran, dass mit den fehlenden Anteilswerten der Impfdurchbrüche eine wichtige Kenngröße zur realistischen Beurteilung der Lage verschwunden – bzw. verschwunden worden 🙂 – ist.

In diesem Zusammenhang lohnt ein Blick auf die Situation bei den Helios Kliniken.

Seit Mitte / Ende Januar 2022 steigt der Anteil der der „Geboosterten“ an den intensivstationär (ITS) behandelten Fällen drastisch an. Welch Zufall, dass das RKI exakt ab diesem Zeitpunkt die entsprechenden Anteilswerte für Gesamtdeutschland nicht mehr angibt.

COVID-19-Faelle-Helios-der-letzten-zwei-Wochen-ITS-Impfstatus

29.04.2022:
BioNTech: Unsere zukünftigen Einnahmen aus dem Verkauf unseres COVID-19-Impfstoffs hängen von zahlreichen Faktoren ab, u. a.: ... „die Dauerhaftigkeit der durch unseren COVID-19-Impfstoff erzeugten Immunantwort, die in klinischen Studien noch nicht nachgewiesen wurde“.
Lothar Wieler: 'Wir werden selbstverständlich alle Menschen auf Dauer boostern müssen, um ihnen einen guten Schutz zu geben. Es sei denn, sie wollen sich infizieren.'

In dem Artikel „BioNTech zweifelt an Sicherheit und Wirksamkeit des eigenen mRNA-Präparates“ wird auf den für die US-Börsenaufsicht erstellten Jahresbericht von BioNTech vom 30.03.2022 und die dort aufgeführten Risiken für den Geschäftserfolg eingegangen.

Entgegen dem Artikel halte ich die meisten der von BioNTech aufgelisteten Risiken für normalübliches „Disclaimer-Geschwurbel“ zur Vermeidung von Schadensersatzklagen. Das muss daher m. E. nicht allzu hoch gehängt werden. Folgender Punkt ist jedoch interessant:

„die Dauerhaftigkeit der durch unseren COVID-19-Impfstoff erzeugten Immunantwort, die in klinischen Studien noch nicht nachgewiesen wurde.“
  1. Es wird attestiert, dass nach über zwei Jahren der Pandemie und nicht ganz eineinhalb Jahren der „BioNTech-Verimpfung“ zu einem zentralen Aspekt der Impfstoffe immer noch keine klinischen Studien vorliegen. Ist unter Berücksichtigung dieser essenziellen Lücke eine dermaßen aggressive „Impfkampagne“ wirklich gerechtfertigt?
  2. Arbeitskollege von mir: zweifach geimpft + „Boosterung“ im Herbst / Winter letzten Jahres. Vor zwei Wochen wegen SARS-CoV-2 Infektion in Quarantäne; nicht annähernd lebensbedrohlich, jedoch wohl relativ starke „grippeähnliche Symptome“. Zurück im Büro voller Inbrunst (sinngemäß): „Man bin ich froh geimpft zu sein. Wer weiß, wie das ohne ausgegangen wäre?“ Lag angesichts obiger Aussage von BioNTech ca. fünf bis sechs Monate nach der „Boosterung“ überhaupt noch ein Schutz vor? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht! Vielleicht war es einfach sein gutes altes, körpereigenes Immunsystem ohne „Impfunterstützung“, das gewirkt hat?

Nach meiner „Felderfahrung“ fühlen sich die Menschen mit Impfung / „Boosterung“ sicher. Das Erschreckende ist, dass von der großen Mehrheit nicht mal ansatzweise auch nur die vage Idee in Betracht gezogen wird, die Dinge zu hinterfragen. Kritisches Auseinandersetzen mit diesem Thema existiert nahezu nicht. Vielleicht hält der Immunschutz 10 Jahre? Möglicherweise aber auch nur einen Monat? Offensichtlich weiß man darüber immer noch nichts Abschließendes. Wenn ich evtl. nach kurzer Zeit ohnehin wieder schutzlos bin, war die Impfung / „Boosterung“ angesichts dessen überhaupt sinnvoll? Diese Fragen sind zu stellen!

Die nächstliegende Lösung aller potenziellen Probleme ist wiederholtes Boostern.

Anhörung im Deutschen Bundestag vom 21.03.2022, Immunologe Andreas Radbruch (Vita). Als Experte im Bundestag hat sich Andreas Radbruch gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen

Fremdlink:

[…] „Zum einen bringt das Impfen für den Fremdschutz auf Dauer gar nichts. Es schützt den Geimpften zwar gut vor einem schweren Verlauf, aber eben nur ihn selbst. Es schützt nur kurz davor, infiziert zu werden, und auch die Viruslast Infizierter ist genauso hoch. Wenn sich ein Geimpfter infiziert, versprüht er genauso viele Viren in seine Umgebung wie ein Ungeimpfter. […]

Drucksache Bundestag:

Der Schutz vor Infektion ist kurzfristig. Er hängt von (neutralisierenden) Antikörpern auf den Schleimhäuten ab und beträgt nur wenige Wochen bis Monate, und das trifft für alle Impfungen und Boosterungen zu. … Wiederholtes „Boostern“ sättigt das Immunsystem. … Dafür sind bei 80 % der Geimpften lokale Nebenwirkungen zu beobachten, und bei 40 % systemische Nebenwirkungen. … In diesem Sinne ist zweimal Impfen oder einmal Genesen besser als dreimal Impfen, um die Anpassungsfähigkeit des immunologischen Gedächtnisses zu erhalten.

03.11.2021, RKI-Chef Lothar Wieler:

Wir werden selbstverständlich alle Menschen auf Dauer boostern müssen, um ihnen einen guten Schutz zu geben. Es sei denn, sie wollen sich infizieren.

Einmal mehr eine Bödsinnsaussage. Wir sind in guten Händen :-(.

24.04.2022:
Kreis Offenbach: 40 Prozent, 80 Prozent und 65 Prozent der hospitalisierten COVID-19 Fälle hatten / haben einen vollständigen Impfschutz.

Pressearchiv Kreis Offenbach, Corona-Meldungen. Auch dort geht „es“ los bzw. ist im vollen Gange:

30.12.2021: Die beiden Krankenhäuser im Kreis versorgen derzeit 23 an COVID-19 Erkrankte …. Neun Personen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, haben einen vollständigen Impfschutz.
14.04.2022: Die beiden Krankenhäuser im Kreis versorgen derzeit 39 an COVID-19 Erkrankte, … 31 Personen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, haben einen vollständigen Impfschutz.
22.04.2022: Die beiden Krankenhäuser im Kreis versorgen derzeit 40 an COVID-19 Erkrankte, … 26 Personen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, haben einen vollständigen Impfschutz.

40 Prozent, 80 Prozent und 65 Prozent der hospitalisierten COVID-19 Fälle hatten / haben einen vollständigen Impfschutz.

Europäische Kommission (Stand: 24.04.22): Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in der EU:

Nach derzeitigem Kenntnisstand schützen alle von der EU zugelassenen Impfstoffe mit einer allgemeinen Wirksamkeit von über 80 % in hohem Maße vor COVID-19-bedingten Krankenhausaufenthalten, schweren Krankheitsverläufen und Tod. Das Hospitalisierungs- bzw. Sterberisiko ist für Ungeimpfte hingegen weitaus höher. Ungeimpfte belegen zudem den Großteil der Intensivbetten.1)

1) Nicht bei Helios Kliniken ;-):

COVID-19 Fälle Helios der letzten zwei Wochen - ITS Impfstatus

22.04.2022
Notaufnahmen der Kliniken sind überlastet
  • Notaufnahmen der Kliniken sind überlastet
  • Erste Kliniken überlastet
  • Welle sorgt für überlastete Kliniken
  • Überlastete Spitäler, überlastete Ärzte

NEIN, dies sind keine aktuellen bzw. überhaupt Corona-Schlagzeilen, diese Überschriften stammen aus den Jahren 2014, 2015 und 2017und beziehen sich auf die jährlichen Grippewellen.

Offensichtlich ist dies kein Corona spezifisches Problem (wenn es denn überhaupt eins war / ist; siehe unter 20.04.). Es handelt sich entweder um übertriebene Panik-Nachrichten – immerhin bringen diese die höchsten Auflagen – oder es liegt ein tief liegendes, seit Jahren gärendes, strukturelles Problem vor. Mit einem Bruchteil der 650 Milliarden Euro neuen Staatsschulden, angesammelt für die „Corona-Maßnahmen“, hätte man für die nächsten hundert Jahre den Krankenhausbetrieb mit goldenen Löffeln sicherstellen können .

20.04.2022:
Es ist ein Alleinstellungsmerkmal Deutschlands, dass man immer noch glaubt, jede Infektion verhindern zu können. Das wäre ideal; das würden sich alle erhoffen. Aber das ist leider nicht die Realität.
„Wortprotokoll der 18. Sitzung, Deutscher Bundestag, Ausschuss für Gesundheit, Berlin, den 21. März 2022, 10:00 Uhr“ (Tagesordnungspunkt: Entwürfe zur Impfpflicht)

Es ist ein Alleinstellungsmerkmal Deutschlands, dass man immer noch glaubt, jede Infektion verhindern zu können. Das wäre ideal; das würden sich alle erhoffen. Aber das ist leider nicht die Realität.

(Unterstreichungen durch mich)


Passend dazu die Meinung aus einem Forenbeitrag (Thema: exzessives Maskentragen bzw. die Ablehnung desselben):

Hätte man das Ganze von Beginn an unter dieser Prämisse gesehen, und nicht die mit fragwürdigen Methoden Getesteten als „asymptomatisch erkrankt“ bezeichnet, dann hätte sich dieses Virus unter den Gesunden weiter verbreitet, jeder gesunde Mensch hätte seinen persönlichen Schutz in Form der eigenen Immunkraft aufgebaut, und die Sache wäre im Sommer 2020 bereits gegessen. Mit Sicherheit hätte man nicht annähernd die Todeszahlen vom Grippewinter 2017/2018 erreicht. So aber hat man das verhindert und dieses Virus gehätschelt und schön hinter der Maske aufbewahrt, zur späteren Wiederverwendung. Wenn jemand geschützt werden hätte müssen, dann sind das die Älteren mit schwachem Immunsystem und die Leute mit erheblichen Vorerkrankungen, natürlich auch Krebskranke und Transplantierte. Aber diese Maskenhysterie hat der ganzen Sache mehr geschadet, als sie genützt hat.